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Schlaganfall
Lebensstil verdoppelt Risiko
Eine Studie hat erstmals untersucht, wie stark sich einzelne Risikofaktoren auf das Schlaganfallrisiko auswirken. Darunter waren Bewegungsmangel, Alkohol und rauchen.
Colourbox Wenig Bewegung und fette Ernhrung gehren zu den Risikofaktoren fr Schlaganfall Ein Schlaganfall gehrt zu den grten Gesundheitsrisiken und ist weltweit eine der Haupttodesursachen. Allein in Grobritannien betragen die Nachsorgekosten fr Schlaganfallpatienten etwa sieben Millionen Pfund (das entspricht rund 7 770 000 Euro) pro Jahr. Trotzdem ist die Frage, wie stark sich der Lebensstil, Gewohnheiten wie Rauchen, Sport oder Dit auf das Schlaganfallrisiko auswirken, bisher nur unzureichend untersucht. ZUM THEMA
Schlaganfall-Test:
Wie hoch ist Ihr Risiko?
Von Erkltung bis Schlaganfall:
Die Plagen des WintersEine britische Studie hat untersucht, inwiefern sich vier Lebensgewohnheiten auf das Schlaganfallrisiko auswirken. Dabei testeten die Forscher 20 040 Frauen und Mnner im Alter von 40 bis 79 Jahren. Sie waren Teilnehmer an der European Prospective Investigation into Cancer Study (EPIC). Zwischen 1993 und 1997 fllten die Probanden unter fachlicher Aufsicht einen detaillierten Fragebogen zu ihren Lebensgewohnheiten und ihrem Gesundheitszustand aus. Dabei gaben sie jeder gesundheitsfrdernden Gewohnheit einen Punkt. Dazu gehrten: Nichtrauchen, Sport, wenig Alkohol und mindestens fnf Portionen Obst und Gemse pro Tag. Je nach individuellem Lebenswandel schwankte die Punktezahl zwischen null und vier. Dabei bekamen Frauen fter vier Punkte als Mnner.
Danach beobachteten die Forscher alle Teilnehmer ber 11,5 Jahre hinweg und notierten die Schlaganfallrate der Probanden. Insgesamt erlitten 599 von ihnen einen Anfall. Dabei zeigte sich, dass das Risiko bei denjenigen 2,3-mal hher lag, die auf ihrem Fragebogen nur null Punkte erzielten. Das Schlaganfallrisiko stieg linear mit jedem fehlenden Punkt der Fragebogenauswertung. Zwei Punkte lassen das Risiko beispielsweise um das Eineinhalbfache steigen, ein Punkt um mehr als das Doppelte.
Die Forscher sind der Meinung, dass die Ergebnisse trotz einiger Einschrnkungen darauf hinweisen, dass kleine Unterschiede im Lebenswandel einen betrchtlichen Einfluss auf das Schlaganfallrisiko nehmen.


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