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Männer haben keine Lust mehr auf Sex
Der Beischlaf verliert für viele Männer seinen Reiz. Immer mehr outen sich, dass sie nicht mehr wollen. Psychologen vermuten, dass der Erfolg von Viagra dabei eine Rolle spielt. Schließlich könne Mann jetzt immer, und das sei auf die Dauer zu anstrengend.
Während sexuelle Lustlosigkeit früher vor allem bei Frauen auftrat, sind nach Expertenangaben inzwischen auch zahlreiche Männer betroffen. Immer mehr Patienten klagten über mangelnde Lust statt über die klassischen Erektionsstörungen, sagte Margret Hauch vom Institut für Sexualforschung an der Universitätsklinik Hamburg der in Frankfurt erscheinenden Zeitschrift „Öko-Test“ (Sonderausgabe Sexualität). „Dabei scheinen Viagra und Co. eine Rolle zu spielen“, vermutet die Psychologin. Vielleicht könnten es sich heute auch mehr Männer erlauben, offen zu sagen, dass sie keine Lust auf Sex haben.
Insgesamt litten heute mehr Menschen unter sexueller Lustlosigkeit als früher. „Sexualität wird heute fast wie sportliche Fitness betrieben. Das kann höllisch anstrengend sein“, nennt die Expertin einen Grund. Zudem seien die Beziehungen weniger stabil als früher, äußere Faktoren wie gemeinsames Wirtschaften und Sorge für die Kinder würden unbedeutender. Dadurch bekomme Sexualität eine immer größere Bedeutung für den Erhalt der Partnerschaft. „Das erhöht den Leistungsdruck“, warnt Hauch.
Penis-Steifungscreme" ist ein Arzneimittel
Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Apotheker: Die „Penis-Steifungscreme" erhöht die Schwellkörperdurchblutung und sorgt für Standfestigkeit. Laut Gericht ist die Creme ein Arzneimittel - egal, ob sie nach Zimt riecht oder als „Erektionspflegecreme" angepriesen wird.
Penis-Steifungscreme“ ist laut Berliner Verwaltungsgericht ein zulassungspflichtiges Arzneimittel. Mit diesem am Dienstag in Berlin verkündeten Beschluss beendete das Gericht den Streit zwischen der Betreiberin eines Sexshops und dem Bezirksamt Mitte. Die Beamten hatten 2005 mehrere Cremetuben sichergestellt, wogegen die Frau geklagt hatte.
Denn nach Ansicht der Sexshop-Betreiberin handelte es sich lediglich um ein kosmetisches Mittel. Im Gerichtsverfahren verwies die Herstellerfirma auf die Duftnote „Zimt“ der Creme. Dennoch wies die 14. Kammer des Verwaltungsgerichts die Klage ab.
In der Begründung heißt es, das mit der Zusatzbezeichnung „Erektionspflegecreme“ versehene Präparat sei allenfalls nebenbei zu kosmetischen Zwecken bestimmt. Im Vordergrund stehe aber der angepriesene durchblutungsfördernde Effekt der Creme. Dieser werde durch die Bestandteile Benzylnicotinat und Cayennepfeffer-Extrakt hervorgerufen.
Beide Substanzen würden eine pharmakologische Wirkung im Sinne der europarechtlichen Arzneimittel-Definition hervorrufen, urteilte das Gericht. Bei Benzylnicotinat handele es sich um eine typische Arzneibuch-Substanz, die unter anderem in zahlreichen Rheumamitteln enthalten sei. Welche Nebenwirkungen der Einsatz von Benzylnicotinat im Rahmen der Creme habe, sei bislang nicht im Einzelnen erforscht.
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Urteil Verwaltungsgericht Arzneimittel Penis Steifungscreme Nicht zuletzt sei auch an die jeweiligen Sexualpartner der Anwender der Creme zu denken, heißt es weiter. Die Creme enthalte nämlich auch Paraffin. Und Paraffin könne Latex-Kondome durchlässig machen. Der Hersteller rate daher von der Verwendung derartiger Kondome ab.
Erfolg beim Sex hatte in der Urzeit kurze Beine
Forscher finden den Grund, warum unsere direkten Vorfahren so klein waren. Ein gedrungener Körper brachte Vorteile beim Kampf um potenzielle Geschlechtspartner, da kurze Beine am Boden die Stabilität erhöhen. Die Wissenschaftler vermuten, dass unsere Vorfahren hochaggressiv wurden, sobald es um Sex ging.
Kurze Beine lassen einen Ringkämpfer sicherer stehen als lange. Das ist der Grund, warum Australopithecinen, die direkten Vorfahren des modernen Menschen, zwei Millionen Jahre lang auf kurzen Beinen liefen, glaubt David Carrier. Die untersetzte Figur habe den Männern Vorteile im Kampf um Frauen verschafft – und sich deshalb von Generation zu Generation weitervererbt, sagt der Biologe von der University of Utah
Die Gattung Australopithecus umfasst mehrere Arten, die vor zwei bis vier Millionen Jahren in Afrika lebten. Aus einem Ast dieser Frühmenschen entwickelte sich vor 1,8 bis zwei Millionen Jahren Homo Sapiens, der moderne Mensch. Die Wurzeln unseres Verhalten liegen hier – ein wichtiger Grund für Carrier, nach Parallelen zwischen Australopithcus und uns zu suchen. Carrier glaubt, dass unsere Vorfahren hochaggressiv wurden, sobald es um Sex ging – und um ihre Geschlechtspartner harte Faust- und Ringkämpfe ausfochten.
Nach der gängigen Lehrbuchthese hatten die Australopithecinen im Verhältnis zu ihrer Körpergröße relativ kurze Beine, weil ihr Leben sich zum Teil noch in den Baumkronen abspielte. „Meiner Meinung nach half es ihnen aber auch im Kampf“, sagt Carrier. „Die Frage ist: Warum hatten sie zwei Millionen Jahre lang so kurze Beine?“
Für einen Baumbewohner machen kurze Hinterbeine Sinn. Sie halten den Körperschwerpunkt niedrig, und das trägt zur Stabilität bei. Jeder Sturz aus dem Geäst kann tödlich sein. „Kurze Beine erhöhen aber auch am Boden die Stabilität“, argumentiert Carrier. „Ein tiefer liegender Schwerpunkt verhindert, dass es einen bei einem Schlag sofort von den Füßen haut, und beim Ringkampf hat man eine bessere Hebelwirkung gegenüber dem Gegner.“ Der Biologieprofessor schlägt die Ansichten seiner Kollegen aber nicht in den Wind: „Die beiden Hypothesen, die Spezialisierung aufs Klettern und die Spezialisierung aufs Kämpfen, schließen sich nicht gegenseitig aus. Vielmehr ist eine Evolution in Richtung besseres Klettern auch beim Kampf von Vorteil und umgekehrt.“
Alle modernen Menschenaffen, von Zwergschimpansen und Orang-Utans über Gorillas kämpfen hart um ihre Weibchen. Die Australopithecinen nehmen eine Zwischenstellung ein – das schlug sich offenbar auch in ihrem Verhalten nieder. Um seine These zu belegen, untersuchte Carrier, in welchem Verhältnis die Aggression verschiedener Primaten zu ihrer Beinlänge steht: „Die Beine der Australopithecinen waren zwar schon länger als die der Schimpansen, aber immer noch deutlich kürzer als die der später auftauchenden Menschen.“
Unter kämpferischen Tierarten stechen zwei physische Merkmale besonders hervor. Je aggressiver die Männchen, desto mehr überragen sie ihre Weibchen in der Körpergröße und desto stärker sind bei ihnen die Eckzähne ausgebildet. Carrier sammelte aus der Literatur die Daten zusammen und bestimmte für acht Arten die Verhältnisse von männlicher zu weiblicher Körpergröße und von männlicher zu weiblicher Eckzahnlänge. Diese Verhältnisse setzte er in Beziehung zur Beinlänge der jeweiligen Art. Das Ergebnis war eindeutig. Beinlänge und Aggressionsmerkmale verhielten sich umgekehrt proportional. Das heißt, Primaten mit den größten Unterschieden zwischen den Geschlechtern bezüglich Körpergröße und Eckzahnlänge hatten die kürzesten Beine. Bei diesen Arten verhalten sich die Männchen besonders aggressiv.
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Evolution Urmensch Beine Kampf Geschlechtspartner Sex Carriers Untersuchung zeigt, dass bei Primaten kurze Hinterbeine ein Hinweis auf kämpferisches Verhalten sein können. Das beweist seine These von den kampfbereiten Australopithecinen zwar noch nicht, aber es unterstützt sie. Doch es gibt Ausnahmen von der Regel. Zwergschimpansen haben kürzere Beine als Schimpansen, sind aber sehr friedlich. Das liegt daran, dass Beine mehrere Ausgaben erfüllen. Homo sapiens hat zwar relativ lange Beine, ist aber trotzdem sehr aggressiv. Möglichst lange Beine erlauben eine effiziente Fortbewegung über lange Strecken und schnelles Laufen über kurze Distanzen. Die Beinlänge des Menschen oder einer Tierart ist somit immer ein Kompromiss zwischen mehreren Anforderungen.
„Wir wissen nicht, wie aggressiv die Australopithecinen wirklich waren. Sollten sie aber noch kämpferischer gewesen sein als wir heute, dann waren sie sicherlich recht fiese Lebewesen“, sagt Carrier. „Die Entdeckung, dass unsere Vorfahren aggressiv waren, sollte uns aber nicht überraschen. Das zu wissen ist wichtig, denn Gewalt ist in unserer modernen Gesellschaft ein Problem. Das liegt zum Teil daran, dass uns unsere Aggressivität gar nicht bewusst ist. Viele Leute bestreiten es sogar, aber wir sind wirklich gewalttätig. Wenn wir das ändern wollen, müssen wir die Wurzeln dieses Verhaltens kennen und verstehen.“
Sex-Mönch wirbt mit Seminaren für Orgasmus
Ein polnischer Mönch bietet Sexworkshops an und wirbt dafür sogar im Internet. Im streng katholischen Polen hat der Geistliche damit überraschend großen Zulauf. Für den Dreiundvierzigjährigen ist Sünde nämlich nicht zu viel, sondern falscher Sex. Besonders wenn die Frau unbefriedigt bleibt.
Dass christlich orientierte Menschen keinen Spaß am Sex hätten, gilt in sogenannten aufgeklärten Zirkeln als abgemacht. Denkste, sagt sich ausgerechnet der polnische Kapuzinermönch Ksawery Knotz und bietet Sexworkshops an. Der Zulauf ist enorm, zumal der Prediger der Lust auch im Internet für seine Erotikmethoden wirbt: „Guter Sex ist wie Himmelfahrt.
Die Befriedigung lässt den Menschen das Glück des ewigen Lebens erahnen.“ Sünde ist für Knotz nicht zu viel, sondern falscher Sex. Ein Geschlechtsakt, der die Frau unbefriedigt lässt, sei kein guter Sex, predigt der Dreiundvierzigjährige.
Doch der Pater wäre kein katholischer Theologe, würde er die so anschaulich dargebotenen Sexpraktiken nicht ausschließlich für Ehepaare propagieren. Im streng katholischen Polen hat der im Zölibat lebende Geistliche deshalb überraschend großen Zulauf. Seine Sexseminare, die sich auch intensiv mit Orgasmustechniken beschäftigen, sind für dieses Jahr bereits ausgebucht.
Von wegen keusche Jugend
Unter dem Motto „true love waits“, „wahre Liebe wartet“, haben sich vor allem in den USA im vergangenen Jahr Tausende Jugendliche zur Keuschheit bekannt. Angestiftet von der evangelischen Kirche und unter der Vorreiterschaft von Teeniestars wie Miley Cyrus und der Boyband Jonas Brothers wurde dem Sex vor der Ehe einmütig abgeschworen.
Doch Forscher der John Hopkins School of Public Health in Baltimore fanden jetzt in einer Langzeitstudie heraus, dass es meistens beim bloßen Bekenntnis bleibt. Die Erhebung über das Sexualverhalten von jungen Menschen mit und ohne Keuschheitsversprechen zeigte beim ersten Geschlechtsverkehr keinen Altersunterschied zwischen den beiden Gruppen. Mit dem Warten ist es also nicht weit her. Das wäre an sich nicht weiter schlimm, hätten die Wissenschaftler nicht auch herausgefunden, dass die pseudo-keuschen Kids deutlich weniger Verhütungsmittel verwendeten. Bei so viel Sorglosigkeit wäre keusch vielleicht doch besser.
In nicht allzu ferner Zukunft wird es mit Ausreden wie „Ach Liebling, ich habe Migräne“ oder „Ich hatte heute einen anstrengenden Tag“ endgültig vorbei sein. Denn britische Wissenschaftler arbeiten an einem „Sex-Chip“, der den Träger zu jeder Tag- und Nachtzeit erotisch stimulieren kann.
Wie die britische Homepage telegraph.co.uk berichtet, wurde die Technik analog zu Reizauslösern für Parkinsonkranke entwickelt. Als Gehirnregion, die zur Sex-Stimulation genutzt werden könnte, identifizierte Morton Kringelbach, Mitglied des psychiatrischen Instituts an der Universität Oxford, den orbitofrontalen Cortex. Patienten, die unter Anhedonie, also Unlust an Sex oder Essen, leiden, könnten sich die Elektrode mit einem Herzschrittmacher verbinden lassen, schlug Tipu Aziz, Oxforder Professor für Neurochirurgie, vor.
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Umfragen Sex Mönch Orgasmus Partnerschaft Lieben Beziehung Berlin Dabei stellt sich die Frage, welcher Impuls welchen Reiz auslöst: das Herz den Sex oder Sex den höheren Herzschlag? Das Elektro-Viagra dürfte viel Verwirrung stiften.


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