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TV-Rechte
Fußball
Der Ball soll auch am Samstagabend rollen
DFL plant neue Anstoßzeiten - TV-Rechte ausgeschrieben
39 Medien-Unternehmen bewerben sich nach Angaben der Deutschen Fußball-Liga um die Bundesliga-Rechte ab 2009. Die DFL startete die Ausschreibung am Freitag. Vorgesehen ist unter anderem ein Bundesligaspiel am Samstagabend um 18.30 Uhr.
DFL-Geschäftsführer Christian Seifert stellte insgesamt 37 Rechtepakete vor. Allen Modellen liegt ein neuer Regelspieltag für die Bundesliga zugrunde.
Verschiedene Anstoßzeiten am Sonntag
Der Regelspieltag umfasst neben der Samstagspartie um 18.30 Uhr ein Freitagspiel um 20.30 Uhr, fünf Samstagspiele um 15.30 Uhr sowie zwei Sonntagbegegnungen um 15.30 Uhr und 17.30 Uhr. Für das Spiel am Samstagabend verfügte die DFL, dass jede Mannschaft höchstens sechs Mal pro Spielzeit zu dieser Zeit antreten darf.
Durch das neue Spiel am Samstagabend und die Entzerrung der Anstoßzeiten erhofft sich die Liga höhere Einnahmen im TV-Sektor. Bislang hat die DFL jährlich 409 Millionen Euro auf dem Inlandsmarkt erzielt. "Ich erwarte, dass wir diese Zahlen wieder erreichen", sagte DFL-Geschäftsführer Christian Seifert, die 500-Millionen-Grenze bezeichnete er als "wohl zu ambitioniert". Zum Vergleich: In Frankreich fließen zum Beispiel rund 600 Millionen Euro mehr.
Pakete für vier Jahre?
Die 39 registrierten Anbieter (Free- und Pay-TV, Internetanbieter und Betreiber von Mobilfunknetzen), die ihr Interesse an den Rechten angemeldet haben, können bis zum 21. November Angebote für einzelne Rechtepakete abgeben - erstmals auch für vier Spielzeiten. "Natürlich sind auch drei Jahre möglich, aber aus unserer Sicht spricht die größere Planungssicherheit für vier Jahre", sagte Seifert. Die DFL will möglichst noch vor Weihnachten entscheiden, welcher Sender ab 2009 was übertragen darf.
Bei der Vergabe werde die DFL die Interessen der Clubs, der Fans und der TV-Anstalten berücksichtigen, versicherte der DFL-Geschäftsführer. "Nicht das höchste Angebot ist automatisch das beste." Zu den Bietern zählt auch der amerikanische TV-Sportsender ESPN.
Zweite Liga auch samstags
Änderungen gibt es auch in der Zweiten Liga. Am Sonntag gibt es künftig nur noch drei Begegnungen. Entgegen den ursprünglichen Plänen finden sie nicht um 12.30 Uhr statt, sondern um 13.30 Uhr. Dies ist ein Entgegenkommen gegenüber dem Deutschen Fußball-Bund (DFB), der damit den Amateurfußball besser geschützt sieht. Außerdem gibt es weiterhin drei Spiele am Freitag um 18.00 Uhr, ein Montagsspiel um 20.15 Uhr sowie neuerdings zwei Partien am Samstag um 13.00 Uhr.
"Ich glaube, dass wir eine vernünftige Lösung gefunden haben. Ich gehe davon aus, dass wir am Ende auch unter dem finanziellen Aspekt zufrieden sein werden", sagte Ligaverbands-Präsident Reinhard Rauball. Auch DFB-Präsident Theo Zwanziger zeigte sich zufrieden: "Die Liga hat einen sehr schwierigen Spagat zwischen Wirtschaftlichkeit, Fan-Interessen, Zuschauer-Gewohnheiten und den Wünschen des Amateurfußballs in angemessener Weise bewältigt."
Fußball
Der Ball soll auch am Samstagabend rollen
DFL plant neue Anstoßzeiten - TV-Rechte ausgeschrieben
39 Medien-Unternehmen bewerben sich nach Angaben der Deutschen Fußball-Liga um die Bundesliga-Rechte ab 2009. Die DFL startete die Ausschreibung am Freitag. Vorgesehen ist unter anderem ein Bundesligaspiel am Samstagabend um 18.30 Uhr.
DFL-Geschäftsführer Christian Seifert stellte insgesamt 37 Rechtepakete vor. Allen Modellen liegt ein neuer Regelspieltag für die Bundesliga zugrunde.
Verschiedene Anstoßzeiten am Sonntag
Der Regelspieltag umfasst neben der Samstagspartie um 18.30 Uhr ein Freitagspiel um 20.30 Uhr, fünf Samstagspiele um 15.30 Uhr sowie zwei Sonntagbegegnungen um 15.30 Uhr und 17.30 Uhr. Für das Spiel am Samstagabend verfügte die DFL, dass jede Mannschaft höchstens sechs Mal pro Spielzeit zu dieser Zeit antreten darf.
Durch das neue Spiel am Samstagabend und die Entzerrung der Anstoßzeiten erhofft sich die Liga höhere Einnahmen im TV-Sektor. Bislang hat die DFL jährlich 409 Millionen Euro auf dem Inlandsmarkt erzielt. "Ich erwarte, dass wir diese Zahlen wieder erreichen", sagte DFL-Geschäftsführer Christian Seifert, die 500-Millionen-Grenze bezeichnete er als "wohl zu ambitioniert". Zum Vergleich: In Frankreich fließen zum Beispiel rund 600 Millionen Euro mehr.
Pakete für vier Jahre?
Die 39 registrierten Anbieter (Free- und Pay-TV, Internetanbieter und Betreiber von Mobilfunknetzen), die ihr Interesse an den Rechten angemeldet haben, können bis zum 21. November Angebote für einzelne Rechtepakete abgeben - erstmals auch für vier Spielzeiten. "Natürlich sind auch drei Jahre möglich, aber aus unserer Sicht spricht die größere Planungssicherheit für vier Jahre", sagte Seifert. Die DFL will möglichst noch vor Weihnachten entscheiden, welcher Sender ab 2009 was übertragen darf.
Bei der Vergabe werde die DFL die Interessen der Clubs, der Fans und der TV-Anstalten berücksichtigen, versicherte der DFL-Geschäftsführer. "Nicht das höchste Angebot ist automatisch das beste." Zu den Bietern zählt auch der amerikanische TV-Sportsender ESPN.
Zweite Liga auch samstags
Änderungen gibt es auch in der Zweiten Liga. Am Sonntag gibt es künftig nur noch drei Begegnungen. Entgegen den ursprünglichen Plänen finden sie nicht um 12.30 Uhr statt, sondern um 13.30 Uhr. Dies ist ein Entgegenkommen gegenüber dem Deutschen Fußball-Bund (DFB), der damit den Amateurfußball besser geschützt sieht. Außerdem gibt es weiterhin drei Spiele am Freitag um 18.00 Uhr, ein Montagsspiel um 20.15 Uhr sowie neuerdings zwei Partien am Samstag um 13.00 Uhr.
"Ich glaube, dass wir eine vernünftige Lösung gefunden haben. Ich gehe davon aus, dass wir am Ende auch unter dem finanziellen Aspekt zufrieden sein werden", sagte Ligaverbands-Präsident Reinhard Rauball. Auch DFB-Präsident Theo Zwanziger zeigte sich zufrieden: "Die Liga hat einen sehr schwierigen Spagat zwischen Wirtschaftlichkeit, Fan-Interessen, Zuschauer-Gewohnheiten und den Wünschen des Amateurfußballs in angemessener Weise bewältigt."
Liga hat einen schwierigen Spagat angemessen bewältigt"
Künftig werden nur noch insgesamt fünf Begegnungen der Bundesliga und 2. Bundesliga sonntags stattfinden. Das ist das Ergebnis der Beschlüsse der Mitgliederversammlung der 36 in der Deutschen Fußball Liga GmbH zusammen geschlossenen Vereine und Kapitalgesellschaften am heutigen Freitag in Frankfurt am Main im Zusammenhang mit der Ausschreibung der Medienrechte ab der Saison 2009/10.

Danach werden drei Spiele der 2. Bundesliga am Sonntag um 13.30 Uhr sowie je eine Bundesliga-Partie am Sonntag um 15.30 und um 17.30 Uhr angepfiffen. Lediglich nach UEFA-Pokal-Wochen kann bis zu fünfmal pro Saison ein weiteres Bundesliga-Spiel am Sonntag um 17.30 Uhr angesetzt werden. Bisher wurden von der DFL im Normalfall sonntags stets sieben Begegnungen terminiert, davon fünf in der 2. Bundesliga um jeweils 14.00 Uhr und zwei in der Bundesliga um jeweils 17 Uhr.
DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger, der ebenso wie Generalsekretär Wolfgang Niersbach an der Mitgliederversammlung der 36 Profiklubs teilnahm, äußerte nach der Sitzung: "Die Liga hat einen sehr schwierigen Spagat zwischen Wirtschaftlichkeit, Fan-Interessen, Zuschauer-Gewohnheiten und den Wünschen des Amateurfußballs in angemessener Weise bewältigt. Ich freue mich, dass bei der Gesamtbewertung auch deutlich wird, dass die Liga bei allen Herausforderungen gerade die berechtigten Interessen des Amateurfußballs nicht klein redet. Die Reduzierung des gesamten Spielpakets der Bundesliga und 2. Bundesliga am Sonntag von sieben auf fünf Begegnungen sowie die Verschiebung von einem Bundesliga-Spiel am Sonntag von 17 auf 17.30 Uhr ist ein solches Signal."
Der DFB wird bereits am kommenden Montag unter der Leitung von Hermann Korfmacher, dem 1. DFB-Vizepräsidenten Amateure, in einer Sitzung mit den Landesverbands-Vorsitzenden und dann im März 2009 auf zwei Konferenzen mit den Vorsitzenden der 330 Fußball-Kreise in Deutschland über flexible Termingestaltung und Spielansetzungen im Amateurfußball beraten.
Dr. Reinhard Rauball
Samstagsspiel ab 18.30 Uhr geplant
Der Kern-Spieltag der Bundesliga bleibt erwartungsgemäß der Samstag, an dem fünf Begegnungen um 15.30 Uhr und eine Partie um 18.30 Uhr geplant sind. Im Regelfall findet außerdem ein Spiel freitags um 20.30 Uhr statt. Nach Länderspielen wird dies bis zu sechsmal pro Saison auf Samstag um 15.30 Uhr verschoben. Die beiden Sonntags-Begegnungen sollen um 15.30 und 17.30 Uhr angepfiffen werden. Am gravierendsten sind die Veränderungen bei der Spielplan-Gestaltung für die 2. Bundesliga. Drei Begegnungen beginnen freitags wie bisher um 18 Uhr. Neu ist die Ansetzung von zwei Spielen am Samstag um 13 Uhr. Statt bisher um 14 Uhr wird künftig sonntags mit Rücksicht auf die Amateure dreimal schon um 13.30 Uhr gespielt. Darüber hinaus bleibt es bei einem Montags-Match um 20.15 Uhr.
Ligaverbands-Präsident Dr. Reinhard Rauball, der sich am Freitag nach der Sitzung ausdrücklich bei DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger und Generalsekretär Wolfgang Niersbach für den intensiven Dialog in Bezug auf die Spiele des Amateurfußballs bedankte, äußert zu den DFL-Planungen: "Wir wollen in der Frage der TV-Übertragungsrechte möglichst große Planbarkeit und Verlässlichkeit – im Sinne aller Beteiligten: Klubs, Fans und Medien-Unternehmen. Möglichst hohe Erlöse aus diesem Bereich sind kein Selbstzweck. Die Vereine benötigen die Einnahmen aus den Medienrechten nicht nur, um eine attraktive Liga mit großen Stars zu finanzieren, sondern auch um den Fans weiter günstige Ticketpreise und die modernsten Stadien der Welt bieten zu können."
DFL startet Ausschreibung der Medienrechte
Spielpläne und TV-Modelle mit attraktiven Angeboten für Fans und Medien-Partner vorgestellt
Um größere Planbarkeit zu ermöglichen, können Übertragungsrechte für vier Jahre vergeben werden
39 registrierte Unternehmen können sich um 37 Verwertungspakete für die Bereiche Fernsehen und Neue Medien bewerben
Mit der Vorstellung von Spielplänen und attraktiven Verwertungspaketen hat die DFL Deutsche Fußball Liga GmbH am heutigen Freitag die Ausschreibung der Medien-Rechte für das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland gestartet. Sämtliche Rechte werden einheitlich entweder für drei Jahre oder für vier Jahre vergeben (Saison 2009/2010 bis 2011/2012 bzw. 2012/13). Eine Rechtevergabe für vier Jahre würde Lizenznehmern aus allen Bereichen, aber insbesondere den Neuen Medien, eine noch größere Planungs- und Investitionssicherheit ermöglichen und damit die technische Entwicklung von Produkten und den Ausbau von Medien-Infrastruktur fördern. Die Interessenten können ihre verbindlichen Gebote bis zum 21. November 2008 abgeben. Abschließend wird die DFL dem Ligavorstand sowie der Mitgliederversammlung des Ligaverbandes die Annahme von endverhandelten Geboten empfehlen.
Der Bundesliga-Spielplan
Der "Kern-Spieltag" der Bundesliga wird mit fünf Parallel-Spielen weiter am Samstag um 15:30 Uhr sein. Darüber hinaus bleibt es im Regelspielplan wie bisher bei einer Begegnung am Freitagabend (20:30 Uhr) sowie zwei Begegnungen am Sonntag (15:30 Uhr und 17:30 Uhr). Zudem ist ein Spiel am Samstag um 18:30 Uhr geplant. Für diesen Termin kann ein Club höchstens sechsmal pro Saison (darunter maximal drei Heimspiele) angesetzt werden.
Hinzu kommen zwei Ausnahmeregelungen. Unmittelbar im Anschluss an die Abstellungsperioden der FIFA für Nationalspieler (bis zu sechsmal pro Saison), wird das Freitagsspiel auf Samstag (15:30 Uhr) verlegt. Und: Bis zu fünfmal pro Saison nach UEFA-Cup-Wochen wird das Samstagsspiel, das für 18:30 Uhr terminiert ist, auf Sonntag (17:30 Uhr) geschoben.
Der 2. Bundesliga-Spielplan
Der Regelspieltag der 2. Bundesliga sieht weiter drei Spiele am Freitag um 18:00 Uhr vor. Hinzu kommen zwei Begegnungen am Samstag um 13:00 Uhr, was den Clubs der 2. Bundesliga Präsenz im Rahmen der frühen Free-TV-Erstverwertung der Bundesliga (Samstag ab 18:30 Uhr) sichert. Im Sinne der Fans wurde die Anstoßzeit der Sonntagsspiele im Vergleich zum ursprünglichen gemeinsam mit Sirius veröffentlichten Plan um eine Stunde in den Nachmittag verlegt: Die Partien werden nun um 13:30 Uhr angepfiffen. Darüber hinaus bleibt es beim eingeführten Montagsspiel um 20:15 Uhr.
Die Liga hat sich zudem eingehend mit der Situation des Amateur-Fußballs befasst, mit dessen Vertretern bei regionalen Veranstaltungen gesprochen und von einem auch diskutierten zweiten Bundesliga-Spiel am Sonntag um 15:30 Uhr Abstand genommen. Künftig finden in der Regel weniger Spiele des Profi-Fußballs als bisher am Sonntag statt: fünf statt bislang sieben.
Zeitnahe Präsenz im Free-TV und neue Optionen für das Pay-TV, IP-TV sowie Internet
Auf Basis des neuen Spielplans bietet die DFL den Interessenten zwei Verwertungsszenarien an. Dabei werden alle 612 Spiele der Bundesliga und 2. Bundesliga weiter live und in voller Länge für Pay-TV, Free-TV, IP-TV sowie Internet angeboten.
Im Free-TV wird es in jedem Fall eine frühe Spieltagszusammenfassung am Samstag ab 18:30 Uhr geben, ebenso bleibt eine Zweitverwertung ab 22:00 Uhr vorgesehen. Darüber hinaus wird erstmals ein Live-Spiel am Samstag um 18:30 Uhr angeboten.
Die beiden Szenarien unterscheiden sich durch die Free-TV-Möglichkeiten am Sonntagabend: Während Szenario A eine Zusammenfassung der Zweitliga-Hightlights von 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr sowie eine Bundesliga-Zusammenfassung von 22:00 Uhr bis 23:00 Uhr vorsieht, bietet Szenario B eine Zusammenfassung der Bundesliga- und Zweitligaspiele von 19:30 Uhr bis 20:15 Uhr.
Die 39 registrierten Bieter können sich um insgesamt 37 Pakete bewerben, 27 davon für die Ausstrahlung im Fernsehen (für die Vertriebswege Kabel, Satellit sowie teilweise für Kabel und Satellit in Kombination), drei für IP-TV, vier für Web-TV und drei für mobile Dienste.
"Der Ball liegt nun bei den Bietern"
"Wir wollen in der Frage der Übertragungsrechte möglichst große Planbarkeit und Verlässlichkeit - im Sinne aller Beteiligten: Clubs, Fans und Medien-Unternehmen. Möglichst hohe Erlöse aus diesem Bereich sind kein Selbstzweck. Die Clubs benötigen die Einnahmen aus den Medienrechten nicht nur, um eine attraktive Liga mit nationalen und internationalen Stars zu finanzieren, sondern auch um den Fans weiter günstige Ticketpreise und die modernsten Stadien der Welt bieten zu können", sagt Liga-Präsident Dr. Reinhard Rauball, der sich ausdrücklich bei DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger und DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach für den intensiven Dialog in Bezug auf die Spiele des Amateur-Fußballs bedankt.
"Die anstehende Rechtevergabe muss vielfältigen Anforderungen gerecht werden. Wir haben verschiedene Positionen zu berücksichtigen: den Investitionsbedarf der Liga ebenso wie unterschiedliche Interessen von Medienunternehmen - und natürlich die Wünsche der Fans, ob vor den Bildschirmen oder in den Stadien. Der Ball liegt nun bei den Bietern", sagt Christian Seifert, Vorsitzender der DFL-Geschäftsführung.
Künftig ein Spiel am Samstagabend
Die Karten liegen auf dem Tisch, der Millionen-Poker um die TV-Rechte an der Bundesliga geht in die heiße Phase: Mit der Einführung eines Top-Spiels am Samstag um 18.30 Uhr sowie der Entzerrung der beiden Begegnungen am Sonntag um 15.30 Uhr und 17.30 Uhr statt wie bisher um 17 Uhr hat die Deutsche Fußball Liga (DFL) bei der Ausschreibung die erwarteten neuen Akzente gesetzt.
"Ich glaube, dass wir eine vernünftige Lösung gefunden haben. Ich gehe davon aus, dass wir am Ende auch unter dem finanziellen Aspekt zufrieden sein werden", erklärte Ligaverbands-Präsident Reinhard Rauball bei der Vorstellung der Verwertungsrechte in Frankfurt.
Entscheidung noch vor Weihnachten?
Auch Theo Zwanziger, Präsident des Deutschen Fußball-Bundes, zeigte sich zufrieden: "Die Liga hat einen sehr schwierigen Spagat zwischen Wirtschaftlichkeit, Fan-Interessen, Zuschauer-Gewohnheiten und den Wünschen des Amateurfußballs in angemessener Weise bewältigt."
Im Moment erzielt die DFL jährlich 409 Millionen Euro an Einnahmen auf dem Inlandsmarkt. "Ich erwarte, dass wir diese Zahlen wieder erreichen", sagte DFL-Geschäftsführer Christian Seifert bezeichnete die 500-Millionen-Grenze aber als "wohl zu ambitioniert".
Zum Vergleich: In Frankreich fließen zum Beispiel rund 600 Millionen Euro mehr. Insgesamt gibt es 39 Bieter für 37 Rechtepakete für den Zeitraum von drei oder vier Jahren. Die DFL will möglichst noch vor Weihnachten entscheiden, welcher Sender ab 2009 was übertragen darf
.Rummenigge spricht sich für Premiere aus
Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge vom deutschen Meister Bayern München sprach sich in einem Interview mit dem "Hamburger Abendblatt" für eine weitere Zusammenarbeit mit dem Pay-TV-Anbieter Premiere, der Konkurrenz vom Disney-Ableger "ESPN" bekommen könnte, aus.
Zugleich warnte Rummenigge die ARD, ihre Position im Free-TV nach der Empfehlung des Kartellamtes auszunutzen: "Vor drei Jahren hat die Liga die Sportschau gerettet, weil wir das finanziell deutlich attraktivere Angebot von Premiere mit Fußball im Free-TV erst ab 22.00 Uhr abgelehnt haben. Von einem guten Partner erwarte ich jetzt die gleiche Verlässlichkeit."
Eine Mannschaft höchstens 6 Mal am Samstagabend
Für das Top-Spiel hat die DFL verfügt, dass jede Mannschaft höchstens sechs Mal am Samstagabend antreten darf. Das Spiel wird in direkter Konkurrenz zur Sportschau oder einer ähnlichen Sendung laufen, da auf Empfehlung des Kartellamtes eine Zusammenfassung der Bundesliga-Spiele vom Samstagnachmittag vor 20.00 Uhr im frei empfangbaren Fernsehen gezeigt werden muss.
Eine Mannschaft höchstens 6 Mal am Samstagabend
Für das Top-Spiel hat die DFL verfügt, dass jede Mannschaft höchstens sechs Mal am Samstagabend antreten darf. Das Spiel wird in direkter Konkurrenz zur Sportschau oder einer ähnlichen Sendung laufen, da auf Empfehlung des Kartellamtes eine Zusammenfassung der Bundesliga-Spiele vom Samstagnachmittag vor 20.00 Uhr im frei empfangbaren Fernsehen gezeigt werden muss.
Das sind in Zukunft dann nur noch fünf Partien, da auch weiter der Freitagabend für ein Spiel genutzt wird. Allerdings behält sich die Liga in Zukunft weiter das Recht vor, ein drittes Spiel am Sonntag anzusetzen.Dies kommt vor allem nach UEFA-Cup-Spielen am Donnerstag in Frage. In diesem Fall würde das Spiel am Samstagabend auf den Sonntag gelegt.
Änderungen auch in der 2. Liga
Änderungen gibt es auch in der 2. Liga. Die Begegnungen am Sonntag (nur noch drei statt bislang fünf) werden auf 13.30 Uhr verschoben. Dies ist ein Entgegenkommen gegenüber dem DFB, der damit den Amateurfußball besser geschützt sieht.
Im Gegenzug werden zwei Partien vom Sonntag auf den Samstag gezogen, damit wird wiederum die Samstags-Zusammenfassung im Free-TV aufgewertet. Noch immer nicht ganz ausgestanden ist der Konflikt mit dem Kartellamt nach dem geplatzten Milliardenvertrag mit Medienunternehmer Leo Kirch.
Es hat zwar keinen Zweck, im Groll nach hinten zu schauen, aber das damalige Konzept wäre der richtige Weg gewesen", sagte Rauball, der die Entscheidung der Bonner Behörde nach wie vor so nicht akzeptieren mag: "Wir denken weiter darüber nach, rechtliche und politische Lösungen zu erreichen."
DFL ändert Bundesliga-Spielplan
Anstoßzeiten werden gestreut
Auf die Fußball-Fans werden ab der kommenden Saison einige Änderungen zukommen - diese hat die Deutsche Fußball-Liga (DFL) am Freitag (31.10.08) vorgestellt.
Demnach wird es in der Bundesliga ab der kommenden Spielzeit ein Top-Spiel am Samstag um 18.30 Uhr geben. Zudem werden die beiden Sonntagspartien versetzt um 15.30 Uhr und 17.30 Uhr angepfiffen. Allerdings behält sich die Liga in Zukunft weiter das Recht vor, ein drittes Spiel am Sonntag anzusetzen. Dies kommt vor allem nach UEFA-Cup-Spielen am Donnerstag in Frage. In diesem Fall würde das Spiel am Samstagabend auf den Sonntag gelegt.
Im Gegenzug werden zwei Partien der zweiten Liga vom Sonntag auf den Samstag vorgezogen. "Ich glaube, dass wir eine vernünftige Lösung gefunden haben", erklärte Ligaverbands-Präsident Reinhard Rauball.
DFL hofft auf höhere Einnahmen
Die Änderungen basieren auf der neuen Ausschreibung für die TV-Verträge der DFL. Durch das neue Top-Spiel und die so genannte Entzerrung der Anstoßzeiten erhofft sich die Liga höhere Einnahmen im TV-Sektor. Bislang hat die DFL jährlich 409 Millionen Euro auf dem Inlandsmarkt erzielt. "Ich erwarte, dass wir diese Zahlen wieder erreichen", sagte DFL-Geschäftsführer Christian Seifert.
Die 39 registrierten Anbieter (Free- und Pay-TV, Internetanbieter und Betreiber von Mobilfunknetzen), die ihr Interesse an den Rechten angemeldet haben, können bis zum 21. November Angebote für einzelne Rechtepakete abgeben. Die DFL will möglichst noch vor Weihnachten entscheiden, welcher Sender ab 2009 was übertragen darf.
Verschiebungen auch in Liga 2
Änderungen gibt es auch in der 2. Liga. Die noch drei Begegnungen am Sonntag beginnen um 13.30 Uhr. Dies ist ein Entgegenkommen gegenüber dem Deutschen Fußball-Bund (DFB), der damit den Amateurfußball besser geschützt sieht.
DFL setzt auf Salami-Spielplan
Mit fünf verschiedenen Anfangszeiten will die Deutsche Fußball Liga (DFL) im Poker um die Bundesliga-Übertragungsrechte einen maximalen Erlös erzielen. Messlatte sind rund 410 Millionen Euro.
Die Zersplitterung und die Einführung eines Top-Spiels am Samstag um 18.30 Uhr löste bei den Klubs und Fans Diskussionen aus.
"Wir nähern uns englischen Spielplan-Verhältnissen an. Das muss man sicherlich kritisch beobachten", kommentierte Klubchef Martin Kind von Hannover 96 das neue Live-Spiel, das in direkter Konkurrenz zur "ARD-Sportschau" stehen würde.
"Die DFL wird das schon gut gemacht haben. Schauen wir, was dabei herauskommt", sagte Bayern-Manager Uli Hoeneß.
Wenn das Spiel so interessant ist, kann die ARD ja selbst für das Live-Spiel am Samstag um 18.30 Uhr bieten. Genauso wie zum Beispiel das ZDF oder RTL. Dieses Spiel ist für Free- oder Pay-TV ausgeschrieben", erklärte DFL-Geschäftsführer Christian Seifert in der "Bild am Sonntag".
Seifert: "Wir machen Pakete für die Zuschauer"
Zuvor hatte er zum Auftakt der Ausschreibung den umstrittenen "Salami-Spielplan" mit einem Freitag-Match um 20.30 Uhr, fünf Samstag-Spielen um 15.30 Uhr, eine Samstag-Partie um 18.30 Uhr sowie zwei Sonntag-Begegnungen um 15.30 Uhr und 17.30 Uhr verteidigt.
"Wir machen Pakete für die Zuschauer, nicht für die Fernsehanstalten", argumentierte Seifert. Nach DFL-Untersuchungen sollen 60 bis 70 Prozent der Fußballfans unter den TV-Zuschauern einem Samstag-Spiel um 18.30 Uhr zustimmen.
Jeder Klub kann höchstens sechsmal pro Saison am Samstagabend spielen. Vom bisherigen Partner "ARD", der jährlich 97 Millionen Euro für die Erstverwertungsrechte der Freitag- und Samstag-Spiele im Free-TV zahlt, erwartet Seifert "einen objektiven Umgang und ein faires Gebot". Um die 37 Rechte-Pakete bewerben sich 39 Medien-Unternehmen.
Premiere will Partner der DFL bleiben

Die "ARD" hielt sich mit Kritik zurück. "Wir werden die Ausschreibungsunterlagen intensiv prüfen und anschließend unser weiteres Vorgehen festlegen". sagte der neue "ARD"-Sportkoordinator Axel Balkausky in der "Welt am Sonntag".

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Auch der Pay-TV-Sender Premiere, der von der Zersplitterung am meisten profitieren soll, gab keine Bewertung ab. "Wir sind seit 17 Jahren Partner der DFL und möchten das auch bleiben", erklärte ein Sprecher des Bezahlsenders.

Derzeit zahlt Premiere rund 205 Millionen Euro pro Saison. Den größten Erfolg bei seinen Abonnenten hat der Pay-TV-Kanal mit der Konferenz-Schaltung. Die fällt zukünftig sonntags weg und umfasst samstags in der Regel nur noch fünf Spiele. Die DFL ist dennoch zuversichtlich, das bisherige Ergebnis sogar leicht übertreffen zu können.
Zwanziger: "Liga hat Spagat angemessen bewältigt"
"Durch diesen Spielplan ist gewährleistet, dass wir ein optimales Gebot erzielen", erklärte Seifert. "Die Liga hat einen sehr schwierigen Spagat zwischen Wirtschaftlichkeit, Fan-Interessen, Zuschauer-Gewohnheiten und den Wünschen des Amateurfußballs in angemessener Weise bewältigt", sagte DFB-Präsident Theo Zwanziger.
Die Unternehmen können ihre Gebote bis zum 21. November erstmals auch für vier Spielzeiten abgeben. "Natürlich sind auch drei Jahre möglich, aber aus unserer Sicht spricht die größere Planungssicherheit für vier Jahre", sagte Seifert. Bei der Vergabe werde die DFL die Interessen der Klubs, der Fans und der TV-Anstalten berücksichtigen, versicherte der DFL-Geschäftsführer.
"Nicht das höchste Angebot ist automatisch das beste." Laut Ligaverbands-Präsident Reinhard Rauball fällt die Entscheidung spätestens bis zum 15. März 2009. "Wahrscheinlich wird es in der Winterpause passieren, wenn es gut läuft vielleicht sogar schon in der Adventszeit", sagte Rauball.
Fußball - Fernsehrechte
Holzhäuser befürchtet
Termin-Chaos
Kritik an DFL-Plänen mit verschiedenen Anstoßzeiten
Ex-Liga-Präsident Wolfgang Holzhäuser hat die Deutsche Fußball Liga (DFL) vor einem Termin-Chaos gewarnt. Einige im Zusammenhang mit dem neuen TV-Vertrag diskutierte Pläne würden der Marke Bundesliga eher schaden.
"Es muss Ordnung in der Terminplanung und bei den Anstoßzeiten herrschen. Termin-Chaos wird auch zum Chaos bei den Fans führen", sagte der Sprecher der Geschäftsführung von Bayer Leverkusen in Köln.
dpaWolfgang Holzhäuser spart nicht mit Kritik.Verzerrung statt Entzerrung
Der 58-Jährige sprach damit DFL-Pläne zu neuen Anstoßzeiten bei Bundesligaspielen an. Angedacht ist künftig etwa ein Live-Spiel am Samstagabend um 18.30 Uhr. Außerdem sollen die beiden Sonntagsspiele nicht mehr um 17.00 Uhr, sondern versetzt um 15.30 beziehungsweise 17.30 Uhr angepfiffen werden. Die DFL will mit dem neuen Fernsehvertrag zumindest wieder die zuletzt erzielten 409 Millionen Euro pro Jahr aus der Inlands-TV-Vermarktung erzielen.
"Bei den jetzt diskutierten Möglichkeiten besteht sogar die Gefahr, dass künftig an drei Tagen zu unterschiedlichen Anstoßzeiten von drei unterschiedlichen Sendern Übertragungen stattfinden. Hier wird nicht entzerrt, sondern verzerrt", betonte Holzhäuser.
16 statt 18 Klubs?
Der Liga-Vorstand reagierte verärgert auf den Vorstoß des Bayer-Chefs. "Mit solchen Einzelmeinungen schadet man der Ausschreibung", sagte Vizepräsident Peter Peters und verwies darauf, dass Holzhäuser als Liga-Präsident "deutlich andere Ansichten gehabt" habe. Ligaverbands-Präsident Reinhard Rauball appellierte an alle Klubs, "potenzielle Bieter nicht zu verunsichern. Den Schaden würde die Solidargemeinschaft aller Vereine tragen müssen."
Zitat
„Wer seine Marke wertsteigern will, der muss sie verknappen und darf sie nicht auf dem Markt verschleudern.“
Wolfgang HolzhäuserHolzhäuser machte sich zudem für eine Reduzierung der Bundesliga von 18 auf 16 Klubs stark. "Wer seine Marke wertsteigern will, der muss sie verknappen und darf sie nicht auf dem Markt verschleudern", sagte Holzhäuser. Dann müsse man die Spannung mit Hilfe von Spielen mit finalem Charakter, wie Relegationsspiele, so erhöhen, dass die Kauflust der Fußball-Kunden gesteigert werde.
Einnahmerückgang wäre fatal
Der Bayer-Geschäftsführer warnte vor einem Rückgang der Einnahmen durch die TV-Vermarktung. Dies könne zu einer Mehrklassen-Gesellschaft in der Bundesliga führen: "Unüberbrückbarer Klassenunterschied in ein und derselben Liga, in der es kaum noch Überraschungen gibt, sind tödlich für die Marke Bundesliga." Solidarität sei leichter zu leben, wenn die größeren Klubs aufgrund der TV-Gelder wirtschaftlich eher in der Lage seien, Geld an kleinere Vereine abzugeben.
Deutlich mehr Live-Sendungen
Premiere hat sich die Live-Pay-TV-Rechte an allen Spielen der Bundesliga und der 2. Fußball-Bundesliga für Deutschland, Österreich und die Schweiz für die Spielzeiten 2009/2010 bis 2012/13 gesichert.
Premiere erhält in direkter Vertragsbeziehung mit der Deutschen Fußball Liga (DFL) die Rechte, alle Spiele live, in der Konferenzschaltung und in Zusammenfassungen zu zeigen. Premiere hat sich die exklusiven Pay-TV-Rechte für die Übertragung via Satellit und Kabel sowie zum ersten Mal auch als Live-Stream im Internet gesichert.
Da der neue Bundesliga Spielplan mehr Anstoßzeiten beinhaltet, steigt die Anzahl der Live-Sendungen deutlich. "Das Spiel der Woche", das live und exklusiv bei Premiere am Samstag um 18.30 Uhr zu sehen ist, wird das neue Highlight am Samstag.
Premiere kann nach bestimmten Kriterien auswählen, welche Samstagspartie als "Das Spiel der Woche" angesetzt wird.
Für die umfangreicheren Rechte bezahlt Premiere einen angemessenen Preis, der sich zwischen rund 225 Millionen Euro für die Saison 2009/2010 bis zu circa 275 Millionen Euro für die Saison 2012/2013 bewegt. Premiere und die DFL haben Stillschweigen über weitere Vertragsdetails vereinbart.
Neues Highlight: Spiel der Woche
Das erste Highlight am Fußballwochenende auf Premiere ist die Übertragung des Live-Spiels aus der Bundesliga am Freitag.
Mit Vorberichten startet Premiere in den Fußballsamstag, der mit der 2. Fußball-Bundesliga um 13 Uhr beginnt. Die Spiele der Bundesliga um 15.30 Uhr überträgt Premiere live, einzeln und in der Konferenzschaltung. Im Anschluss bietet Premiere die schnellste Zusammenfassung der Spiele im deutschen Fernsehen.
Im Anschluss an "Das Spiel der Woche" um 18.30 Uhr bleibt Premiere mit Zusammenfassungen und Wiederholungen am Ball, die die ganze Nacht über laufen.
Zusätzliche Live-Übertragung am Sonntag
Am Sonntag können sich Premiere-Abonnenten auf eine zusätzliche Live-Sendung freuen, da die Bundesliga-Spiele an diesem Tag zu zwei unterschiedlichen Anstoßzeiten, um 15.30 Uhr und 17.30 Uhr, angepfiffen werden.
Premiere wird mindestens 96 Spiele pro Saison live und exklusiv in HD-Qualität zeigen. Premiere hat ferner die Rechte für die Ausstrahlung aller Spiele in Sportsbars und Hotels für Deutschland und Österreich erhalten.
Die wichtigsten Rechte gesichert
"Wir freuen uns darauf, die 17-jährige Partnerschaft mit der DFL fortzusetzen. Die direkte Vertragsbeziehung für vier Jahre ermöglicht es Premiere, seinen Abonnenten deutlich mehr Live-Sendungen als bisher zu zeigen, mit fünf Anstoßzeiten der Bundesliga am Wochenende inklusive des Spiels der Woche am Samstag um 18.30 Uhr", sagte Mark Williams, Vorstandsvorsitzender der Premiere AG.
Williams weiter: "Mit der Bundesliga, dem DFB-Pokal, der UEFA Champions League und der FIFA Fußballweltmeisterschaft 2010 haben wir für die kommenden Jahre die wichtigsten Rechte für unsere Kunden gesichert."
Rechte-Vergabe sichert Niveau der Medien-Erlöse
1,65 Milliarden Euro in den kommenden vier Jahren
Premiere, ARD, Telekom, ZDF und DSF künftige Rechte-Inhaber
Dr. Rauball: "In schwieriger Lage ein vorzeigbares Ergebnis"
Die Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga können in den kommenden vier Spielzeiten mit durchschnittlich 412 Millionen Euro pro Saison aus der Vermarktung der Medienrechte rechnen.
Leichte Erhöhung der Erlöse
Die Mitgliederversammlung des Ligaverbandes vergab am heutigen Tage die Übertragungsrechte für die Spielzeiten 2009/2010 bis 2012/13 und legte damit eine wesentliche wirtschaftliche Grundlage für die Entwicklung des Profi-Fußballs in Deutschland.
Trotz eines schwierigen Medienmarktes, kartellrechtlicher Vorgaben und einer weltweiten Finanzkrise erhöhen sich die durchschnittlichen Erlöse damit sogar leicht um rund sieben Millionen Euro jährlich.
Liga setzt auf bewährte Partner
Die Liga setzt auch künftig auf bewährte Partner. Die Pay-TV-Rechte der Bundesliga und 2. Bundesliga wurden dabei an den Abo-Sender Premiere vergeben, der somit weiter "alle Spiele, alle Tore" live überträgt. Im Free-TV sicherte sich die ARD die Rechte an den Zusammenfassungen am frühen Samstagabend (ab 18.30 Uhr) und am späten Sonntagabend (ab 21.45 Uhr), während das ZDF weiterhin eine Highlight-Sendung am späten Samstagabend (ab 22.00 Uhr) ausstrahlen wird.
Im Bereich IPTV bleibt die Deutsche Telekom ebenso am Ball wie bei den Mobilfunk-Rechten. Im Web-TV überträgt künftig ebenfalls Premiere. Die Zusammenfassungen der 2. Bundesliga werden am Freitag und Sonntag ebenso wie das Montagsspiel im DSF übertragen. Darüber hinaus werden die Samstagsspiele der 2. Bundesliga in der Bundesliga-Highlight-Zusammenfassung der ARD stattfinden.
"Vorzeigbares Ergebnis in schwieriger Lage"
"Wir haben in einer schwierigen Lage für den Profi-Fußball ein vorzeigbares Ergebnis erzielt", sagt Liga-Präsident Dr. Reinhard Rauball: "Angesichts der Tatsache, dass wir uns in einem äußerst schwierigen Medienmarkt bewegen und zudem durch unverständliche Vorgaben des Kartellamtes benachteiligt werden, sind die Wachstumsmöglichkeiten für die Bundesliga begrenzt. Hinzu kommt eine gesamtwirtschaftliche Abwärtsentwicklung mit einer weltweiten Finanzkrise, die auch den Medien-Unternehmen zu schaffen macht."
Die Entscheidung der Mitgliederversammlung erfolgte nur eine Woche nach Abgabe der Gebote. Die abgeschlossene Ausschreibung ist damit die frühzeitigste in der Geschichte der DFL. Erstmals wurden die Rechte bereits im November vor der ausgeschriebenen Rechteperiode vergeben.
"Das Optimale herausgeholt"
"Der Abschluss unterstreicht, dass die Bundesliga auch in einem schwierigen Markt-Umfeld der begehrteste Programm-Inhalt in Deutschland ist. Die Ausschreibung hat aber ebenso deutlich gezeigt, dass dem Wachstum Grenzen gesetzt sind. Innerhalb dieser Grenzen ist es uns gelungen, das Optimale herauszuholen: Wir haben die Höhe der Erlöse gesichert und die Sponsoren-Reichweiten erhöht", sagt Christian Seifert, Vorsitzender der DFL-Geschäftsführung.
Für die Zuschauer im TV, IPTV und Web-TV wird es mit Beginn der kommenden Saison nur wenige spürbare Veränderungen am Fernseh-Wochenende geben.
"Wir haben uns bewusst für bewährte Medien-Partner entschieden. Auch mit Blick auf die Zuschauer war es uns ein Anliegen, Verlässlichkeit zu demonstrieren", erklärt DFL-Geschäftsführer Tom Bender: "Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Premiere, der ARD, der Deutschen Telekom, dem ZDF und dem DSF."
Chancengleichheit in Europa gefordert
Nach der erfolgten Rechtevergabe wird der Ligaverband nun mit allen rechtlichen Möglichkeiten gegen die Vorgaben des Kartellamtes in Bezug auf die Zentralvermarktung vorgehen.
Dr. Rauball: "Es kann nicht sein, dass wir durch behördliche Maßnahmen bis hin zur Programm-Planung stärker eingeschränkt werden als alle anderen Ligen in Europa. Wir brauchen in dieser Hinsicht eine grundlegende Klärung."
"Ein vorzeigbares Ergebnis"
Im Interview erklärt Ligapräsident Dr. Reinhard Rauball, unter welch schwierigen Rahmenbedingungen die Rechtevergabe stattfand. Dennoch zeigt sich Rauball zufrieden über "die schnellste Ausschreibung in der jüngeren Bundesliga-Geschichte" und den "frühesten Abschluss seit Bestehen der DFL".
Frage: Herr Dr. Rauball, sind Sie zufrieden mit dem Ergebnis der Rechtevergabe?
Dr. Reinhard Rauball: Dies war keine einfache Ausschreibung mit einem sicheren Ausgang. Es ging diesmal darum, mindestens den Status Quo zu halten, das Erreichte in schwieriger Lage zu verteidigen. Vor diesem Hintergrund möchte ich der DFL und insbesondere den Verhandlungsführern, Christian Seifert und Tom Bender, herzlich danken. Der Liga werden weiter durchschnittlich 412 Millionen Euro aus dem Bereich der nationalen Medien-Einnahmen jährlich zur Verfügung stehen. Ohne jede Übertreibung können wir sagen: Wir haben in schwierigen Zeiten ein vorzeigbares Ergebnis erzielt.
Frage: Wie groß war die Herausforderung, die Fernsehrechte in der momentanen Lage zu vergeben?
Dr. Rauball: Die Rechtevergabe hat unter besonders schwierigen Vorzeichen stattgefunden. Dabei haben wir es vor allem mit Faktoren zu tun, die die internationale Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Profifußballs mit Blick auf die Medien-Einnahmen massiv einschränken und zunächst einmal wenig mit der weltweiten Finanzkrise zu tun haben. Zum einen ist dies ein besonders schwieriger Medienmarkt mit einem im Vergleich unterentwickelten Pay-TV-Segment. Dies ist ein wesentlicher Grund, warum wir beispielsweise schon lange im Bereich der Medienerlöse deutlich hinter anderen Top-Ligen, beispielsweise der englischen Premier-League, liegen.
Frage: Inwieweit haben die Vorgaben des Kartellamts in Bezug auf die Zentralvermarktung die Erlöse für die Bundesliga beeinflusst?
Dr. Rauball: Wir haben deutliche Nachteile auf Grund der nach wie vor unverständlichen Vorgaben des Kartellamts in Bezug auf die Zentralvermarktung. Dadurch sind die Möglichkeiten der Bundesliga in einem nicht vertretbaren Rahmen eingeschränkt worden. Gerade weil der Liga die Schwierigkeiten des deutschen Medienmarktes, von denen ich eben sprach, schon lange bekannt sind, haben wir im vergangenen Jahr ein innovatives Vermarktungsmodell vorgestellt. Damit sollte zusätzliche Nachfrage geschaffen werden. Dies hat das Kartellamt mit seinen Vorgaben verhindert. Die Wettbewerbshüter haben nicht mehr Wettbewerb geschaffen, sondern Wettbewerb verhindert. Die Folgen dieser Fehlentscheidung spiegeln sich nun in der Höhe der Gebote, die bei der DFL eingegangen sind, wider. Dies ist kein Vorwurf an die Bieter, es ist Fakt.
Frage: Planen Sie, rechtliche Schritte gegen das Kartellamt einzuleiten?
Dr. Rauball: Wir werden jetzt den Rechtsweg gehen. Wir dürfen nicht zulassen, dass Deutschland das einzige Land in Europa ist, in dem Sendeplätze von staatlicher Seite festgeschrieben werden.
Frage: Wieso hat die Liga die Fernsehrechte für vier Jahre ausgeschrieben?
Dr. Rauball: Planbarkeit und Verlässlichkeit waren die Gründe, warum sich die Liga für einen Vergabe-Zeitraum von vier Jahren entschieden hat. Clubs, Medien-Partner, Sponsoren und Fans wissen nun, woran sie sind. Damit sind die Voraussetzungen geschaffen, dass wieder etwas Ruhe in das Thema Medienrechte einkehren kann. Zudem haben wir nun ausreichend Zeit, um die rechtlichen Grundlagen für die nächste Rechtevergabe zu legen.
Frage: Wie lange hat es von der Ausschreibung bis zur Vergabe der TV-Rechte gedauert?
Dr. Rauball: Es ist uns gelungen in nur dreieinhalb Wochen, von Beginn der Ausschreibung bis zurm heutigen Beschluss der Mitgliederversammlung die Fernsehrechte zu vergeben. Dies war damit nicht nur die schnellste Ausschreibung in der jüngeren Bundesliga-Geschichte. Es ist der früheste Abschluss seit Bestehen der DFL. Noch nie zuvor waren die Rechte damit so lange vor dem Start des Vergabe-Zeitraums vergeben. Unser Ziel war es, rechtzeitig Planungssicherheit im Sinne von Clubs, Medien-Partnern, Sponsoren und Fans zu erzielen.
"Heute ist ein guter Tag für die Bundesliga"
Die Mitgliederversammlung des Ligaverbandes vergab am heutigen Tage die Übertragungsrechte für die Spielzeiten 2009/2010 bis 2012/13. Die Reaktionen zur Rechtevergabe.
Peter Peters (Vizepräsident des Ligaverbandes und Geschäftsführer FC Schalke 04): "Ich bin der festen Überzeugung, dass die DFL in einem schwierigem Marktumfeld das optimale Ergebnis erzielt hat."
Karl-Heinz Rummenigge (Mitglied des Vorstandes des Ligaverbandes und Vorstandsvorsitzender der FC Bayern München AG): "Unter den gegebenen Umständen halte ich die erzielten Ergebnisse der DFL-Geschäftsführung für ausgezeichnet. Darüberhinaus ist gewährleistet, dass es weiterhin einen ausgewogenen Mix zwischen Pay- und Free-TV gibt. Die neue Anstoßzeit am Samstag um 18:30 Uhr wird die Bundesliga für ihre Zuschauer und auch das Fernsehangebot noch aufwerten."
Heribert Bruchhagen (Mitglied des Vorstandes des Ligaverbandes und Vorstandsvorsitzender Eintracht Frankfurt): "In einer schwierigen wirtschaftlichen Situation ist es der DFL gelungen, die Erlöse noch einmal zu steigern. Das war kein Selbstläufer und verdient große Anerkennung."
Michael Meier (Mitglied des Vorstandes des Ligaverbandes und Geschäftsführer 1. FC Köln): "Nachdem der Profi-Fußball in Deutschland durch Vorgaben des Kartellamts massiv im europäischen Vergleich benachteiligt ist, hat die Liga, auch in Anbetracht der weltweiten Wirtschaftskrise, ein herausragendes Ergebnis erzielt."
Andreas Rettig (Mitglied des Vorstandes des Ligaverbandes und Geschäftsführer FC Augsburg): "Heute ist ein guter Tag für die Bundesliga. Es war nicht zu erwarten, dass trotz aller Stolpersteine, die uns in den Weg gelegt wurden, die Erlöse noch einmal gesteigert werden konnten - Gratulation an Christian Seifert, Tom Bender und die gesamte Mannschaft."
Roland Kentsch (Mitglied des Aufsichtsrates der DFL und Geschäftsführer Arminia Bielefeld): "Auch in Zukunft wird die Bundesliga mit ihren bewährten Fernsehpartnern zusammenarbeiten - eine gute Entscheidung. So können die Fans auch in Zukunft die Bundesliga in ihrer gewohnt hohen Qualität verfolgen."
Manfred Müller (Mitglied des Aufsichtsrates der DFL und Geschäftsführer Werder Bremen): "Ein gutes Ergebnis. Für die Clubs bedeutet es, dass sie gegenüber ihren Partnern und Sponsoren noch mehr Präsenz im Fernsehen vorweisen können und sich die Reichweiten deutlich erhöhen."
Stefan Kuntz (Vorstandsvorsitzender 1. FC Kaiserslautern): "Angesichts der wirtschaftlichen Lage ist das ein hervorragendes Ergebnis, auch wenn wir als Zweitligist mit den frühen Anstoßzeiten in einen sauren Apfel beißen müssen. Wir gratulieren der DFL."
TV-Rechte: 1,65 Milliarden Euro bis 2013
Dr. Reinhard Rauball
Die Klubs der Bundesliga und 2. Bundesliga können in den kommenden vier Spielzeiten mit durchschnittlich 412 Millionen Euro pro Saison aus der Vermarktung der Medienrechte rechnen.
Die Mitgliederversammlung des Ligaverbandes vergab am heutigen Tage die Übertragungsrechte für die Spielzeiten 2009/2010 bis 2012/13 und legte damit eine wesentliche wirtschaftliche Grundlage für die Entwicklung des Profi-Fußballs in Deutschland. Trotz eines schwierigen Medienmarktes, kartellrechtlicher Vorgaben und einer weltweiten Finanzkrise erhöhen sich die durchschnittlichen Erlöse damit sogar leicht um rund sieben Millionen Euro jährlich.
Die Liga setzt auch künftig auf bewährte Partner. Die Pay-TV-Rechte der Bundesliga und 2. Bundesliga wurden dabei an den Abo-Sender Premiere vergeben, der somit weiter „alle Spiele, alle Tore“ live überträgt. Im Free-TV sicherte sich die ARD die Rechte an den Zusammenfassungen am frühen Samstagabend (ab 18.30 Uhr) und am späten Sonntagabend (ab 21.45 Uhr), während das ZDF weiterhin eine Highlight-Sendung am späten Samstagabend (ab 22.00 Uhr) ausstrahlen wird.
IPTV- und Mobilfunk-Rechte gehen erneut an die Telekom
Im Bereich IPTV bleibt die Deutsche Telekom ebenso am Ball wie bei den Mobilfunk-Rechten. Im Web-TV überträgt künftig ebenfalls Premiere. Die Zusammenfassungen der 2. Bundesliga werden am Freitag und Sonntag ebenso wie das Montagsspiel im DSF übertragen. Darüber hinaus werden die Samstagsspiele der 2. Bundesliga in der Bundesliga-Highlight-Zusammenfassung der ARD stattfinden.
„Wir haben in einer schwierigen Lage für den Profi-Fußball ein vorzeigbares Ergebnis erzielt“, sagt Liga-Präsident Dr. Reinhard Rauball: „Angesichts der Tatsache, dass wir uns in einem äußerst schwierigen Medienmarkt bewegen und zudem durch unverständliche Vorgaben des Kartellamtes benachteiligt werden, sind die Wachstumsmöglichkeiten für die Bundesliga begrenzt. Hinzu kommt eine gesamtwirtschaftliche Abwärtsentwicklung mit einer weltweiten Finanzkrise, die auch den Medien-Unternehmen zu schaffen macht.“
Die Entscheidung der Mitgliederversammlung erfolgte nur eine Woche nach Abgabe der Gebote. Die abgeschlossene Ausschreibung ist damit die frühzeitigste in der Geschichte der DFL. Erstmals wurden die Rechte bereits im November vor der ausgeschriebenen Rechteperiode vergeben.
Christian Seifert
"Bundesliga bleibt begehrtester Programm-Inhalt"
„Der Abschluss unterstreicht, dass die Bundesliga auch in einem schwierigen Markt-Umfeld der begehrteste Programm-Inhalt in Deutschland ist. Die Ausschreibung hat aber ebenso deutlich gezeigt, dass dem Wachstum Grenzen gesetzt sind. Innerhalb dieser Grenzen ist es uns gelungen, das Optimale herauszuholen: „Wir haben die Höhe der Erlöse gesichert und die Sponsoren-Reichweiten erhöht“, sagt Christian Seifert, Vorsitzender der DFL-Geschäftsführung.
Für die Zuschauer im TV, IPTV und Web-TV wird es mit Beginn der kommenden Saison nur wenige spürbare Veränderungen am Fernseh-Wochenende geben. „Wir haben uns bewusst für bewährte Medien-Partner entschieden. Auch mit Blick auf die Zuschauer war es uns ein Anliegen, Verlässlichkeit zu demonstrieren“, erklärt DFL-Geschäftsführer Tom Bender: „Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Premiere, der ARD, der Deutschen Telekom, dem ZDF und dem DSF.“
Nach der erfolgten Rechtevergabe wird der Ligaverband nun mit allen rechtlichen Möglichkeiten gegen die Vorgaben des Kartellamtes in Bezug auf die Zentralvermarktung vorgehen. Dr. Rauball: „Es kann nicht sein, dass wir durch behördliche Maßnahmen bis hin zur Programm-Planung stärker eingeschränkt werden als alle anderen Ligen in Europa. Wir brauchen in dieser Hinsicht eine grundlegende Klärung.“
Neuer TV-Vertrag
Rummenigge: 'Ausgezeichnete Ergebnisse'
28.11.2008
Mit Zufriedenheit hat der FC Bayern auf die Vergabe der TV-Rechte für die kommenden vier Spielzeiten (2009/10 bis 2012/13) reagiert. „Unter den gegebenen Umständen halte ich die erzielten Ergebnisse der DFL-Geschäftsführung für ausgezeichnet“, sagte FCB-Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge.
Die DFL-Mitgliederversammlung der 36 Erst- und Zweitligisten in Frankfurt vergab die Fernsehrechte am Freitag an bewährte Partner und konnte statt der befürchteten Einbußen sogar ein kleine Einnahmensteigerung verbuchen. So fließen ab der kommenden Saison jährlich durchschnittlich 412 Millionen Euro in die Kassen des Ligaverbands, das sind pro Saison rund sieben Millionen Euro mehr als bisher.
Zweite Sportschau am Sonntag
„Wir haben in einer schwierigen Lage für den Profifußball ein vorzeigbares Ergebnis erzielt“, meinte DFL-Präsident Reinhard Rauball und verwies auf die internationale Finanzkrise, den schwierigen Medienmarkt sowie „unverständliche Vorgaben“ des Kartellamts. „Innerhalb dieser Grenzen ist es uns gelungen, das Optimale herauszuholen: Wir haben die Höhe der Erlöse gesichert und die Sponsoren-Reichweite erhöht“, sagte Christian Seifert, der Vorsitzende der DFL-Geschäftsführung.
Die Bundesliga im TV (ab der Saison 2009/10)
Sonntag, 15.30 und 17.30 Uhr: Premiere
(Zusammenfassung ab 21.45 in der ARD) Für die Fernsehzuschauer wird sich aber der kommenden Saison nur wenig ändern. Wichtigste Neuerung ist eine zweite ARD-Sportschau am Sonntagabend ab 21.45 Uhr mit der Zusammenfassung der zwei oder drei Partien des Tages. Wie gewohnt berichtet die ARD weiterhin am Samstag ab 18.30 Uhr in der Sportschau von den Samstagspartien.
Alle Spiele live bei Premiere
Aus der Erstverwertung der 1. Liga verabschiedet hat sich das Deutsche Sport-Fernsehen (DSF), das bisher am Sonntagabend eine Zusammenfassung angeboten hatte. Der Spartensender bleibt aber bei der 2. Liga - mit den Zusammenfassungen am Freitag und Sonntag sowie mit dem Live-Montagsspiel - am Ball.
Die Pay-TV-Rechte behält Premiere, das weiterhin alle Spiele der Bundesliga und Zweiten Liga live überträgt, darunter auch das neu eingeführte Erstliga-Topspiel am Samstagabend um 18.30 Uhr. Highlights daraus sind in den öffentlich-rechtlichen Sendern dann erstmals im ZDF-Sportstudio zu sehen.
Mehr Geld aus dem Ausland
„Es ist gewährleistet, dass es weiterhin einen ausgewogenen Mix zwischen Pay- und Free-TV gibt“, meinte Rummenigge, der überzeugt ist: „Die neue Anstoßzeit am Samstag um 18.30 Uhr wird der Bundesliga für ihre Zuschauer und auch das Fernsehangebot aufwerten.“
Die ARD hat auch die Rechte für die Eröffnungsspiele der Hin- und Rückrunde sowie die Relegationsspiele zwischen dem Drittletzten der 1. und dem Dritten der 2. Liga erworben. Im Web-TV überträgt Premiere, im Bereich IPTV hat die Deutsche Telekom weiterhin die Rechte, ebenso im Mobilfunk. Gute Nachrichten gab es zudem von der Auslandsvermarktung. Hier steigen die TV-Erlöse der DFL auf künftig 37 Millionen Euro pro Saison statt bisher 18 Millionen Euro.
DFL hat Rechte bis 2013 vergeben
Bundesliga jetzt auch sonntags in der ARD
Die ARD erhält ab der kommenden Saison die Erstverwertungsrechte für die Samstags- und Sonntags-Spiele der Fußball-Bundesliga. Dies bestätigte die Deutsche Fußball Liga (DFL) nach der Mitgliederversammlung der 36 Erst- und Zweitligisten in Frankfurt.
Damit sind in der ARD samstags Zusammenfassungen von (in der Regel) fünf und sonntags von zwei Spielen zu sehen. Die Pay-TV-Rechte bleiben beim Sender Premiere, der alle Spiele live zeigt. Bilder vom späten Samstagsspiel (18.30 Uhr) sind im Free-TV im "Aktuellen Sportstudio" des ZDF zu sehen. Das DSF, das momentan noch am Sonntagabend über die beiden Sonntagsspiele im Free-TV berichtet, wird ab der kommenden Saison nur noch die Spiele der 2. Liga in der Zusammenfassung senden. Am Samstag liegen die Erstverwertungsrechte für die 2. Liga bei der ARD.
Verhandlungsführer der ARD: Volker Herres Volker Herres, Programmdirektor Erstes Deutsches Fernsehen und Verhandlungsführer der ARD: "Dass wir in Zukunft am Samstag nicht mehr von sechs, sondern von fünf Spielen der Bundesliga berichten dürfen, haben wir mit unserem Angebot finanziell kompensiert. Die jetzt zusätzlich erworbenen Rechtepakete, nämlich die Erstverwertungsrechte für die Sonntagsspiele der Bundesliga und die Samstagsspiele der zweiten Bundesliga sowie die Live-Ausstrahlung der Relegationsspiele, erweitern das Angebot insgesamt erheblich."
Auch im Radio bleibt die ARD am Ball. "Unsere Hörfunkprogramme werden weiterhin in bewährter und beliebter Form über die Bundesliga berichten können. Und das ist gut so, hat doch die ARD-Bundesligakonferenz im Radio am Samstagmittag ähnlich hohen Kultcharakter wie die Sportschau am Samstagabend im Ersten", sagte der ARD-Vorsitzende Fritz Raff.
Neu: Die Sonntagsspiele
Blick ins Sportschau-Studio Die ARD berichtet künftig auch über die beiden Sonntagsspiele in der Bundesliga, die ab der kommenden Saison zu unterschiedlichen Zeiten (15.30 und 17.30 Uhr) angepfiffen werden. "Wir haben die Sonntagsspiele und das freut uns sehr. Auch die dritten Programme können jetzt von diesen Spielen Ausschnitte zeigen", sagte WDR-Intendantin Monika Piel.
Die ARD kommt außerdem auch weiter als Live-Sender zum Zuge. Neben den Eröffnungsspielen der Hin- und Rückrunden überträgt "das Erste" auch die künftigen Relegationsspiele zwischen dem Bundesliga-Drittletzten und dem Zweitliga-Dritten.
Rauball: Ein vorzeigbares Ergebnis
Stichwort: Der Spieltag ab der Saison 2009/10
ARD behält die Bundesliga-Rechte [wdr2]
Die Vereine der 1. und 2. Fußball-Bundesliga erhalten nach Angaben der DFL von der Saison 2009/2010 an bis 2013 durchschnittlich 412 Millionen Euro pro Jahr aus der Vermarktung der Medienrechte. "Wir haben in einer schwierigen Lage für den Profi-Fußball ein vorzeigbares Ergebnis erzielt", sagte Liga-Präsident Reinhard Rauball. Bei der Abstimmung über den Vermarktungsvertrag gab es nur eine Gegenstimme, für Rauball ein "überwältigendes Ja-Ergebnis".
Nachdem die Verträge nun geschlossen sind, will die DFL gegen das Kartellamt klagen: "Es geht um das restriktive Vorgehen im Bereich der Rechtevergabe, weshalb wir das angedachte Modell mit der Firma Sirius nicht durchführen konnten", so Rauball. Sirius hatte der DFL Einnahmen in Höhe von 500 Millionen Euro zugesichert. Das Vorhaben war wegen eines Vetos des Bundeskartellamtes gescheitert.
Fußball - Fernsehrechte
Mit dem ZDF sieht
man weiter besser
Samstagabendspiel:
Erste Free-TV-Bilder im
"aktuellen sportstudio"
Die DFL hat die Fernsehrechte für die Spielzeiten 2009 bis 2013 an ihre alten Partner Premiere, ARD, ZDF und DSF vergeben. Künftig gibt es auch sonntags eine Sportschau, die ersten Free-TV-Bilder des Samstagabendspieles werden im ZDF zu sehen sein.
Das bestätigte die Deutsche Fußball-Liga (DFL) nach der Mitgliederversammlung der 36 Erst- und Zweitligisten in Frankfurt. Die DFL wird künftig pro Saison 412 Millionen Euro einnehmen. Damit blieb der befürchtete finanzielle Verlust aus. In den vergangenen drei Jahren hatte die Liga im Mittelwert 405 Millionen Euro pro Saison kassiert.
ZDFNikolaus Brender: "Eine willkommene Bereicherung". Erfreuliches Ergebnis
ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender sagte: "Wir wollten den Status quo halten und haben am Ende mehr bekommen als vorher. Das ist ein erfreuliches Ergebnis und eine willkommene Bereicherung des Angebots in unserem Sport-Klassiker, dem 'aktuellen sportstudio' am Samstagabend."
Zitat
„Wir werden dem Topspiel in der Sendung auch programmlich ein ganz besonderes Gewicht geben.“
ZDF-Sportchef Dieter Gruschwitz"Durch die Partie am Samstagabend um 18.30 Uhr und unsere Erstverwertungsrechte an diesem Spiel wird unsere einzigartige Marke 'aktuelles sportstudio' weiter aufgewertet.", sagte Dieter Gruschwitz, ZDF-Sportchef. "Wir werden dem Topspiel in der Sendung auch programmlich ein ganz besonderes Gewicht geben. Wir sehen die Vergabe auch als Wertschätzung der Traditionsmarke 'aktuelles sportstudio', was uns durch die Deutsche Fußball Liga und die Bundesliga-Vereine bestätigt wurde."
Christian Seifert, Vorsitzender der DFL-Geschäftsführung, betonte: "Wir freuen uns, dass mit dem ZDF ein bewährter Partner exklusiv die Erstverwertung des Samstagabendspiels im frei empfangbaren Fernsehen erworben hat."
Neue Anstoßzeiten am Sonntag
Der Pay-TV-Sender Premiere, der mit etwa 200 Millionen Euro größter Geldgeber bleibt, wird weiterhin alle Spiele der Bundesliga und 2. Liga live übertragen. Außerdem sicherte sich der Sender nach eigenen Angaben zum ersten Mal auch die Rechte für Live-Streams im Internet. Das ARD bleibt mit der vom Bundeskartellamt vor 20 Uhr geforderten zusammenfassenden Berichterstattung im frei empfangbaren Fernsehen am Samstag im Boot. Das neue Livespiel am Samstag um 18.30 Uhr läuft ausschließlich bei Premiere. Die ersten Bilder dieser Begegnung im Free-TV sind am Samstagabend im "aktuellen sportstudio" des ZDF zu sehen.
Das Bundesliga-Wochenende im Fernsehen wird die ARD mit einer weiteren "Sportschau" am Sonntagabend nach dem "Tatort" um 21.45 Uhr beenden. Die ARD berichtet dann über die beiden Sonntagsspiele in der Bundesliga, die ab der kommenden Saison zu unterschiedlichen Zeiten (15.30 und 17.30 Uhr) angepfiffen werden.
Zitat
„Wir haben in einer schwierigen Lage für den Profi-Fußball ein vorzeigbares Ergebnis erzielt.“
Liga-Präsident Reinhard RauballNur noch 2. Liga im DSF
Das DSF, das momentan noch am Sonntagabend über die beiden Sonntagsspiele als Erstverwerter im Free-TV berichtet, wird ab der kommenden Saison nur noch die Spiele der 2. Liga in der Zusammenfassung senden. Darüber hinaus werden die neuen Samstagsspiele der 2. Liga in der Bundesliga-Highlight-Zusammenfassung der ARD gezeigt. Das Erste kommt außerdem auch weiter als Live-Sender zum Zuge. Neben den Eröffnungsspielen der Hin- und Rückrunden überträgt es auch die Relegationsspiele zwischen dem Bundesliga-Drittletzten und dem Zweitliga-Dritten. Im Internetfernsehen (IPTV) bleibt die Deutsche Telekom ebenso am Ball wie bei den Mobilfunk-Rechten.
"Der Zuschlag für die ARD ist eine Entscheidung für die Zuschauer; das Erste ist und bleibt das Bundesliga-Programm", sagte ARD- Programmdirektor Volker Herres. Man sei "mit dem Verhandlungsergebnis aus programmlicher und wirtschaftlicher Sicht sehr zufrieden", hieß es in einer Pressemitteilung der ARD.
Bundesliga bleibt begehrt
"Wir haben in einer schwierigen Lage für den Profi-Fußball ein vorzeigbares Ergebnis erzielt", sagt Liga-Präsident Dr. Reinhard Rauball. Seifert ergänzte: "Der Abschluss unterstreicht, dass die Bundesliga auch in einem schwierigen Markt-Umfeld der begehrteste Programm-Inhalt in Deutschland ist. Die Ausschreibung hat aber ebenso deutlich gezeigt, dass dem Wachstum Grenzen gesetzt sind. Innerhalb dieser Grenzen ist es uns gelungen, das Optimale herauszuholen."
Fußball-Bundesliga
Es bleibt beim
Solidaritätsprinzip
DFL beschließt, die TV-Gelder
auch weiter nach dem alten
Schlüssel zu verteilen
Der deutsche Profifußball setzt bei der Verteilung der TV-Gelder weiter auf Solidarität: Der Vorstand des Ligaverbandes DFL beschloss in Frankfurt am Main, die Erlöse aus der Inlandsvermarktung wie bisher auf Basis der Vierjahreswertung zu verteilen.
"Dieser Beschluss ist eine tragfähige Grundlage für die Zukunft und ein klares Bekenntnis zu Solidarität und Leistungsgerechtigkeit", sagte DFL-Präsident Reinhard Rauball. Der Beschluss gilt für den Zeitraum bis 2013, in dem ARD/ZDF und das DSF im Free-TV und Premiere im Pay-TV über die die 1. und 2. Liga berichten werden.
Zitat
„Dieser Beschluss ist eine tragfähige Grundlage für die Zukunft und ein klares Bekenntnis zu Solidarität und Leistungsgerechtigkeit.“
Reinhard RauballRummenigge nicht erfolgreich
Damit ist der Vorstoß einiger Topklubs vorerst gescheitert, weitaus mehr Geld zu erlösen. Allen voran Rekordmeister Bayern München hatte in Person von Vizepräsident Karl-Heinz Rummenigge zuletzt immer wieder gefordert, die Top-Vereine müssten von den Fernseheinnahmen stärker profitieren, um international wettbewerbsfähig zu bleiben. Auch deshalb hatten sich die Beratungen im Ligavorstand immer weiter hingezogen.
Erst nach einer weiteren Telefonkonferenz am Donnerstagnachmittag hatte sich der DFL-Vorstand einigen können, nachdem es noch am Mittwochabend nach mehrstündigen Beratungen kein Ergebnis gegeben hatte. Ligapräsident Rauball atmete deshalb erst einmal tief durch. "Der Ligavorstand musste eine der schwierigsten Fragestellungen der Liga in kürzester Zeit lösen, um Planungssicherheit für die Vereine und Kapitalgesellschaften zu ermöglichen."
Verhältnis 79:21
Der Einnahme-Rückgang in der kommenden Saison soll dem DFL- Beschluss zu Folge von den Erst- und Zweitligisten zu gleichen Anteilen geschultert werden. Alle 36 Profiklubs erhalten demnach in der Spielzeit 2009/2010 aus dem TV-Topf 4,4 Prozent weniger als in der derzeit laufenden Runde. Am Verhältnis zwischen Erster und Zweiter Liga soll sich in den kommenden vier Jahren nichts ändern. Die Einnahmen werden weiter weiter im Verhältnis 79:21 zwischen Bundesliga und 2. Bundesliga verteilt.
LINKS
Mit dem ZDF sieht man weiter besserAllerdings kommt die Eliteklasse dem Unterhaus in der Spielzeit 2009/2010 finanziell entgegen. Die 2. Liga erhält in der kommenden Saison 21,56 Prozent aus den TV-Geldern, um die finanziellen Einbußen etwas abzufedern. Als Ausgleich sinkt der Anteil der Zweitligisten in der Saison 2012/13 auf 20,5 Prozent. "Natürlich hätten wir uns an der einen oder anderen Stelle etwas mehr gewünscht, aber mit diesem Kompromiss können wir sehr gut leben, im Sinne der Solidarität beider Ligen", sagte Andreas Rettig, Manager der Zweitligisten FC Augsburg und Mitglied des Ligavorstandes.
Weniger Geld
Die im November 2008 abgeschlossenen Vierjahresverträge sichern den 36 Vereinen der 1. und 2. Bundesliga durchschnittlich 412 Millionen Euro pro Spielzeit zu. Wegen der Staffelung der Premiere-Zahlungen kommen in der nächsten Saison rund 390 Millionen aus der Inlandsvermarktung, im vierten Jahr sind es knapp 440 Millionen. Dazu kommen die Einnahmen aus der Auslandsvermarktung von rund 37 Millionen pro Saison und aus den Markenlizenzen (20 Millionen).
Die Erlöse aus der Fernsehvermarktung im Ausland verbleiben derweil bei der Bundesliga. Hier werden die Topklubs in Zukunft etwas mehr profitieren. Die fünf erstplatzierten Klubs bekommen eine vom Tabellenplatz am Ende der jeweiligen Saison abhängige Prämie ausgeschüttet, die durch eine leistungsabhängige Komponente, die sich auf die Anzahl der UEFA-Koeffizienten-Punkte der Klubs bezieht, ergänzt wird.
Erste Entscheidungen im DFL-Lizenzierungsverfahren
Wie auch in den vergangenen Jahren ist keinem Bewerber die Spielberechtigung für die kommende Spielzeit verweigert worden.
Das folgt aus den ersten Entscheidungen im Lizenzierungsverfahren der DFL Deutsche Fußball Liga GmbH. Bis Anfang Juni müssen einzelne Clubs jedoch Bedingungen erfüllen, um die Spielberechtigung für die Saison 2009/10 zu erhalten. Darüber hinaus wurden einer Reihe von Bewerbern Auflagen hinsichtlich der unterschiedlichen Kriterien im Lizenzierungsverfahren erteilt.
"Clubs haben sich gut eingestellt"
"Insgesamt können wir vermelden, dass sich die Clubs auf das schwieriger gewordene Umfeld gut eingestellt haben. Dies zeigt sich daran, dass deutlich weniger Vereine und Kapitalgesellschaften Auflagen für die kommende Spielzeit erhalten haben", erklärt DFL-Geschäftsführer Christian Müller. "Die weitere Professionalisierung des
Managements kommt auch dadurch zum Ausdruck, dass sich die Qualität der Infrastruktur in den Nachwuchsleistungszentren und den Stadien klar verbessert hat - insbesondere in den Bereichen Sicherheit, Komfort und Medientechnik."
Insgesamt 48 Vereine- und Kapitalgesellschaften aus der Bundesliga, 2. Bundesliga und 3. Liga hatten sich um eine Spielberechtigung beworben und nehmen am Lizenzierungsverfahren teil. In diesem überprüft die DFL neben der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Vereine und Kapitalgesellschaften auch infrastrukturelle, rechtliche, personell-administrative, medientechnische und sportliche Kriterien, die in der Lizenzierungsordnung definiert sind.


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