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Simple Plan
Was Simple Plan auf ihrem vierten Album „Simple Plan“ abliefern ist hochenergetische Rockmusik. Das einzige, was zählt, ist Spaß an Gitarrensounds, Melodie und Power, Power, Power.
Schon Mitte der Neunziger, mit 13 Jahren, gründeten Chuck und Pierre in ihrer Heimatstadt Montreal eine erste gemeinsame Band, aber erst 1999 formierten sich SIMPLE PLAN in ihrer heutigen Besetzung. 2003 erschien ihr erstes Album No Pads, No Helmets, Just Balls, an dem unter anderem auch Joel Madden (Good Charlotte) und Mark Hoppus (Blink 182) als Gäste mitwirkten. Das Album erreichte Doppelplatin in Kanada. 2004 hatten sie ihr zweites Album Still Not Getting Any... fertig, das sie mit Producerlegende Bob Rock (Metallica, Mötley Crüe, Bon Jovi) aufnahmen und das Platin erreichte. Ende 2005 erschien dann das Live Album MTV Hard Rock, das die Band in hervorragender Live-Verfassung zeigte: hart, spielfreudig, gutgelaunt und absolut Fan-nah. Parallel zur Live-CD erstellte die Band dazu ein „Fan Pack“ DVD, das neben einem 36-seitigen Luxus-Booklet auch einen Haufen Archivfotos von den früheren Touren enthält.
Die Arbeit an „Simple Plan“ begann im Frühjahr 2006, kurz nach der Beendigung der Tourneen zu Still Not Getting Any. Die Erwartungen forderten schnelles Songwriting und dass man möglichst schnell ins Studio ging, um den Nachfolger aufzunehmen. Bouvier und Comeau begannen wie die Teufel Songs zu schreiben, und als es Herbst wurde, hatten sie eine ansehnliche Sammlung an Songs beisammen. Aber irgendetwas stimmte einfach nicht. „Jeder sagte, ‚ja, das ist gut, das ist cool’, aber es fiel überhaupt nicht aus dem Rahmen, es wirkte weder anders noch frisch,“ denkt Comeau zurück. „Wir konnten das fühlen. Wir hatten starke Songs, aber sie gingen nicht wirklich in die Richtung, in die wir wollten.“
Also fing die Band an, über alles noch einmal nachzudenken. Zuerst kontaktierten sie Producer Danja, der bei Timbaland in die Schule gegangen war und mit Justin Timberlake und Nelly Furtado brillante Alben auf die Beine gestellt hatte – und der kurz zuvor öffentlich geäußert hatte, dass er gern mal mit SIMPLE PLAN zusammen arbeiten würde. Mit ihm ging es im April 07 zum ersten Mal nach Miami ins Studio, wo die Vorstellungen Gestalt annahmen. „Wir hatten eine Vision von modernen Beats in den Strophen und unseren typischen, großen Arschtritt-Sound in den Refrains,“ erklärt Comeau – unter anderem entstand The End bei dieser Session. Dann ging es erstmal nach San Diego, wo Bouvier und Cameau ihren alten Kumpel Arnold Lanni trafen. Lanni hatte bereits das Debütalbum produziert und erwies sich als perfekter Kompositionspartner. Beim nächsten Trip nach Miami war Lanni dabei, und so entstanden When I’m Gone und Generation. Mit dem Demo in der Tasche fuhren Bouvier und Cameau dann zurück nach Montreal, um es dem Rest der Band vorzustellen. „Am Anfang waren wir ein bisschen überrascht,“ räumt Gitarrist Lefebvre ein. „Aber es war okay. Wir spürten, dass das, was da passierte über ein normales Rockalbum hinausgeht. Es inspirierte uns, und so kam jeder von uns mit ganz neuen Ideen.“
Im Juni 2007 waren SIMPLE PLAN dann soweit, endgültig ins Studio zu gehen. Dave Fortman wurde engagiert, um alle neuen Einflüsse zum SIMPLE PLAN-Sound in Los Angeles und Montreal zusammen zu schmieden. „Fortman war begeistert von unseren neuen Einflüssen und dem Hybrid, der da entstand. Und für uns war es wichtig, einen Rock-Producer zu haben, der unsere Vorstellungen auch hier umsetzen konnte. Das Album ist eine Zusammenarbeit von Danja, Fortman und der Band“, so Bouvier.
Die Songs sind erstklassig durchkomponiert, das Verhältnis von Gefühl und hartem Sound ist perfekt ausgewogen und die Melodien fordern zum Mitgehen auf. Mit „Simple Plan“ wird nun niemand mehr um die sympathischen Jungs aus Montreal herumkommen.
Simple Plan - Shut Up!

Simple Plan - Your Love Is A Lie

SIMPLE PLAN - WHEN I'M GONE

Simple Plan - welcome to my life

I'm Just A Kid - Simple Plan

Simple Plan - Crazy

Perfect - Simple Plan

Sara Bareilles im Interview beim SWR3 New Pop Festival

Simple Plan - I'd Do Anything LIVE MTV TRL

Simple Plan - I'd do anything (Live Rock Am Ring 2008)

Simple Plan - Your Love is a Lie - Rock am Ring 2008

Simple Plan - Welcome To My Life (live@Rock am Ring 2008)

Interview with Simple Plan (Rock Am Ring 2008)

Simple Plan - Your Love is a Lie - Rock am Ring 2008

Simple Plan - Welcome To My Life (Rock am Ring 2008)

Simple Plan - Time To Say Goodbye LIVE EXTRA SAUCE

SWR 3 New Pop Festival Vol. 2 TV-Spot

Die Kanadier Simple Plan haben inzwischen weltweit mehr als 7 Millionen Exemplare ihrer Alben verkauft und waren mit Green Day, Good Charlotte, Billy Talent, Avril Lavigne und vielen anderen auf Tour. Seit 1999 haben Simple Plan 3 Studioalben, 2 Live-Alben und 2 DVDs veröffentlicht. Ebenso hatten sie Gastauftritte in Fernsehserien, haben Musik für Filme wie „Scooby-Doo“, „Freaky Friday“ oder „Fantastic Four“ geschrieben und haben sogar ein eigenes Modelabel.
Ihr Hit „Untitled“ schaffte es sogar in die Top Ten der deutschen Single-Charts. Simple Plan haben bereits mit ihrem zweiten Album „Still Not Getting Any...“ das geschafft, was nur wenige Bands schaffen, sie steigerten ihren Erfolg und lieferten ein noch besseres Album als das ohnehin schon beachtliche Debütalbum „No Pads, No Helmets... Just Balls“. Das aktuelle Album „Simple Plan“ wird wohl diesen großen Erfolg noch steigern. Umschreiben könnte man das Album „Simple Plan“ wohl am besten mit sehr melodiösem College-Rock. Schon die Single „When I’m Gone“ ist ein guter Vorgeschmack auf das Album.
Mix aus großen Melodien, hymnischen Gesang und harten Gitarren...
Gespickt mit unglaublich eingängigen Melodien schaffen es die Jungs, temporeiche und gitarrenlastige Songs der Spitzenklasse zu präsentieren. Tracks wie „Take My Hand“ oder „Time To Say Goodbye“ laden förmlich zum mitsingen und -tanzen ein. Aber auch ruhigere Stücke finden auf „Simple Plan“ ihren Platz: „Your Love Is A Lie“ zum Beispiel vereint großartiges Songwriting und die schon angesprochenen tollen Melodien in einer etwas sanfteren Gangart. Der Track „The End“ erinnert am Anfang sehr an den Sound von Moby. Es ist dieser seltene Mix aus großen Melodien und hymnischem Gesang, sowie der teilweise durchaus harten Gitarren, die dieses Album zu sehr wahrscheinlich zu einem Hit-Album werden lassen. Und eben das Experimentieren mit anderen Sounds ist nicht nur interessant, sondern macht dieses Album zu einem großen Teil aus. Aus „Simple Plan“ hört man förmlich die inzwischen große Live-Erfahrung der Jungs heraus. Sie wissen einfach, was bei ihren Fans ankommt und haben inzwischen ein Händchen für Hits.
Zeltplatzcheck mit Simple Plan - Rock am Ring 2008

Rock am Ring 2008 - EM Tipps von Madsen, Simple Plan, Fettes

Simple Plan - Shut Up (Rock Am Ring 2005)

Simple Plan - Welcome To My Life (live@Rock am Ring 2008)

SIMPLE PLAN - "Perfect"

SIMPLE PLAN - "When I'm Gone"

Simple Plan | Take My Hand

Simple Plan Highlight Vid PART 1

Simple Plan Highlight Vid PART 2

Ein großer Spaß
„Es war mächtig was los. Ich habe ja beim ersten Konzert heute was vom großen Sound und vor allem den enthusiastischen Fans bei OneRepublic erzählt – aber ich kann nur sagen: Im Vergleich zu Simple Plan war das ein Lüftchen. In der großen Werkshalle in Rastatt wurde der Bandname gerade von tausenden Stimmen skandiert. Bis die Fünf auf die Bühne kamen, selbstverständlich wurde das ein Kanonendonner.
Und ab dem ersten Gitarrenriff hörten die Leute nicht mehr auf mit Hüpfen, Arme schwenken und jubeln. Pierre, der Sänger, hätte vor „When I'm Gone“ eigentlich gar nicht sagen müssen „Make some noise, if you know the new Album“. Aber dann war der „Noise“ halt noch lauter. Das Publikum sang den Song mit, von vorne bis hinten und zwar jedes Wort. Und nicht nur diesen Song...
Das Publikum ging richtig ab
Der Autor
Steckbrief
Bernd Lechler ist der SWR3-Konzert-Checker. Er lebt in Berlin, schreibt und produziert Popmusik mit seinem Bandprojekt Naomi und fährt regelmäßig nach Baden-Baden. Dort ist er Moderator, Autor und Reporter bei SWR3 und Moderator und Musikredakteur für SWR2 Dschungel.
Es kommt auch ordentlich Energie von der Bühne runter bei Simple Plan. Die haben einen muskelbepackten Drummer, der sein Instrument mit jedem Schlag droht zu zertrümmern und einen Bassisten im roten Hemd mit Krawatte und Melone, der viel am Bühnenrand unterwegs ist und jeden Fan in den vorderen Reihen einzeln angrinst. Noch zwei hibbelige Gitarristen mit viel Laufpensum, so zwischen Mikrofon- und Schlagzeugpodest. Ein Sänger mit tätowiertem Unterarm und großem Talent, das Publikum zu dirigieren. Und natürlich Hits „The End“ und „Your Love Is A Lie“ und noch ein paar ältere „Welcome To My Live“ und „I Do Anything“ und den zukünftigen Balladenhit „Save You“ – auch den kannten die Leute schon auswendig. Also ich habe selten ein New-Pop-Publikum so abgehen gesehen. Simple Plan vereinen irgendwie so eine Hardrock-Energie mit einem gewissen Boygroup-Appeal. Sie spielen auch gut, das muss man nämlich, um so einen Druck hinzukriegen. Dann gab's noch einen Ausschnitt aus „I Kissed A Girl“ von Katy Perry und was von Justin Timberlake und die Mitteilung, Deutschland hätte „The best Beer“, „The best cars“, „The best girls“, was die Girls natürlich gerne hörten. Es war wirklich ein großer Spaß.“
Biografie: Simple Plan
Im Januar 2006 kommt das kanadische Quintett Simple Plan für eine 4-tägige Kurztour nach Deutschland und wird die Kids mit Leichtigkeit zum Rocken bringen. Die fünf Youngster stammen aus Montreal, Canada: Sänger Pierre Bouvier, Drummer Chuck Comeau, Bassist David Desrosiers, sowie die Gitarristen Sebastien Lefebvre und Jeff Stinco. Musikalisch sind sie in der College-Rock-Ecke anzusiedeln. Zugegeben, seit ihrem Majordebüt in 2002 ist viel passiert mit der Band, allein vier Nominierungen für die MTV Music Awards sprechen eine deutliche Sprache. Mit ihrem Album „Still Not Getting Any...“ haben die derzeitigen Lieblinge der College-Radios und Highschool-Absolventen, Simple Plan, ihren Kurs beibehalten. Nachdem der Vorgänger „No Pads, No Helmets, Just Balls“ (2002) mit ca. 2 Mio. verkauften Exemplaren und einem Platz 35 in den Billboard-Charts bereits ein tolles Fundament gelegt hatte, brachte es „Still Not Getting Any...“ sogar auf Platz 3 der Billboard-Charts. In Kanada schaffte das Album sogar Platz 2 und in Japan ging es auf Platz 3 der Sales-Charts. Bei uns war immerhin ein für eine Band dieses Genres sensationeller Platz 16 drin. Ebenfalls die beiden Singles „Shut Up!“ und „Welcome To My Life“ gingen in die deutschen Charts. Und nun am Start ist die Ballade „Untitled“, ein Song mit ernstem Hintergrund. Originalton: „Im Video zum Song wollten wir eine Geschichte erzählen. Die Geschichte der Unschuldigen, die durch Alkohol am Steuer zu Opfern wurden.“ Konsequent: Nichtalkoholische Drinks werden bei der anstehenden Tour billiger abgegeben.
Bandgeschichte
1995 gründeten die High-School-Freunde Pierre Bouvier, Chuck Comeau und Adrian White die Band „Reset“. Mit MxPx, Ten Foot Pole und Face to Face tourten sie durch Kanada. Ihr erstes Album wurde 1997 veröffentlicht. Kurz danach verließ Comeau die Band, um ans College zu gehen. Zwei Jahre später traf er Jeff Stinco und Sébastien Lefebvre und spielte mit ihnen wieder Musik. Ende 1999 traf Stinco Bouvier. Daraufhin verließ auch Bouvier „Reset“ um sich Stincos Band anzuschließen, die sich nun „Simple Plan“ nannte. Auch David Desrosiers, der später bei „Reset“ gelandet war, kam zu der Band „Simple Plan“ hinzu.

Das erste Album „No Pads, No Helmets… Just Balls“ mit 12 Songs in der normalen Version und 14 in der Special Edition erschien 2002 bei ihrem Label Lava Records. Die Special Edition enthält neben den beiden Bonustracks auch die Videos zu I'm Just a Kid und I'd Do Anything. Des Weiteren ist ein On-Tour-Video auf der CD enthalten. Im selben Jahr erschien auch ihr erstes Livealbum mit dem Namen „Live in Japan 2002“.
Die erste DVD „A Big Package for You“ erschien 2003 und enthielt neben allen Musikvideos viele Filme über die Band. Zur DVD gab es auch eine Bonus-CD mit dem unveröffentlichten Song „Crash and Burn“ und zwei Live-Songs.
2004 erschien das zweite Album „Still Not Getting Any…“, was übersetzt so viel heißt wie: „Wir bekommen noch immer keine …“. Damit waren entgegen der naheliegenden Interpretation allerdings gute Kritiken gemeint. Auf dem Album enthalten war wie bei dem Vorgängeralbum auch ein „Behind-the-Scenes“-Video. Mit dem zweiten Album konnten sie den Erfolg des ersten übertreffen.
Im Oktober 2005 trat die Band bei MTV Hard Rock Live auf und brachte das Konzert auf CD und DVD heraus. Zusätzlich zur Show sind auf der DVD drei und auf der CD ein Bonus-Akustik-Track enthalten.
Anfang 2006 setzten sich die Band für die Kampagne „Don't Drink & Drive“ ein, so konnte man zum Beispiel nichtalkoholische Getränke bei ihren Konzerten in Deutschland zu einem sehr günstigen Preis erwerben.
Am 12. Februar 2008 erschien ihr nunmehr drittes Studioalbum mit dem Namen „Simple Plan“. Dieses gibt es in einer Standardversion mit elf Titeln sowie in einer Special Extended Edition mit zwei Bonus-Tracks und einer Bonus-DVD. Hierauf befinden sich Making-Ofs, Live Videos sowie das Musikvideo zu „When I'm Gone“. Dieser Titel wurde auch als erste Singleauskopplung bereits am 25. Januar veröffentlicht. Die zweite Single war „Your Love Is a Lie“ und wurde im Frühjahr 2008 veröffentlicht. Als nächste Single folgt „Save You“, ein Lied von Pierre für seinen kranken Bruder. Die Single wird im Winter 2008/2009 in Deutschland veröffentlicht.
Im April fand die Deutschlandtour statt, bei der Konzerte in Hamburg, Köln, München und Berlin gespielt wurden. Außerdem waren sie am 6. April in Zürich und standen tagsdarauf am „Rocksound-Festival“ in Huttwil auf der Bühne. Am 9. Juni fand das vorerst einzige Konzert der Europatour in Österreich (Wien, The Arena) statt. Im Herbst 2008 spielten Simple Plan ein Konzert in einem Maislabyrinth in der Nähe von Frankfurt am Main. Außerdem fanden im November 2008 auf deutschem Boden vier weitere Simple-Plan-Konzerte in Dortmund, München, Berlin und Köln statt. Als Supportbands spielten Kids In Glass Houses und Zebrahead.
Trivia [Bearbeiten]
Simple Plan haben drei Songs zu den Filmen bzw. der Serie von Scooby-Doo beigesteuert. „Grow Up“ war der Soundtrack zum ersten Film und „Don’t Wanna Think About You“ der Soundtrack zum zweiten Film. Der Song „What’s New Scooby-Doo?“ ist der Titelsong der Serie Scooby-Doo. Außerdem erschienen Simple Plan in einer Episode der Show.
Simple Plan haben zu verschiedenen Soundtracks beigetragen, etwa zu Freaky Friday (mit Happy Together und Perfect), Ein verrückter Tag in New York (mit Vacation) und The New Guy (mit I’m Just a Kid) mitgewirkt. In Ein verrückter Tag in New York sind sie leibhaftig zu sehen. In dem Film "Im Dutzend Billiger" mit Steve Martin ist ihr Song "I`m Just a Kid" zu hören.
Pierre Bouvier, Chuck Comeau und Patrick Langlois haben eine eigene Mode-Kollektion: „Role Model Clothing“.[2] Sebastien Lefebvre und Patrick Langlois (ein langjähriger Freund der Band und ehemaliger Webmaster der offiziellen Homepage) haben eine Radiosendung auf dem Sender www.idobi.com.
Simple Plan - Your Love is a Lie - Rock am Ring 2008

Simple Plan Highlight Vid PART 1

Simple Plan Highlight Vid PART 2

Simple Plan
Ein großer Spaß
„Es war mächtig was los. Ich habe ja beim ersten Konzert heute was vom großen Sound und vor allem den enthusiastischen Fans bei OneRepublic erzählt – aber ich kann nur sagen: Im Vergleich zu Simple Plan war das ein Lüftchen. In der großen Werkshalle in Rastatt wurde der Bandname gerade von tausenden Stimmen skandiert. Bis die Fünf auf die Bühne kamen, selbstverständlich wurde das ein Kanonendonner.
Und ab dem ersten Gitarrenriff hörten die Leute nicht mehr auf mit Hüpfen, Arme schwenken und jubeln. Pierre, der Sänger, hätte vor „When I'm Gone“ eigentlich gar nicht sagen müssen „Make some noise, if you know the new Album“. Aber dann war der „Noise“ halt noch lauter. Das Publikum sang den Song mit, von vorne bis hinten und zwar jedes Wort. Und nicht nur diesen Song...
Das Publikum ging richtig ab
Der Autor
Steckbrief
Es kommt auch ordentlich Energie von der Bühne runter bei Simple Plan. Die haben einen muskelbepackten Drummer, der sein Instrument mit jedem Schlag droht zu zertrümmern und einen Bassisten im roten Hemd mit Krawatte und Melone, der viel am Bühnenrand unterwegs ist und jeden Fan in den vorderen Reihen einzeln angrinst. Noch zwei hibbelige Gitarristen mit viel Laufpensum, so zwischen Mikrofon- und Schlagzeugpodest. Ein Sänger mit tätowiertem Unterarm und großem Talent, das Publikum zu dirigieren. Und natürlich Hits „The End“ und „Your Love Is A Lie“ und noch ein paar ältere „Welcome To My Live“ und „I Do Anything“ und den zukünftigen Balladenhit „Save You“ – auch den kannten die Leute schon auswendig. Also ich habe selten ein New-Pop-Publikum so abgehen gesehen. Simple Plan vereinen irgendwie so eine Hardrock-Energie mit einem gewissen Boygroup-Appeal. Sie spielen auch gut, das muss man nämlich, um so einen Druck hinzukriegen. Dann gab's noch einen Ausschnitt aus „I Kissed A Girl“ von Katy Perry und was von Justin Timberlake und die Mitteilung, Deutschland hätte „The best Beer“, „The best cars“, „The best girls“, was die Girls natürlich gerne hörten. Es war wirklich ein großer Spaß.“
Viertes Album von Simple Plan
Montrealer Punkpoprocker nennen neues Album einfach nach sich selbst
Zugegeben, die Namensgebung ist nicht sehr einfallsreich, dennoch überzeugen die vier Männer um Sänger Pierre Charles Bouvier erneut durch melodischen Speedrock.
Die Highschool-Band
Dreizehn Jahre ist es nun schon her, dass sich drei Jungs zusammenschlossen um kraftvollen Spaßpunk zu machen. Damals noch unter dem Namen Reset fing ein munteres Wechselspiel der Bandbesetzung an. Hier trat jemand ein, dort verließ ein anderer die Gruppe, dann wurde eine neue Band gebildet und schließlich fand man 1999 endgültig zu der aktuellen Bandbesetzung Simple Plan zusammen. Die besteht neben Frontmann Pierre Bouvier aus Dave Desrosiers am Bass, Jeff Stinco und Séb Lefebvre an den Gitarren und zu guter Letzt dem Drummer Chuck Comeau. Eine etwas unruhige und unstete Bandgeschichte, aber seitdem bilden die fünf Kanadier eine Einheit und spielen Punkrock, der mit kräftigen Gitarrensalven gewürzt ist.
Auf dem Weg nach oben
Mit ihrem Emotional Hardcore spielten sich Simple Plan schnell in die Herzen der kanadischen und amerikanischen Fans hinein, und ihr Debut "No Pads, No Helmets... Just Balls" von 2003 erreichte unter der Mitarbeit von Joel Madden (Good Charlotte) und Mark Hoppus (Blink 182) in ihrer Heimat Doppelplatin, während die Band hierzulande noch unter der Rubrik Geheimtipp lief. Zwei Jahre später, als sie das Nachfolgealbum "Still Not Getting Any..." auf den Markt brachten, erzielten sie wieder Edelmetall mit ihren Verkaufszahlen, und mittlerweile war ihre Spielfreude auch über den großen Ozean geschwappt und bekannt geworden. Das Album tummelte sich in den Top-Twenty der deutschen Albumcharts und die Jungs rockten begeisterte Fans bei Rock am Ring und anderen Großveranstaltungen. Von ihren Live-Qualitäten konnte man sich dann – so man nicht selbst in den Genuss eines Konzertes kam – auf dem Album "MTV Hard Rock Live" überzeugen. Neben weltweit sieben Millionen verkauften Tonträgern wurde das Quintett vier Mal zur "Favorite Canadian Band" gekürt, für den MTV Video Award nominiert, und sie erhielten den Juno Fan Choice Award, einen der wichtigsten kanadischen Musikpreise.
Ein einfacher Plan
Bereits vor zwei Jahren fingen die Arbeiten zu dem aktuellen Album "Simple Plan" an, als die Tournee zu "Still Not Getting Any..." beendet war. Ein knappes halbes Jahr später waren etliche Songs geschrieben, aber so richtig überzeugt waren Bouvier und Comeau von den Liedern noch nicht. Irgendetwas fehlte, wirkte althergebracht, und so nahmen sie Kontakt zu dem Produzenten Danja auf, einem Ziehkind von Timbaland. Mit seiner Hilfe wollten sie ihre "Vision von modernen Beats in den Strophen und [ihrem] typischen, großen Arschtritt-Sound in den Refrains“ verwirklichen. Als dritten im Bunde engagierten sie noch Dave Fortman, der die Vorstellungen von Simple Plan und die perfekte Mischform verschiedener musikalischer Genres in die Tat umsetzte.
Textlich scheint die Band noch herausfordernder und gleichzeitig emotionaler als früher zu sein. Beispielsweise verarbeitet Sänger Bouvier auf "Save you" die traurigen Erlebnisse und Ängste, die er aufgrund der Krebserkrankung seines Bruders hatte. Deutlich fröhlicher geht es auf dem Lovesong "I can't wait forever" zu, bei dem die Schönheit der Angebeteten im Vordergrund steht und der Frontmann nicht einen Tag ohne seine Liebe sein kann. Die meisten der Texte sind allerdings sehr nachdenklicher Natur, sei es "What if" oder bei "When I'm gone". Dabei steht der Inhalt konträr zu der Form, denn die Kanadier behalten ihren schnellen kraftvollen Powerrock, der von melodiösen Hooklines und immer wieder den krachenden Gitarren durchzogen ist, bei.
Resümee
Das neue Album von Simple Plan schlägt – trotz vermeintlicher Änderungen – den altbewährten Weg ein: Schnelle Gitarrenriffs, eingängige Melodien, schwermütige Texte, ohne dabei gewagte Experimente oder all zu ausgefeilte Kompositionen anzubieten. Simpler, lauter und schneller Punkpop, der allerdings aufgrund seiner Schlichtheit super viel Spaß bringt!
Simple Plan – Simple Plan
Simple Plan - Take My Hand

Simple Plan When I'm Gone Live At Rock Am Ring 2008

Simple Plan - Emo?


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