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Wieso ist Rauchen ein Gesundheitsproblem?

Raucherkarrieren beginnen meist schon im jugendlichen Alter. Die meisten Menschen kompensieren mit dem Griff zur Zigarette oder Zigarre Unsicherheiten, Einsamkeitsgefhl oder Langeweile. Erst nach und nach wird der Glimmstngel in der Hand zur Sucht.

Nikotin ist ein starkes Gift. Es greift das gesamte Gef- und Nervensystem an. Durch den Nikotinkonsum wird unter anderem die Herzttigkeit beschleunigt, die Blutgefe verengen sich und somit wird das Durchblutungssystem gestrt. Die schwer wiegendsten gesundheitlichen Folgen fr starke Raucher sind chronische Bronchitis, COPD, Arteriosklerose und Krebs.

Doch schon lange vorher kndigen sich die Folgen an:



Hufiger Husten mit Auswurf


Luftnot bei krperlicher Anstrengung


Schmerzhafte Beine beim Gehen


Herzstiche oder Herzschmerzen bei Anstrengungen



Tabakrauch, ein giftiges Gemisch

Im Tabakrauch finden sich neben Nikotin und Teerstoffen noch Kohlenmonoxide und ber 4000 weitere chemische Substanzen. Viele davon erzeugen Krebs. 20 bis 80 Prozent dieser Stoffe dringen tief in die Lungen ein und werden unterschiedlich vom Menschen eingelagert oder abgebaut. Im Laufe eines Raucherlebens bekommt die Lunge durch die Teerstoffe die typisch schwarzen Flecke.



Hilfen, um mit dem Rauchen aufzuhren

Es ist nie zu spt mit dem Rauchen aufzuhren. In unzhligen Ratgebern finden sie Tipps und Kniffe dazu:



Finden Sie heraus, wie Sie aufhren mchten: schrittweise oder abrupt.


Notieren Sie sich Grnde, weshalb Sie rauchfrei sein mchten.


Notieren Sie sich, wann und wie viel Sie rauchen.


Finden Sie Menschen (Familie, Freunde, Arzt), die Sie in Ihrem Vorhaben untersttzen.


Vermeiden Sie Langeweile.


Suchen Sie sich Ausgleichsttigkeiten. Gehen Sie viel an die frische Luft und bewegen Sie sich mglichst viel.



Was tun bei Atemnot und Raucherhusten?

Medikamente knnen Ihre Atemwege erweitern, eine eventuelle Lungeninfektion behandeln, Schleim lsen und Schmerzen lindern.

Vermeiden Sie Rume deren Luft belastet ist mit Rauch von Zigaretten und Brennfen oder Staub und Gerchen von Farbe, Auspuff oder Parfm. Vermeiden Sie zudem extrem trockene oder feuchte, kalte Luft.



Atembungen helfen

Legen Sie eine Hand auf Ihre Brust und die andere Hand auf Ihren Bauch, der Daumen bedeckt Ihren Bauchnabel. Atmen Sie dann bewusst whrend der folgenden bungen ein und aus und verfolgen Sie mit Ihren Hnden die Atembewegungen. Versuchen Sie gezielt mit dem Bauch zu atmen.

Beim Einatmen zhlen Sie bis drei. Beim Ausatmen zhlen Sie bis sechs. Machen Sie die bungen fnfzehn Minuten lang. Fhren Sie diese bungen hufig durch. Sie brauchen Zeit und eine gute Koordinierung, wenn Sie lernen wollen, wie man mit dem Bauch atmet.

Sie knnen diese Atembungen sitzend, liegend oder stehend durchfhren:



Mit geschlossenem Mund atmen


Langsam durch die Nase einatmen


Pressen Sie die Lippen fest aufeinander und atmen Sie mit einem zischendem Laut stoweise aus.


Versuchen Sie spter, die Bauchatmung mit der Atmung durch den Mund zu kombinieren.



Was kann Schleim lsen?

Ein kontrollierter Husten ermglicht Ihnen, Schleim zu lsen, ohne dass Sie Ihre Atemwege schdigen oder auer Atem geraten.



Atmen Sie langsam durch die Nase ein.


Atem fr einige Sekunden anhalten


ffnen Sie Ihren Mund und husten Sie kurz zwei- oder dreimal.


Entspannen Sie sich und wiederholen Sie den Vorgang.
Rauchen macht schlapp

Sabine (14 Jahre) raucht seit einem Jahr. Ihren Eltern hat sie nichts davon erzhlt. Jetzt hat der Vater von Sabines Klassenlehrer erfahren, dass Sabine und ihre Freundinnen in der Unterrichtspause rauchen. Zu Hause gibt es groen rger. "Willst du dich in deinem Alter schon kaputt machen?", fragt die Mutter verrgert. Zur Strafe kriegt Sabine kein Taschengeld mehr. Trotzdem raucht sie heimlich weiter. Eine Mitschlerin schenkt ihr die Zigaretten.

Jugend und Rauchen

In Deutschland ist das Rauchen nach dem Gesetz zum Schutz fr Jugendliche unter 16 Jahren verboten. ber die negativen Folgen fr die Gesundheit spricht man in der Schule und zu Hause. Trotzdem: Etwa jeder fnfte Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren raucht regelmig, genauso viele rauchen gelegentlich. Die Hlfte aller jugendlichen Raucher beginnt damit schon im Alter von 12 bis 14 Jahren. Jungen greifen meistens frher zur Zigarette als Mdchen.

Warum eigentlich?

Sabine hat ihre erste Zigarette auf der Party von Eva geraucht. Als Stefan ihr einen "Glimmstngel" anbot, hat sie sich nicht getraut "nein" zu sagen. Alle anderen rauchten ja auch. Da wollte Sabine nicht auffallen. Und dann gab es ihr ein Gefhl von Sicherheit. Mit der Zigarette in der Hand, das fand Sabine sehr schick. Viele Jugendliche greifen zur Zigarette, um ihre Nervositt oder Unsicherheit zu berspielen. Aber auch dann, wenn die Belastung durch Schule oder Ausbildung besonders gro wird, wird geraucht. Viele denken: Das Rauchen beruhigt in schwierigen Situationen und bei Stress. Auch lernt man leichter andere Leute kennen, wenn man Feuer oder Zigaretten anbietet.

Nikotin im Krper

Was passiert eigentlich beim Rauchen im Krper? Mit dem Tabakrauch gelangt das starke Nervengift Nikotin in den Krper. Nikotin regt die Ttigkeit des Gehirns an, der Blutdruck steigt und das Herz schlgt schneller. Der Kreislauf wird also angeregt. Ein Jugendlicher, der Kreislaufprobleme hat, empfindet das als angenehm. Das Nikotin unterdrckt Hunger- und Kltegefhle. Bei Gewohnheitsrauchern sind diese Nebenerscheinungen nicht so stark, weil der Krper sich an das Nikotin gewhnt hat.

Jugendliche merken die negativen Folgen nicht sofort. Nur bei schwerer krperlicher Arbeit und Leistungssport kommen sie schneller auer Atem als Nichtraucher. Doch das Rauchen schdigt schon frh die Atemwege und verursacht den "Raucherhusten". Je frher man mit dem Rauchen beginnt, desto schneller spren Herz, Nieren und andere wichtige Organe die Folgen.

Das Krebs-Risiko ist bei starken Rauchern sehr hoch: Von 100 Lungenkrebskranken sind 85 Raucher. Auch Herzkrankheiten sind bei Rauchern hufiger als bei Nichtrauchern.

Abgewhnen

Sabine interessiert sich nicht fr die Gefahren des Rauchens. Sie fhlt sich gesund. Ihre Freundin Eva aber hat sich das Rauchen abgewhnt. Ein Pckchen mit 19 Zigaretten kostet 4,00 DM. Da war Evas Taschengeld meistens schnell weg. Doch eigentlich hatte ihr Entschluss einen anderen Grund. Im Fernsehen hat sie einen Film ber Raucher-Krankheiten gesehen. Die Bilder von den Krebskranken haben sie erschreckt. Das Abgewhnen war sehr schwer. Eva war nervs und hatte keinen Appetit mehr. Jetzt hat sie es geschafft. Darauf ist sie stolz. In Deutschland gibt es immer mehr Jugendliche, die ganz bewusst auf das Rauchen verzichten. Oft denken sie wie Eva: "Ich mchte auch als Erwachsener noch gesund und fit sein."
Warum mssen Jugendliche vor dem Rauchen gewarnt werden?





Der Tabak ist neben dem Alkohol die zweite legale Droge in sterreich so wie in Deutschland. Sie ist weltweit die wichtigste Ursache fr die Invaliditt und den frhzeitigen Tod. Allein in Deutschland wird die Zahl der tabakbedingten Todesflle jhrlich auf mehr als 100.000 Menschen geschtzt. Dennoch ist das Rauchen bei vielen Jugendlichen immer noch sehr beliebt 26 Prozent der Jungen und 29 Prozent der Mdchen im Alter von 15 Jahren sind in Deutschland schon Raucher. Wahrscheinlich wird der Prozentsatz in sterreich sehr viel anders aussehen, da die Zahl der jungen Raucher wieder ansteigt, sollten wir berlegen, warum Jugendliche vor dem Rauchen gewarnt werden mssen.



Zuerst ist wohl zu nennen, dass der Tabak der Gesundheit erheblich schadet. Weil das Rachen die wichtigste Ursache fr jegliche Arten der Krebserkrankungen wie Lungenkrebs oder Bronchialkrebs sowie Kreislaufbeschwerden und Atemwegserkrankungen ist. Auswirkungen des Tabaks zeigen sich auch durch Mdigkeit, belkeit, Kopfschmerzen und Leistungsabfall. Ein trkischer Politiker starb beispielsweise vor kurzem durch einen erhhten Nikotinkonsum.

So erscheinen bei vielen jungen Rauchern nach kurzer Zeit einige dieser Anzeichen und wirken schlecht auf ihre Gesundheit.



Daneben sollten wir nicht vergessen, dass das Rauchen eines Jugendlichen fr dessen Eltern ein groe finanzielle Belastung ist. Da die Eltern auch andere Dinge zu bezahlen haben, wie die Miete und spezielle Rechnungen. Wenn beispielsweise ein Schler tglich 20 Zigaretten raucht, sind das in einem Monat rund 90 Euro, die er von seinem eigenen Taschengeld oder aus der Tasche seiner Eltern bezahlt. So mssen sich viele Eltern, die eine schlechte finanzielle Lage haben, sich jeden Monat Sorgen machen, wie sie mit dem Geld bis zum Ende des Monats auskommen.



Viele junge Nichtraucher sehen es als eine Belstigung, wenn ein Mitschler oder ein Freund neben ihnen raucht. Sie befrchten, dass sie die gleichen Schden wie Raucher davontragen. Ein wichtiges Beispiel dafr ist, dass in Italien und in Amerika das Rauchen in Gaststtten, Restaurants, Cafes sowie in ffenlichen Gebuden verboten ist. Dadurch knnen nicht nur viele Auseinandersetzungen in Cafes zwischen jungen Nichtrauchern und jungen Rauchern eingeschrnkt werden, sondern auch die Zahl der jhrlich sterbenden Passivraucher. brigens ein Passivraucher ist Einer, der selbst nicht raucht sondern den Qualm Anderer einatmen muss.



Zu beachten ist weiterhin, dass das Rauchen bei vielen Jugendlichen zur Abhngigkeit fhrt, da sich der Krper und das Gehirn an das Nikotin stark gewhnen. Wenn beispielsweise ein Jugendlicher aus Neugier oder aus irgendwelchen anderen Grnden zur Zigarette greift, wird er nach einer Weile bemerken, dass sein Krper und seine Seele es immer wiederwollen. So mssen viele Jugendliche, die mit dem Rauchen aufhren mchten, sehr schwere Zeiten durchmachen.

berdenke ich nun noch einmal die Argumente, die ich angefhrt habe, so wird mir klar, ich hoffe auch euch, dass das Rachen nur Nachteile hat. Denn ein Raucher schadet nicht nur sich selbst, sondern auch den Menschen in seiner Umgebung. Deshalb empfehle ich allen Jungendlichen mit dem Rauchen lieber aufzuhren bzw. erst gar nicht damit anzufangen. Denn cool sein kann man auch ohne Klimmstngel in der Hand.


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