Grundseite für ein Layout no way to lose <


Der Partner fürs Leben - Gleich und gleich gesellt sich gern
Partnerschaftstests der Uni Wien beweisen: Ähnliche Partner ziehen sich an und haben stabilere Beziehungen. Gemeinsamkeiten schaffen Selbstbestätigung und ein „Wir-Gefühl“, verleihen Exklusivität, Nähe und Intimität. Deshalb suchen wir Menschen, die ähnlich attraktiv und gebildet sind wie wir, also den gleichen „Marktwert“ haben. Wichtig sind auch gemeinsame Hobbies und eine ähnliche Weltanschauung. Die Umfrage einer deutschen Zeitschrift belegt: 60 Prozent aller glücklichen Paare haben denselben Humor.
Auch Gegensätze wirken anziehend – allerdings nur kurzfristig. Wenn der schüchterne Postbeamte seinen Blick nicht mehr von der quirligen Werbefachfrau lassen kann, ist „Projektion“ im Spiel: Er sucht in ihr die Eigenschaften, die er selbst an sich vermisst. Nach einiger Zeit jedoch kann ihm ihr Redefluss auf die Nerven gehen.
Das Erbe der Eltern
Manche Menschen fallen immer wieder auf bestimmte „Typen“ herein. Töchter von Alkoholikern zum Beispiel wählen oft Männer, die latent alkoholgefährdet sind. Die Ursache liegt in der ungelösten Kindheitsbeziehung zu einem Elternteil. Im Laufe des Lebens passen viele Suchende ihr Idealbild mehr den Realitäten an. Menschen mit niedrigem Selbstwertgefühl begnügen sich sogar oft mit der „zweite Wahl“: So ist das Risiko, verlassen zu werden, erträglicher. Über die Hälfte der Deutschen lernt ihren Partner am Arbeitsplatz kennen, ein weiteres Viertel über Freunde und Vereine: Gelegenheit macht Liebe
Der Partner fürs Leben - Liebe geht durch die Nase
Achselschweiß von Männern wirkt auf Frauen luststeigernd: Das zumindest ist das Ergebnis einer Studie des Berner Zoologen Claus Wedekind. Für seine Forschungen ließ er Frauen an verschwitzten T-Shirts schnüffeln, die verschiedene Männer zwei Nächte lang getragen haben. Der T-Shirt-Test beweist: Frauen, fühlen sich zu bestimmten Schweißgerüchen hingezogen. Sie können diejenigen „besser riechen“, deren Immunsystem gegensätzlich zu ihrem eigenen ist. Als Duftmarke fungieren winzige Anhängsel auf der Oberfläche unserer Abwehrzellen: die sogenannten MHC-Moleküle. Sie sind wichtig beim Kampf gegen Viren und Parasiten. Dass sich Partner mit unterschiedlichen MHC-Molekülen anziehen hat einen möglichen Vorteil: Ihre Kinder sind immunologisch vielfältiger und widerstandsfähiger.
Unterlippe als Schönheitsideal
Freie Partnerwahl ist eine Illusion - sagen die Biologen. Die Natur habe uns so programmiert, dass wir möglichst viele unserer eigenen Gene weitervererben wollen. Zum Beispiel lieben Männer den Anblick weiblicher Jugend und wohlgeformter Hüften: Ein Hinweis für eine ausreichende Beckengröße im Fall einer Schwangerschaft.
Was schön ist, definiert jedoch weitgehend die Kultur. Bei einigen afrikanischen Völkern gelten die Länge des weiblichen Halses oder die Größe der Unterlippe als Schönheitsideal. Islamischen Kulturen achten noch heute auf die intakte Jungfernschaft der Braut. Überhaupt sind kulturelle Bande – und Grenzen - stark: Nur zwei bis drei Prozent aller heiratswilligen Bundesbürger schließt eine „interkulturelle“ Ehe mit Türken, die in Deutschland aufgewachsen sind.


Gratis bloggen bei
myblog.de