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Was ist Liebe?
Mit Ausnahme der Phase der Verliebtheit
empfinden wir in aller Regel das Gefühl der Liebe
für einen anderen nur,
wenn dieser uns das gibt,
was wir möchten.
Jede Liebesbeziehung
lebt von der Erfüllung
der Bedürfnisse des anderen
Gehören Liebe und Eifersucht zusammen?
Über Beziehung
Man geht so mit anderen Menschen um, wie früher mit einem selbst umgegangen wurde, und so geht man auch mit sich selbst um.
In jeder (zwischenmenschlichen) Beziehung ist man ein anderer.
In der Beziehung mit anderen handeln wir ständig aus, wer wir sind bzw. sein wollen.
Bekanntschaft ist der Feind der Feindschaft.
"Ein guter Nachbar ist jemand, der einen über den Zaun hinweg anlächelt, aber nicht darüber klettert." G. J. Arts
Erwarte nicht von Freunden, dass sie das für dich tun, was du selbst tun kannst.
Quintus Ennius
Hier gehen die Meinungen sehr weit auseinander. Rolf Merkle, der Autor des Buches "Eifersucht" ist der Meinung, dass sich Liebe und Eifersucht ausschließen. Eifersucht hat immer etwas damit zu tun, dass wir den anderen Menschen nach unseren Vorstellungen formen wollen. Er muss sich so verhalten, wie wir es uns wünschen, weil wir uns sonst schlecht fühlen ... Liebe bedeutet im Gegensatz dazu, dass uns der Partner wichtig ist und wir wollen, dass es ihm gut geht. Während Eifersucht ein negatives Gefühl ist, ist Liebe ein positives Gefühl.
Wann ist Eifersucht gut für eine Beziehung?
Ob die Eifersucht das Salz in der Suppe ist oder ob die Suppe versalzen ist, das muss jeder selbst entscheiden. Letztlich muss sich jeder selbst diese Frage beantworten.
Warum reagieren manche Menschen eifersüchtiger als andere
Menschen, die an sich selbst glauben, sich ihrer Stärken und Schwächen bewusst sind und sich annehmen, sind weniger empfänglich für Eifersucht. Sie haben in ihrer Kindheit gelernt, sich von der Meinung anderer weniger abhängig zu machen und ihren Wert nicht danach zu bemessen, wie beliebt sie bei anderen sind. Sie haben gelernt, selbst für ihre Zufriedenheit zu sorgen. Stark eifersüchtige Menschen hingegen brauchen die Bestätigung durch andere und wissen mit sich selbst wenig anzufangen.
Läuft Liebeskummer bei Männern anders ab als bei Frauen?
In die Psychotherapie kommen in der Regel immer mehr Frauen als Männer in der Trennungskrise, wenngleich die Anzahl männlicher Betroffener in den letzten Jahren gestiegen ist. Dennoch leiden aus meiner Erfahrung Männer stärker als Frauen. Dies ist damit zu erklären,
- dass Männer eher gewohnt sind, Kontrolle über Situationen zu haben, und deshalb durch das Verlassenwerden das Selbstwertgefühl bedrohter ist,
- dass Männer weniger gewohnt sind, über ihre Gefühle zu sprechen,
- dass Männer meist keinen Freundeskreis haben, der sie unterstützt,
- dass Männer wenig Problemlösestrategien erlernt haben,
- dass Männer in ihrem Leben eher in Sieger-Verlierer-Kategorien denken und sich nicht gerne als Verlierer sehen.
Wenn wir mit einem Menschen eine enge Bindung möchten, dann müssen wir ihm vertrauen können. Die ersten Erfahrungen damit, ob wir Menschen vertrauen können, machen wir in der Kindheit - gewöhnlich mit unseren Eltern. Hier lernen wir z.B.
- ob Menschen da sind, wenn wir sie benötigen, oder ob sie uns alleine lassen.
- ob sie sich an Absprachen halten oder sie nicht einhalten.
- ob sie ehrlich sind oder uns anlügen.
- ob sie uns lieben oder uns ablehnen.
- ob sie unsere Bedürfnisse und Rechte anerkennen oder nur an sich denken.
Vertrauen
Meist übertragen wir die mit unseren ersten Bezugspersonen gemachten Erfahrungen auf alle weiteren Beziehungen, ohne genau zu prüfen, ob diese Personen sich ähnlich verhalten werden. Haben wir schlechte Erfahrungen gemacht, wünschen wir uns zwar sehr stark positive Erfahrungen, aber begegnen den Menschen mit Misstrauen.
Warum Frauen Schluss machen
Grund Nr. 1: Sie will verzweifelt geheiratet werden
Grund Nr. 2: Sie hat einen Besseren gefunden
Grund Nr. 3: Das Gefühl ist weg
Grund Nr. 4: Sie hat Angst, sich festzulegen
Grund Nr. 5: Sie haben (vielleicht ungewollt) ihre Gefühle verletzt
Frauen, die anspruchsvollen Monster?
Knapp die Hälfte der Deutschen glaubt, dass Frauen heute zu große Ansprüche an die Männer haben: 48 Prozent sehen Frauen als zu fordernd an.
Trotz aller Beanstandungen am Zusammenleben mit dem anderen Geschlecht: Für 45 Prozent lautet das Motto in Beziehungen "leben und leben lassen".
Warum Frauen Schluss machen
Wie verhalten sich Teenager beim SMS-Schreiben? Mit dieser Frage hat sich das US-amerikanische Jugendmagazin Ypulse befasst. Nach einer Umfrage nutzen 13-24jährige das Handy zum Schreiben von Kurznachrichten sehr häufig, meistens, um Kontakte aufrecht zu halten oder um mit einem Jungen, einem Mädchen, ihrer Wahl zu flirten. Aber auch Trennungen werden heutzutage, so die Umfrage, oft über das Handy „abgewickelt“. Jeder zehnte Teenager behauptete, schon per SMS Schluss gemacht zu haben.
Ähnliche Zahlen weisen Umfragen in Mitteleuropa auf. Demnach wird der Kontakt im Schnitt bei 54 Prozent über die Kurzmitteilungsebene gepflegt, 44 Prozent treffen sich nach einer Verabredung über SMS. Etwa 50 Mitteilungen werden von den befragten Jugendlichen je Woche versandt.
bin auch noch nie fremdgegangen.
Klar, für diejenigen, die ihren Partner betrügen wollen wäre es fair, wenn sie die Beziehung vorher beenden würden. Das würde auch viel Ärger ersparen. Aber die meisten haben Angst vor der Konfrontation oder sind unsicher, denn der Neue kann sich ja als Frosch entpuppen, da wäre man beim Ex besser aufgehoben.
Zumindest erging es einer Freundin von mir so. Der Typ hat's ihr auch noch genauso gesagt *kopfschüttel*. Er wollte sie "warmhalten" falls die andere nix wäre und kam danach auf Knien zu ihr zurück...
Ich bin seit 3 Jahren glücklich verheiratet und habe meine Hormone unter Kontrolle, obwohl ich von sehr vielen heißen Typen umgeben bin.^^ Ich flirte zwar aber mehr ist da nicht drin. Ausserdem... es lohnt sich nicht, für einen Orgasmus die Beziehung auf's Spiel zu setzen. Dafür ist mir mein Mann zu wichtig. Ich lasse mich nicht nur durch meine Leidenschaft steuern.
Also nur für Sex würde ich meinen Mann nie betrügen. Er ist auch öfter beruflich längere Zeit weg aber mir ist noch nie in den Sinn gekommen deswegen fremd zu gehen. Ich nehme an, wenn man in einer Beziehung glücklich ist, kommt man auch nicht in Versuchung, weil man an anderen Männern/Frauen einfach kein Interesse hat
Mit glücklich meine ich auch wirklich glücklich. Wenn jemand seinen Partner betrügt, weil man ständig allein gelassen wird und er immer so weit weg ist, dann ist man nicht glücklich und macht sich nur etwas vor.
Ich respektiere meinen Schatz und könnte ihm das nicht antun. Wenn ich guten Sex will... gehe ich einfach zu ihm ich brauche keinen anderen.^^
Ich habe mir mit Beziehungen immer schwer getan, weil ich mich nur schwer verliebe, deshalb hatte ich vor meinem Mann auch nur einen festen Freund. Ich unterscheide schon zwischen Liebe und Verliebtheit oder körperliche Anziehung. Wozu es eine Beziehung nennen, wenn man nur halbherzig dabei ist? Bei mir war das meistens so, ich habe einfach schnell das Interesse verloren. Also habe ich es ganz gelassen, bevor einer verletzt werden konnte.
Was meinen Körper angeht, also ein Mann sollte ihn als Geschenk ansehen, und ich gebe dies nicht einfach irgend einem Kerl...
Mit einer einfachen SMS versuchst du es dir erst einmal leicht zu machen und Gesprächen aus dem Wege zu gehen, aber genau die braucht das Mädchen (bzw.die Frau) jetzt, denn sie will und muss es verstehen können um es zu akzeptieren und zu verarbeiten.
Warum traust du dich nicht Schluss zu machen, was könnte denn schlimmstenfalls passieren?
Wenn du befürchtest sie könnte dir die Augen auskratzen und total ausflippen, geh mit ihr in ein ruhiges Lokal, ( dort wird sie sich zusammenreißen) erkläre ihr in aller Ruhe und ohne Vorwürfe warum du es beenden möchtest und was in dir vorgeht.
Die Tatsache, dass du mit ihr zusammen warst zeigt dass du sie einmal sehr lieb hattest und deshalb sollte dir jetzt nicht egal sein wie sie aus der Beziehung herausgeht und möglicherweise tierisch leidet.
Beende es fair.
Männer leiden stärker an Trennungsschmerz als Frauen – und leiden sogar körperlich darunter
Ein gebrochenes Herz tut weh – so weh, dass es tödlich sein kann. Denn Liebeskummer setzt auch dem Körper zu, so das Ergebnis mehrerer internationaler Studien.
Fallen wir ohne Vorwarnung von unserer Wolke Sieben, fehlen dem Gehirn schlagartig Glückshormone, an die es bis dahin gewohnt war, so eine Studie der Uni Tübingen. Nach Angaben des Neurologenteams kann Liebeskummer dadurch Spuren im Hirn hinterlassen, wie es sonst nur bei schweren Depressionen geschieht.
Noch gefährlicher ist der Trennungsschmerz für das Herz: Kardiologen des John Hopkins Hospital in Baltimore (Maryland) stellten bei Liebeskranken ähnliche Krankheitssymptome fest wie bei Herzkranken. "Die ausgeschütteten Stresshormone können den Herzmuskel schädigen und sogar lähmen," erklärt Studienleiter Ilan Wittstein. Ein gebrochenes Herz, das so genannte "Broken Heart Syndrome", kann das Immunsystem nach einer schmerzhaften Trennung auch bei sonst gesunden Menschen schwächen – unabhängig von weiteren Risiken wie Rauchen oder Bewegungsmangel.
Obwohl bei Frauen ein zehnmal größerer Bereich des Gehirns vom Liebeskummer betroffen ist, leiden Männer nach Angaben von Psychologen des Riza-Instituts in Mailand stärker. Während ein Drittel der befragten Männer angab, bereits krank vor Liebeskummer gewesen zu sein, bejahten diese Frage nur 20 Prozent der Frauen. "Frauen leiden häufiger schon vor dem Ende einer Beziehung," erklärt die Wiener Psychologin Gerti Senger. "Und sie sind auch öfter diejenigen, die die Beziehung beenden."
Bin bis jetzt jedem festen Freund fremdgegangen... Hat unterschiedliche Gründe, die ich auch nicht erklären kann/will.
Teilweise hatte ich schon ein schlechtes Gewissen, aber irgendwie ist es ja auch aufregend, wenn man ein Geheimnis mit jemandem teilt.
Ich wurde auch schon einmal betrogen. Weiß nicht mehr so recht wie das damals war... Aber ich glaube, weil ich mir sicher war, dass es nur um den Sex ging, hab ich ihm verziehen.
Und darum geht es mir wenn ich fremdgehe auch nur (meistens). Wenn man sich halt nicht häufig sieht oder die Beziehung schon etwas eingeschlafen ist, kommt das schon mal vor.
Der letzte Fall war: Ich kannte den Jungen schon seit einiger Zeit aus dem Internet und er meinte auch, dass er sich in mich verliebt hätte... als ich ihn dann ein halbes Jahr später besucht habe (er wohnt in nem anderen Land) hatte ich einen neuen Freund und wollte dem anderen aber keinen "Korb" geben, also hab ich es getan... Schlechtes Gewissen war schon da (beiden gegenüber) aber bereuen tu ich es nicht.
Fremdgehen? Hab ich selbst noch nie gemacht und ich werde es NIE, wirklich nie machen!!
Meine Mutter hat's getan und hat alles zerstört. Ihr ganzes Leben! Ich würde nie 2 Männer gleichzeitig haben. Schlimm wird's ja, wenn man beide irgendwie liebt. Aber ich finde, es bringt nichts. Menschen sind zwar nicht dafür geschaffen ewg zusammen zu sein. Aber ich mache lieber Schluss und das mit gutem Gewissen damit ich den anderen nicht so sehr verletze.
Und wenn man es in der Ehe macht, noch schlimmer (weiß ich ja selber bin das Kind von ner Fremdgängerin)!! Da leidet man nicht nur selber drunter, sondern auch der Mann (bzw. Frau) und die Kinder (bzw. das Kind)!!
Also ich könnte jetzt einen Vortrag darüber schreiben aber das will ich jetzt nicht. Wer sich dadurch seine Liebe kaputtmacht, ist selbst schuld. Ausgenommen natürlich wenn da sowieso nie was gelaufen ist. Bei meiner Mum war's so: Ehe unglücklich. Sie hat sich einen neuen gesucht ist aber verheiratet geblieben wegen der KOHLE. So was Blödes. Dann hat sie beide verloren- den Mann (meinen Vater) und den anderen. Und nun hat sie auch mich verloren^^ ich mag sie nicht mehr weil sie sooo viele Menschen verletzt hat. Durchs Fremdgehen!!!
Ich finde sowas einfach nur niveau- und charakterlos...
Wenn man in ner Fernbeziehung ist und da "nichts läuft" sollte man schluss machen und danach sich was neues suchen oder wenn man was gefunden hat vorher schluss machen bevor man fremdgeht!
Also ich persönlich würde NIEMALS im Leben fremdgehen!!! Ich hasse und verachte soetwas!
Wenn ich in einer Beziehung bin und mich in ein anders Mädchen verlieben würde, würde ich zuerst schluss machen bevor ich was mit nem andren Mädchen anfange.
Fremdgehen ist einfach das allerletzte...
Diese Probleme mit seinen Gefühlen zurecht zu kommen und sie auszuleben sind ja nicht angeboren.
Sie haben ihren Ursprung sicher oft in Kindheitserlebnissen, entweder konkrete Vorfälle, oder allgemeine Zustände. Und eben diese zu ergründen und zu verarbeiten sehe ich als Chance davon los zu kommen.
Eine Therapie ist da sicher hilfreich. Und ein fähiger Therapeut bekämpft sicher nicht nur die Auswirkungen sondern auch die Ursachen.
Leider ist diese Behandlung nicht umsonst, deshalb versuche ich jetzt mit meiner Freundin in einer wöchentlichen "Sitzung" das Problem selber zu lösen.
Man muss doch was tun, man kann doch nicht ewig so weiter machen.
Fragen Sie als Frau männliche Gesprächspartner nach technischen Details Ihres Berufs oder Hobbys, bei Reisen nach Sehenswürdigkeiten und bei der Familie nach Schulerfolgen der Kinder – und der verlegene Schweiger entpuppt sich schnell als redefreudiger Plauderer, der im Gegenzug bereit sein wird, Ihr Interesse an Personen, Beziehungen und kleinen Geheimnissen zu teilen.
Das sagen Leute bei schluss machen :
ja ich habe schon einen freund (verlobter)
Scrubs Beziehungstips

Wie wichtig ist Ihnen das Küssen? Oder besser gesagt: ist es Ihnen wichtig, dass Ihr Partner gut küssen kann? Ich habe Männer und Frauen zu diesem Thema befragt, denn ich wollte es genauer wissen. Bringt es Kenny, 28, aus Pennsylvania vielleicht am ehesten auf den Punkt? Er behauptet: "Ein schlechter Kuss ist wie ein schlechtes Date. Wenn die Chemie nicht stimmt, dann macht alles andere keinen Sinn. Manche Dinge im Leben lassen sich eben nicht erzwingen oder schöner reden als sie sind."
Kann man einen schlechten Küsser schon vor der ersten Lippenberührung erkennen?
Gibt es irgendeine Möglichkeit, schon vor dem ersten Praxistest herauszufinden, ob jemand ein schlechter Küsser bzw. Küsserin ist? Viele lassen es darauf ankommen und machen die Probe aufs Exempel. „Gewissheit wird man erst haben, wenn man es tut“, sagt Mary, 32, aus Florida, „ich habe meinen Freund nach unserem ersten Date zum Abschied geküsst und das hat mir gar nicht gefallen. Ich war enttäuscht und hätte ihm daraufhin fast den Laufpass gegeben. Doch wir verstanden uns einfach zu gut und so trafen wir uns wieder. Es war ein weiteres, wunderbares Date und wir küssten uns wieder. Und – oh Wunder – es war wie ausgewechselt. Er war wohl einfach zu aufgeregt bei unserem ersten Date und mit der Zeit konnte er sich mehr und mehr entspannen.“
Andere verlassen sich auf ihren sechsten Sinn: „Man spürt doch, ob die Chemie stimmt“, sagt Linda, 43, aus Maryland, „während des ersten Date mit Sean versuchte ich schon durch unsere Gespräche eine intime Atmosphäre zwischen uns herzustellen. Ich konnte das Knistern geradezu spüren. Ich wusste, dass unser erster Kuss phantastisch sein würde!“
Wenn Küsse eine Nullnummer sein ..."
„In der Regel kann man das schon vorhersagen”, meint Bill, 35 aus Washington, „doch ich lag auch schon des Öfteren falsch mit meinen Prognosen. Das ist dann natürlich sehr frustrierend. Erst neulich hatte ich ein Date mit einer wirklich tollen Frau. Doch der Kuss war eine Null-Nummer. Das hat mich wirklich sehr überrascht, denn der ganze Abend war eigentlich Harmonie pur. Dies scheint sich aber nicht auf ihre Lippen übertragen zu haben …“
Es gibt aber auch ungewöhnliche Wege herauszufinden, ob das Objekt der Begierde gut küssen kann. Stephen, 35, aus Atlanta plaudert aus dem Nähkästchen: „Ich hatte ein Date mit meiner neuen Nachbarin. Und da ich jemanden kannte, der schon einmal mit ihr etwas hatte, habe ich ihn einfach gefragt, ob sie gut küssen könne … Das mag vielleicht nicht ganz korrekt sein, aber ich wollte eine Enttäuschung vermeiden. Schließlich wird man eine Nachbarin auch nicht mehr so schnell los!“
Was tun, wenn der erste Kuss eine Enttäuschung ist?
Hat auch ein Kuss eine zweite Chance verdient? Oder sollte ein schlechter, erster Kuss auch gleichzeitig ein Abschiedskuss sein? Hier gehen die Meinungen wohl auseinander.
Ein schlechter Kuss und das war's? Was halten Sie davon?
Rob, 42, aus Virginia bringt es folgendermaßen auf den Punkt: „Ein schlechter Kuss besiegelt für mich auch das Ende jeglicher Romantik.“ Lisa, 35, aus Charlotte fährt ebenfalls die harte Tour: „Schlechte Küsser sind auch sonst keine Genießer. Und wer das Leben nicht genießen kann, der hat in meinem Leben nichts zu suchen.“
Was Frauen an Männern stört
So radikal sind Gott sei Dank nicht alle, die ich zu diesem Thema befragt habe. Obwohl mir die meisten versichert haben, dass ein schlechter Kuss keine gute Voraussetzung für eine gemeinsame Zukunft sein kann, traut man gewissen Leuten zumindest das Potenzial für mehr zu. Frank, 41, aus Maryland erklärt dies so: „Ein schlechter Kuss ist nicht der Weltuntergang. Schließlich kann man daran arbeiten. Wenn ich jemanden mag, dann sage ich einfach: ‚Etwas mehr Zärtlichkeit bitte’, oder ‚Nicht soviel Zunge’.“
Oder wird ein erster schlechter Kuss doch überbewertet?
Rhonda, 37, aus Boston, sieht die Sache ganz pragmatisch: „Man muss sich zuerst finden und aneinander gewöhnen. Ein schlechter, erster Kuss hat gar nichts zu bedeuten. Vielleicht hatte man einen schlechten Tag oder war mit der Situation überfordert.“
Und Ihre guten oder schlechten Kuss-Erfahrungen? Mailen Sie uns!
Sam, 29, aus Berkeley schlägt in die gleiche Kerbe: „Ich hatte mal ein Date mit einer Frau, die war so aufgeregt, dass ich ihre Anspannung in ihrem ganzen Kuss fühlen konnte! Aber unser Date war wirklich schön und so sah ich keinen Grund darin, die Flinte gleich ins Korn zu werfen. Im Gegenteil, wir gingen nach dem Dinner und einem schlechten Kuss nach dem Dessert noch in eine Cocktailbar. Auf dem Nachhauseweg küssten wir uns dann ein zweites Mal unter einer Straßenlaterne und das war schon viel besser! Ich denke, jedes schlechte Date und jeder schlechte Kuss haben unter Umständen eine zweite Chance verdient.“
Warum also der Liebe keine zweite Chance geben, wenn man sich gut mit jemandem fühlt? Es heißt ja nicht umsonst: Ende gut, alles gut.
Warum Männer ohne schlechtes Gewissen fremd gehen können
... und es auch noch ohne schlechtes Gewissen dürfen!
Dass Frauen, genauso wie Männer, alle nur auf das Eine aus sind ist bereits erwiesen, es ist ja auch nicht verwerflich. Unser folgendes Thema widmet sich der Analyse der bevorzugt männlich gehaltenen Fähigkeit, ohne ein schlechtes Gewissen, ein Gefühl des Ekels oder einer sonstigen Emotion, ihre Partnerinnen schamlos mit anderen Frauen zu betrügen.
Wir alle kennen das Gefühl der Abgelehntheit, Man(n) erwartet eine Erwiderung der Gefühle bei der Partnerin bzw. gewünschten aber nicht erreichten PartnerIn und wird strikt abgelehnt, z.B. wenn mit einem Schluss gemacht wird oder man von vornherein Gefühle empfindet und diese nicht erwidert werden. Viele Männer, jedoch auch Frauen, wurden mindestens einmal in ihrem Leben einer solchen Situation unterworfen, in der es eben nicht so läuft wie man will, sei es als Teenager oder als Erwachsener, es gibt und wird immer Menschen geben die für eine Person ein Gefühl empfinden, was gemeinhin als Liebe bezeichnet wird, und diese Person dieses Gefühl nicht teilt. Dieser Interessenkonflikt beherbergt mindestens für die abgelehnte Person hinreichend emotionale Schmerzen und erfordert ein Lernen des Umgangs mit der Situation. Einige werden vielleicht irgendwann, nach vielen Jahren der Stagnation und der Erfolglosigkeit als Gescheiterte ihr Leben mehr oder weniger normal fortsetzen können und irgendwann eine Phase der Emotionslosigkeit zu der Person erfahren und andere, sowohl Mann als auch Frau, werden sich Ablenkung suchen um diese schmerzhafte Erfahrung verarbeiten zu können, wobei diese Ablenkung eventuell darin besteht mit einem Anderen Mann oder mit einer Anderen Frau sich zu vergnügen. Dieses Vorgehen ist ja auch nicht so schlimm, aber genau da setzt es an.
Denn: Die Emanzipation der Frauen erlaubt der Frau nichts für einen Mann zu empfinden obwohl er was von ihr will. Vor der Emanzipation der Frauen waren sie in ihren Rechten erheblich eingeschränkt und mussten Eheschließungen gegen ihren Willen, oder andere heutzutage eventuell moralisch verwerfliche Dinge über sich ergehen lassen. Jetzt aber sieht die Welt ganz anders aus, Frauen dürfen Springen und sich die Männer aussuchen. Die daraus entstehenden Probleme für den Mann wie z.B. "Sie hat mit mir Schluss gemacht" oder "Ich liebe sie, aber sie mich nicht", das eventuelle Ausnutzen der Situation von der Frau und das damit verbundene hinterher Rennen prägen viele Männer schon sehr früh. Sie müssen also, wie bereits gesagt, mit dieser Situation fertig werden und sie verarbeiten, z.B. indem sie mit einer anderen Frau schlafen. Aber halt: Liebt er nicht noch die andere Frau? Das ist doch egal, sie liebt ihn doch nicht, obwohl er sie liebt, und er hat ein Recht darauf diese Emotionen loszuwerden. D.h. im Grunde genommen nichts anderes als Ich liebe eine Person und habe gleichzeitig Sex mit einer anderen. Ist das nicht toll? Nein, werden viele Frauen jetzt sagen, aber so ist es nun mal, Männer haben diese Fähigkeit sozusagen aus Not heraus antrainieren können und haben dadurch eine Art Abstumpfung erlebt. Dies ist der Grund weswegen Männer so einfach Fremdgehen können, denn sie haben bereits früh lernen müssen, trotz Emotionen zu der einen Frau mit einer Anderen schlafen zu können.
Bei ihm ist immer alles wichtiger
Ich bin grad soo sauer auf meinen Freund!>
Ich weiß nicht ob ich übertreibe bzw. es zu eng sehe, aber ich könnte schreien!
Mal abgesehen davon,
das bei ihm immer alles so wichtig ist, er immer etwas um die Ohren hat und in der Zeit, in der wir uns sehen, immer "noch mal eben schnell" etwas zu erledigen hat und ich wie doof danenben/dabei bin und nichts in der Zeit machen kann,
ist er sonst sehr süß.
Ich nehme mir die Zeit, wenn wir uns sehen, erledige meine Dinge vor- oder nachher! Ich weiß, das er wenig Zeit hat aber mit der Zeit denkt man auch-
man, ich bin auch wichtig, möchte auch mal im Mittelpunkt stehen und die volle Aufmerksamkeit bekommen.
Zu der aktuellen Situation.
Ich fahre morgen in den Urlaub, dachte wir verbringen heute noch einen schönen Tag (nach der Arbeit) oder Abend zusammen. z
Falsch gedacht, denn heute abend beginnt die Bundesliga, und da guckt er bei Kumpels.
Nicht mal sein Verein spielt, da könnt ichs ja verstehen!;-)
Da war schon klar, wir sehen uns nur am nachmittag, ich müsste ja auch noch packen... meinte er :-|
Wenn er wegfähr ist es ihm immer ganz wichtig, das wir vorher noch etwas sehr schönes machen! Etwas nicht alltägliches, wie fernsehen.
Ich war schon etwas entäuscht und er meinte grinsend, na vielleicht berleg ichs mir ja noch anders (mit dem Fußball).
Da dachte ich nur, ach wie gönnerhaft, wenn ich Glück hab und er doch Lust oder wie?
Das war Mittwoch, wo wir uns sahen.
Heut war dann gar nicht mehr davon die Rede.
Denn heut muss er "in unserer Zeit" dann noch schnell zum Friseur (was er schon lange wollte-da könnte er auch Montag gehen!) und noch mal in die firma, da könne ich ja mitkommen- und doof warten... dann wolle er noch eine kleine Radttour machen, ein Eis essen und dann müsse er ja zum Fußball!
Ich komme mir echt dazwischen geschoben vor!
Bin ich zu empfindlich?
Ich würde halt gern spüren das es ihm wichtig ist mich zu sehen!
Da sagt er, ist es ja aber er müsste halt auch noch Dinge erledigen! friseur müsste dann auch nicht unbedingt heut sein.
Das er daran überhaupt denkt!
Und alles was er gesagt hat in 3-4 Stunden zu quetschen, sehr romantisch :°(
Sich Mühe geben für die Beziehung scheint für ihn Holzkopf echt ein Fremdwort zu sein. ich weiß, das er es nicht böse meint. Aber trotzdem bin ich entäuscht!
Ich hätte mir gewünscht, das er mich fragt wie es denn auch mir passen würde. Schließlich fahr ich in den Urlaub und habe noch Dinge zu erledigen! Er könnte sich da doch wenigstens einmal nach mir richten ???
Noch dazu weiß er, dass ich sexuell nicht soo zufrieden bin. Da müsste er sich doch erstrecht Mühe geben?!
vielleicht plant er ne überraschung und verunsichert dich nur vorher.
ansonsten,w enn das wirklich so is, wie du sagst und es keine überraschung gibt,
wär ich auch saue.
wie lange seid irhd enn zusammen und wieso fahrt ihr nich zusammen weg und wieso haben bei euch montags die frisösen auf?
we8il manche Friseure Montags auf haben, diese günstigen Ketten.
Wir fahren nicht zusammen, weil ich diesen Sommer nicht so viel Geld habe, wir vor 3 Wochen mit Freunden 4 Tage weg waren, ich mit meiner Mutter einen Inselurlaub mache, er in 2 WSochen mit Kumpels 1 Woche wegfährt nach Schweden...
Viele Gründe, aber das ist alles ok.
Wir sind jetzt 1 1/2 Jahre zusammen.
Und er plant definitiv keine Überraschung!>
Ihr an deiner Stelle würde sein Verhalten gar nicht auf mich persönlich beziehen.
Es scheint als liegen seine Prioritäten überall- nur nicht in einer Beziehung.
wieso haben bei euch montags die frisösen auf?
<<
Bei uns hat auch jeden Tag,ausser Sonntags,der Frisör auf.
Auf welchem Dorf wohnst Du denn,daß da noch Montags geschlossen ist?
Und mit dem Friseur ist mir auch egal wann er geht. Nur er wollts eh schon länger, da kommts auf einen Tag nicht mehr an. Samstag, Montag, Direnstag...
Nur doch nicht heute!
Mal ganz unabhaengig davon, was ich darueber denke (man muesste ja sowieso die ganze Situation und beide Seiten kennen, um es ausgewogen beurteilen zu koennen): Eine solche moralische Zustimmung wird dir nicht weiterhelfen. (Ausser wenn es dir nur darum geht, dir selber auf die Schulter zu klopfen, weil du im Recht bist.)
Der Punkt ist: Du kannst andere Leute nicht aendern, nur dich selber.
Wenn du was aendern willst, hier sind deine Optionen:
1) Verlass ihn.
2) Finde dich damit ab, dass er so ist, wie er eben ist.
3) Aendere //dein// Verhalten. Das bedeutet: Frage dich, wo du ihm zu sehr entgegenkommst und hinterherrennst, und tue es nicht mehr. Mach dich unabhaengiger.
Dann wirst du schon sehen, ob er so weitermacht.
Wenn du sein Verhalten aendern willst: Sag ihm, was du willst, kuendige klare Konsequenzen ann, falls das nicht passiert, und wenn es nicht passiert, zieh die Konsequenzen durch.
Streite nicht, und werde nicht moralisch. Handle! (Oder akzeptiere.)
Ja, wahrscheinlich wollte ich in meiner Entäuschung und meinem Brass eine Zustimmung, oder aber auch gegenteilige Auffassungen hören.
Ich war mir eben auch nicht sicher, ob ich nicht doch überreagiere!
Ich weiß, dass er viel um die Ohren hat. Zwei Firmen und ein Job zusätzlich..
Ich akzeptiere es auch sonst viel, aber irgendwann hab ich auch mal die Nase voll!
Ich möchte ihn akzeptieren wie er ist.
Aber ich möchte auch, dass er das zu schätzen weiß und sich doch auch eben manchmal Mühe gibt.
Du hast schon recht, dass es vielleicht auch an meinem Verhalten liegen kann. Weil ich eben immer Verständnis habe!
Wenn er sagt er möchte Fußball gucken heut, bin ich enttäuscht, zeig es auch kurz, aber dann ist auch gut!
Er soll ja tuen, was er möchte! Und wenn er Fußball gucken möchte anstatt mit mir zb Essen zu gehen o.ä. dann akzeptiere ichs. Auch wenn ichs nicht nachvollziehen kann.
Meine Konsequenz wird sein, vor seinem Urlaub auch etwas anderes zu tun.
Auch wenn es mir etwas wie wie Du mir, so ich Dir vorkommt :-|
Aber dann sieht und fühlt er es vielleicht?
Auch mit dem Friseur, da habe ich drüber nachgedacht. es gibt bestimmt was, das ich noch machen muss, bei dem er mir nicht zugucken muss ;-) wo er gehen kann, 20 min. Aber man kann doch fragen, wie ist es, passt es rein etc.
so hart wie sich das von Lewian anhört, aber nur genau so geht es.
Männer brauchen klare Anweisungen, klare Worte. Gedankenlesen können sie nicht :|N ;-D
Unternimm an Deinem letzten Abend was mit Deiner Freundin, hab Spaß und freue Dich auf Deinen Urlaub und sag ihm, wenn Du Zeit findest, schreibst Du ihm auch mal eine Karte. ;-D
Zeig Dich selbstbewusst und dreh den Spieß halt um. Er kann Dich gerne treffen, wenn Du Zeit hast.
Männer sind Jäger und sie wollen jagen. Wenn die Beute vor der Flinte liegt, wird sie langweilig.
Männer finden auch Frauen langweilig, die ständig präsent sind und die nichts anderes machen, als nur auf sie zu warten.
Aber zum Glück gibt es auch noch Freundinnen, die freuen sich, wenn man präsent ist.
Viel Glück und alles wird gut!
Ich glaube, hier liegt einfach ein klassischer Fall von "nicht zusammen passen" vor.
Laska, kannst du es dauerhaft akzeptieren, wie er ist, ohne unglücklich zu werden? Ich glaube nicht, dass er sich groß verändern wird, weil Eure Bedürfnisse einfach so unterschiedlich gelagert sind.
Frauen wollen shoppen, Männer am liebsten Sex!
Urlaub ist die Zeit für Entspannung. Da sind sich Mann und Frau laut einer aktuellen Umfrage einig. Nur bei der Gestaltung der Urlaubstage herrscht Geschlechterkampf.
Männer wollen demnach im perfekten Urlaub vor allem viiiiiiiiiel Sex, sagten 47 Prozent der befragten Herren. Erst danach sind Unternehmungen wie Sightseeing, Sport und Feiern gefragt.
• Frauen bekommen das richtige Urlaubsfeeling vor allem bei Ausflügen (64 Prozent) sowie beim Shoppen, ihrer Lieblingsbeschäftigung (57 Prozent). Sex steht bei ihnen erst an dritter Stelle.
Das ergab eine Umfrage über Urlaubswünsche, die der Online-Reiseservice Opodo im April unter 850 Kunden durchgeführt hat.
Bei der Frage, was den perfekten Urlaub vermiesen kann, waren sich beide Geschlechter einig: Wenn der Urlaub wegen schlechten Wetters buchstäblich ins Wasser fällt.
Danach kommt das Hotel, wenn es nicht den im Katalog beschriebenen Erwartungen entspricht. Ansonsten genießen die Deutschen ihren Urlaub: 22 Prozent lassen sich durch nichts und niemanden die Urlaubslaune verderben, sagen sie.
Und wer hat bei der Urlaubsentscheidung die Hosen an?
Die meisten entscheiden gemeinsam, wohin die Reise gehen soll (76 Prozent). Aber bei 17 Prozent der Paare bestimmt die Frau das nächste Urlaubsziel.
Erstes Kind belastet die Partnerschaft
Die Geburt eines Kindes beeinträchtigt die Qualität einer Partnerschaft. Laut einer Langzeitstudie an mehr als 200 Ehepaaren verschlechtern sich neun von zehn Beziehungen nach Ankunft des ersten Babys. Das bedeutet jedoch keineswegs, dass Nachwuchs die Lebensfreude trübt, betonen die Psychologen.
"Auch bei kinderlosen Paaren lässt die Qualität der Ehe mit der Zeit nach", sagt der Psychologe Scott Stanley von der Universität Denver. "Aber ein Baby beschleunigt diesen Niedergang, insbesondere in der Umstellungsphase kurz nach der Geburt des Kindes."
Stanley befragte insgesamt 218 Paare mit und ohne Kinder über den Zeitraum von acht Jahren zum Zustand ihrer Beziehung. 90 Prozent der Eltern berichteten, die Partnerschaft habe nach der Geburt des ersten Kindes gelitten. Väter und Mütter teilten diesen Eindruck in ähnlichem Maße. Die einmal eingetretene Verschlechterung hielt in den meisten Fällen während der gesamten Dauer der Studie an.
Bei manchen Paaren stärkte allerdings der Nachwuchs die gefühlte Ehequalität. Dies galt vor allem für jene Partner, die vorher schon länger verheiratet waren oder die ein höheres Einkommen hatten. Stanley warnt vor der Schlussfolgerung, Nachwuchs trübe grundsätzlich die Lebensfreude. "Auch wenn mancher Glanz des Eheglücks während dieser Lebensphase für eine Weile verschwindet, kann eine Familie eine neue Dimension der Freude und Zufriedenheit erschließen. Dieses Glück kann kraftvoll sein, war aber nicht Gegenstand der Untersuchung." Die Studie wurde im Journal of Personality and Social Psychology veröffentlicht.
Ein Schutzschild für die Liebe
Alltagsstress ist leider oft Gift für die Partnerschaft. Experten haben Konzepte entwickelt, die Paaren helfen, tägliche Belastungen besser gemeinsam zu überstehen. Ein Überblick über die Grundregeln für eine liebevolle Beziehung in unruhigen Zeiten.

Heidi Krügel, 51, und Marco Flury, 53, hatten ihre jeweils erste Ehe bereits hinter sich, als sie sich kennenlernten. "Wir haben erlebt, wie der Alltagsstress die Liebe begraben kann", sagt Heidi Krügel. Beide hatten mit ihren vorherigen Partnern nicht nur gelebt, sondern auch gearbeitet, hatten Geschäftliches von Privatem kaum mehr getrennt und sich als Paar darüber irgendwann verloren.

Nun sind die beiden seit zwölf Jahren liiert, vor neun Jahren haben sie geheiratet. Und von Anfang an haben sie darauf geachtet, die alten Fehler nicht zu wiederholen. Denn es war klar: Für den Architekten und die Leiterin eines Tenniscenters würde es auch in dieser neuen Verbindung viel Arbeit und Alltag geben. Aber dieses Mal sollte die Liebe nicht darunter leiden: Kurz vor der Hochzeit entschieden sich die beiden für ein Anti-Stress-Training für Paare. Die Partnerschaft sollte auch auf Dauer bleiben, was sie in der Anfangszeit war: eine Insel für Rückzug und Entspannung, ein Raum zum Krafttanken.


Zeitdruck bei der Arbeit, Schulprobleme der Kinder
Zeitdruck bei der Arbeit, Ärger mit Freunden und Schulprobleme der Kinder. "Es ist lange unterschätzt worden, wie stark die Beziehung beeinflusst wird durch Stress, den die Partner von außen mit nach Hause tragen", sagt der Paartherapeut Kurt Hahlweg vom Psychologischen Institut der Technischen Universität Braunschweig. Während größere Bedrohungen und Schicksalsschläge Paare meist zusammenschweißen, mangelt es im aufreibenden Klein-Klein oft an gegenseitiger Unterstützung. Die Liebe leidet. Die Kette von Stressauslösern und -reaktionen schließt sich zu einem Teufelskreis: Je mehr Stress, desto belasteter die Beziehung; je belasteter die Beziehung, desto mehr Stress.

Der Paartherapeut und Familienforscher Guy Bodenmann hat untersucht, wie Stress zum Scheidungsgrund werden kann. Sein Fazit: Dauerbelastung stört das liebende Miteinander gleich auf mehreren Ebenen. Zum einen haben gestresste Partner meist zu wenig Zeit für den anderen - oder nehmen sie sich schlicht nicht. In der Folge gibt es immer weniger gemeinsame Erlebnisse und Genüsse. Das Wir-Gefühl schwindet. Die gemein¬same Zeit reicht gerade mal, um das Nötigste zu besprechen, meist Organisatorisches: "Kannst du morgen die Kinder aus der Schule holen?" - "Wer bringt den Wagen durch den TÜV?"

Mindestens genauso gefährlich für das Liebesglück ist, wie gestresste Partner miteinander reden: "Die Kommunikation wird nicht nur oberflächlicher, sondern auch negativer", so Bodenmann. "Die Partner können sich unter Stress schlechter in den anderen hineinversetzen, sie sind gereizter, sarkastischer, intoleranter." Es nähmen Verhaltensweisen zu, die Bodenmanns amerikanischer Kollege John Gottman als die "apokalyptischen Reiter", die Vorboten der Trennung, ausgemacht hat: Auf Kritik folgt immer öfter Verteidigung, danach auch Verachtung, Rückzug oder Machtdemonstration.
Anti-Stress-Programme für die Liebe
Seit Klarheit darüber herrscht, wie gefährlich Stress für die Liebe ist, haben Psychologen und Wissenschaftler eine Reihe präventiver Anti-Stress-Programme für Paare entwickelt. Sie sollen helfen, die Partnerschaft vor Stress zu schützen und stattdessen die Beziehung selbst zu einem Bollwerk gegen Belastungen zu machen.
So hat Kurt Hahlweg gemeinsam mit Kollegen ein spezielles Training entwickelt, das Paaren durch anstrengende Zeiten helfen soll; Titel: "Ein partnerschaftliches Lernprogramm". Ähnlich funktioniert Guy Bodenmanns "Freiburger Stresspräventionstraining", das auch Marco Flury und Heidi Krügel absolviert haben.
All diese Kurse stärken die Kompetenzen, die im Stress oft ins Hintertreffen geraten: auch unter Druck und im Streit aufmerksam und unterstützend miteinander zu sprechen und Probleme richtig anzupacken.
Warum fühle ich mich so?
"Wir haben im Kurs ein Rüstzeug an die Hand bekommen", sagt Heidi Krügel. "Es kann Stress natürlich nicht verhindern. Aber es hilft, gemeinsam mit ihm fertig zu werden." Vor allem ihr Mann musste bei dem Training umdenken. "Es war schwierig für mich, nicht mehr einfach nur dem Ärger Luft zu machen", sagt er, "sondern auch mal ganz konkret zu benennen, woher dieser Ärger rührt, warum ich mich so fühle." Doch genau um dieses tiefere Verständnis für die eigenen Stressreaktionen - und die des anderen - geht es. "Es gab immer wieder Aha-Effekte, in denen jedem von uns klar wurde: Dass ich mich gerade so unter Druck fühle, hat mehr mit dem zu tun, was in mir vorgeht, als mit dem anderen!‘", sagt Heidi Krügel.
Mindestens jedes zweite Wochenende halten sie sich beide nun füreinander frei, genießen unter der Woche regelmäßig schöne Abende, kochen und quatschen. "Wir haben eine ganz klare Vereinbarung getroffen", sagt Heidi Krügel. "Sie heißt: Diese Beziehung wird niemals zwischen Tür und Angel stattfinden."
Mann ist, wie Mann riecht
Die Studie eines Fernsehsenders geht der Parfümnutzung von Männern auf den Grund - und fördert Details über deren Sexleben zu Tage.
Wer wissen will, wie es um das Liebesleben eines Mannes bestellt ist, der muss nur mal einen Blick in dessen Badezimmerschrank werfen. Finden sich dort sechs oder mehr Parfümflakons, kann man ihn nur beglückwünschen: Er ist ein Casanova, vor seiner Schlafzimmertür stehen die Frauen Schlange.
Männer, deren Duftsortiment eher spartanisch ausgestattet ist, haben leider Pech gehabt. Bei ihnen herrscht tote Hose.
Das jedenfalls besagt eine Studie, die der Münchner Männersender DMax bei einem Berliner Marktforschungsinsttitut in Auftrag gegeben hat. Die zentrale Erkenntnis der Internetbefragung: Je größer die Auswahl seiner Düfte, desto höher die Zahl der Frauen, mit denen er Sex hat.
Die menschliche Nase ist ja vergleichsweise verkümmert. Zehn Millionen Sinneszellen besitzt das Geruchsorgan, die Schnauze eines Dackels kommt dagegen locker auf 125 Millionen. Und dennoch spielen Gerüche im zwischenmenschlichen Bereich eine tragende Rolle: Drei Viertel der befragten Männer sagen von sich selbst, sie seien geruchssensibel. An welchem Ort er sich wohlfühlt, welche Personen sind ihm sympathisch und letztendlich auch die Frage, mit wem er ins Bett steigt, macht der Mann vom Geruch abhängig, so die These der Studie.
Werbespots wie der des Deodorantherstellers Axe suggerieren die sexuelle Anziehungskraft von Düften. Wer sich tüchtig einnebelt, den rennen willige Frauen angeblich über den Haufen.
"Spray more, get more“, so die Aussage der Duftindustrie. Aber auch er legt großen Wert darauf, dass sie wohlig riecht. Fast die Hälfte der Männer verzichtete schon mal auf Sex, weil ihnen der Geruch der Frau nicht passte. Ein Phänomen, das in der Vergangenheit begründet ist, sagt der Bochumer Biologieprofessor Hanns Hatt, der sich auf Duftforschung spezialisiert hat: "Wer früher mit einer Person schlechte sexuelle Erfahrungen gemacht hat, den turnt ein ähnlich riechender Mensch auch eher ab.“
Dieses Ich-kann-dich-nicht-riechen-Prinzip gibt es auch im Tierreich, erklärt Hatt: "Wenn die geplante Paarung zusammengebrachter Zootiere scheitert, kann das auch daran liegen, dass die Tiere von den Gerüchen ihres angedachten Partners abgestoßen werden.“ Auf der anderen Seite kann der richtig duftende Partner zur rechten Zeit wahre Wunder bewirken. Weibliche Mäuse etwa können dann ihren Zyklus um ein Dutzendfaches steigern, so Hatt.
Mann ist, wie Mann riecht. Die Wahl des Parfüms sagt auch einiges über die Eigenschaften eines Mannes aus. Ein Phänomen, das Duftforscher Hatt bestätigt: "Beim Parfümkauf spielen genetisch bedingte Präferenzen eine Rolle.“ Im weiteren Verlauf der Befragung mussten die Teilnehmer den vier Grunddufttypen von Parfümsorten verschiedene Charaktereigenschaften zuweisen. Heraus kamen dabei vier unterschiedliche Dufttypen.
Der holzige Mann
Er ist noch ein echter Kerl! Von Metrosexualität hält er überhaupt nichts und gibt lieber den holzhackenden Naturburschen im Wald. Als selbstbewusster Geschäftsmann klettert er die Karriereleiter mit Leichtigkeit hinauf. Sein Duftcredo lautet: "Ein Mann riecht erst nach dem Sex wie ein Mann.“ Wenn der holzige Mann einmal das passende Parfüm gefunden hat, wird er es nicht mehr wechseln.
Ingredienzien seines Parfüms: Vetiver, Sandelholz, Patchouli
Der aromatische Mann
Der egozentrische Feinschmecker. Er speist am liebsten im Gourmetrestaurants und riecht sich am liebsten selbst. Vor allem seine eigenen Pheromone sind ein Genuss für seine Nase. Was den Duft angeht, zeigt sich der aromatische Mann äußerst unentschlossen. Er wechselt ständig das Parfüm.
Ingredienzien seines Parfüms: Salbei und Rosmarin
Der orientalische Mann
Er hasst die Natur und frische Luft und liegt den ganzen Tag im Bett. Vor allem der Geruch des Bettes seiner Angebeteten hat es ihm angetan. Was den eigenen Duft angeht, verfolgt er eine klare Zielsetzung: Der orientalische Mann parfümiert sich ein, um eine Frau zu verführen. Beim Geruch der Frau hält er es mit Napoleon, der Kaiserin Josephine seine Rückkehr aus dem Feldlager mit den Worten "Wasch Dich nicht mehr, ich komme bald zurück.“ ankündigte.
Ingredienzien seines Parfüms: Vanille und Zimt
Der Zitrus-Mann
Ein Weichei und Muttersöhnchen par excellence. Sein Duftparadies sind seine Erinnerungen an Mamas Küche, in der es immer so herrlich nach frisch gebackenem Kuchen und geröstetem Kaffee roch. Was den eigenen Duft angeht, zeigt sich der Mann als äußerst unentschlossen. Er verwendet am liebsten Duschgel und Parfüm. Wenn’s ein Parfüm sein soll, dann möge das doch bitte die Partnerin für ihn aussuchen.
Ingredienzien seines Parfüms: Orange und Bergamotte
Burger King: "Mancademy"Der männlichste Mann aller Männer
LebenstriebeSprühen vor Lust Magnus Kastner, Chef des TV-Senders DMax, hat seine eigene Konsequenz daraus gezogen. Von Mai an bieten die Fernseh-Leute im Internet selbst einen eigenen Männer-Duft an. Der ist angeblich ganz auf den holzigen Mann ausgerichtet. Passend dazu der Name des Parfüms: 15W40 - echte Männer wissen: Das ist die Viskosität von Motorenöl. Auch Burger King und Apple haben die Idee vom Markenduft schon aufgegriffen und eigene Parfüms auf den Markt geworfen.
Aber ganz egal, welchem Dufttyp ein Mann angehört: Viel lieber als jedes Parfüm mögen Männer, so die aktuelle Studie, den Geruch des Waldes. Auf der Hitliste folgen frisch gemahlener Kaffee und ein duftender Blumenladen. Und die Geruchserinnerung der mütterlichen Küche schließlich ist noch wichtiger als das duftende Bett der Partnerin.
Der Sex der Gerüche
Ob Partnerwahl oder Kaufentscheidung: Gerüche bestimmen immer mit. Ohne Maiglöckchen-Duft wäre die Menschheit ausgestorben. Geruchsforscher Hanns Hatt erklärt, warum das so ist.
Schweiß, Mundgeruch und stinkende Füße - seit in Diskotheken das Rauchverbot gilt, riecht es auf einmal überall nach Mensch. Aber der neue Disko-Duft hat auch seine Vorteile - das sagt zumindest Geruchsforscher Hanns Hatt: Man muss beim Flirten nicht mehr auf seine Augen vertrauen, sondern kann sich gleich nach der eigenen Nase richten.
Das ist eine Hauptthese Hatts: In Fragen der Partnerwahl ist auf das eigene Riechorgan am meisten Verlass. Der Duft muss passen, wenn sich Menschen aneinander binden. Überall in der Natur spielt die Frage des Geruchs eine bedeutende Rolle.
"Klar ist es angenehm, wenn jemand gut riecht", sagt der Bochumer Professor für Zellphysiologe, aber in der Natur stehe der Spaß nicht an erster Stelle. Deshalb geht es in Hatts Buch "Das Maiglöckchen-Phänomen" um weit mehr als gutes Parfum: "Gerüche haben noch viel tiefgreifendere und subtilere Bedeutungen für unser Leben, als man bisher angenommen hat."
Das Riechen steuert Entscheidungen, lange bevor der Verstand einsetzt - und ohne dass man es bemerkt.
Der Duft von warmem Apfelkuchen
Die Nase schläft nie. Sie riecht immer - und so lange Luft da ist, schwirren auch Duftmoleküle herum. "Mit jedem Atemzug schicken die Riechrezeptoren ein elektrisches Signal ins Gehirn, ins Zentrum der Gefühle", erklärt Hatt. Auch wenn der Mensch gerade einmal 350 Riechrezeptoren hat - eine Ratte hat vier Mal so viele -, analysiert das Gehirn jeden Duft und speichert ihn ab. Und die dazugehörigen Bilder und Emotionen gleich dazu.
Das Gehirn erkennt jeden Duft wieder, den es einmal abgespeichert hat. Experte Hatt: "Wenn wir den Duft wieder aufrufen, wird auch die dazugehörige Stimmung wiederholt." Man kann also gar nicht anders, als bei bestimmten Düften an frühere Erlebnisse zu denken - beim Duft nach Zimt ans Plätzchenbacken oder beim Geruch von Tinte an die eigene Schulzeit.
Auch wenn es darum geht, Entscheidungen zu treffen, spielt das Riechen eine wichtige Rolle. Ein Haus, in dem es nach Zahnarzt riecht, will niemand kaufen. Duftet es aber nach frischgebackenem Apfelkuchen, werden positive Gefühle ausgelöst: Erinnerungen an die Großmutter oder die Kindheit auf dem Land.
Dass Gerüche Entscheidungen beeinflussen können, haben auch Marketing-Leute entdeckt. Sie machen sich die unbewussten Assoziationen zunutze - und sorgen dafür, dass vor dem Brotregal im Supermarkt der künstliche Duft nach frischgebackenen Brötchen verströmt wird.
Autohersteller parfümieren den Innenraum mit Neuwagenduft, Kunststoffschuhe werden mit Lederspray auf hochwertig getrimmt, der amerikanische Modetrendladen Abercrombie & Fitch versprüht Parfum der eigenen Marke auf die angebotenen Klamotten. Die Rechnung geht offenbar auf - und man kann nicht viel dagegen tun.
"Wasche dich nicht, ich komme"
Auch bei der Partnerwahl lassen sich die Menschen vom Duft locken. "Der Körpergeruch kommt immer durch", sagt Hatt - ob es einem gefällt oder nicht. Napoleon soll seine Frau Joséphine mit den Worten "wasche dich nicht, ich komme" auf seine Ankunft vorbereitet haben.
Menschen senden dauernd unbewusste Riechbotschaften aus. An den Körperstellen, an denen es warm und feucht ist, fliegen besonders viele Duftmoleküle umher. Wenn dieser fremde Geruch mit dem eigenen Körpergeruch, den man selbst nicht wahrnimmt, überhaupt nichts gemeinsam hat, könnte das der Ausgangspunkt einer neuen Partnerschaft sein.
Autor Hanns Hatt hat dafür eine evolutionsbiologische Erklärung: "Man erriecht das Genom des anderen. Je stärker es sich vom eigenen unterscheiden, desto besser riecht es für uns." Die Natur verhindert so, dass man sich in Familienmitglieder verliebt - ein eingebauter Schutz gegen Inzucht.
Und noch ein Geruch spielt eine ganz besondere Rolle in der Fortpflanzung: Der blumige Duft von Maiglöckchen im Frühling. Nicht etwa als Parfum hinters Ohrläppchen getupft, sondern viel tiefer - im Körperinnern. Denn nicht nur die Nase verfügt über Riechrezeptoren: Mit seinem Forscherteam hat Wissenschaftler Hatt herausgefunden, dass auch Spermienzellen riechen können. In ihren Köpfen sitzt ein Sensor, und der spricht auf Maiglöckchen-Duft an.
Der Sex der Gerüche
Diese Entdeckung hat für Überraschung bei den Bochumer Forschern gesorgt. Also haben sie nach der Körperstelle gesucht, die nach den Frühlingsblumen riecht, sprich dem Sender des Blumendufts - und wurden im Gewebe rund um die weibliche Eizelle fündig. Die Spermienzellen erkennen ihr Ziel also am Geruch.
Das müssen sie auch, sagt Hatt. Wie sonst sollten sie den etwa 20 Zentimeter langen Weg durch die Dunkelheit finden? Ohne den anziehenden Duft nach Maiglöckchen würde ihnen das kaum gelingen - und das hätte ganz gewaltige Folgen für die Fortpflanzung der Menschen.
Diese Entdeckung hat für Überraschung bei den Bochumer Forschern gesorgt. Also haben sie nach der Körperstelle gesucht, die nach den Frühlingsblumen riecht, sprich dem Sender des Blumendufts - und wurden im Gewebe rund um die weibliche Eizelle fündig. Die Spermienzellen erkennen ihr Ziel also am Geruch.
Das müssen sie auch, sagt Hatt. Wie sonst sollten sie den etwa 20 Zentimeter langen Weg durch die Dunkelheit finden? Ohne den anziehenden Duft nach Maiglöckchen würde ihnen das kaum gelingen - und das hätte ganz gewaltige Folgen für die Fortpflanzung der Menschen.
Flower Power
Der Name „Kenzo Power“ ist eine Anspielung auf Flower, den Bestseller unter den Frauenparfüms der japanischen Marke. Beide Parfüms besitzen ein Blumenmotiv auf ihrem Flakon. Das von „Kenzo Power“ ist zwar fast versteckt. Das kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass „Kenzo Power“ ein blumiger Duft in der Tradition der Männerparfums mit Rohstoffen von Blumen ist - viel blumiger, als viele andere männliche Düfte, die zuletzt erschienen sind.
Auch außerhalb des Körpers spielt sich viel über den Duft ab. "Die Menschen kommunizieren", erläutert Hatt, "viel stärker über Gerüche als gedacht." Von Hunden weiß man, dass sie erschnüffeln können, ob sich Menschen gerade einen Horrorfilm, einen Porno oder eine Komödie angesehen haben. Menschen haben ganz ähnliche Fähigkeiten, weiß Hatt auch aus eigener Erfahrung: "In der Uni kann man ganz genau erkennen, wann Studenten Prüfungen haben - am Geruch von Angstschweiß im Zimmer."
Duft-Forschung"Glückliche Menschen riechen anders"
Neue DuftsortenJa, wie riechst Du denn? Geruchsexperte Hatt ist sich sicher, dass die Natur sich nicht die Mühe machen würde, Duftstoffe auszusenden, wenn es keinen Empfänger dafür gäbe. Also muss auch der Geruch von Angstschweiß einen Sinn haben. Und tatsächlich: "Liegt Angstschweiß in der Luft, erhöht sich bei den anderen Menschen die Aufmerksamkeit", sagt er. "Hat jemand vor etwas Angst, kann es auch für mich gefährlich sein."
Trotz all der neuen Erkenntnisse will der Bochumer Geruchssforscher niemandem den freien Willen absprechen - weder bei der alltäglichen Kommunikation zwischen Menschen, noch bei der Partnerwahl. Aber er sagt auch: "In der Natur geht es darum, unnötigen Energieverbrauch zu verhindern."
Wer die Vorauswahl schon in der Diskothek trifft, macht es also genau richtig - zumindest aus Sicht der Evolution.
Psychologe: Beim Seitensprung geht es nicht nur um Sex
Seitensprünge faszinieren. Wir verbinden damit eine heiße Affäre, extravaganten Sex, den es zu Hause nicht (mehr) gibt. Ulrich Clement meint, hinter dem Betrug stecke mehr: „Männern und Frauen geht es beim Seitensprung nicht nur um Sex. Das könnten sie anders haben. Sie bräuchten nur zu masturbieren.“
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1. Überlege, was du alles wissen willst. Beschränke dich auf das Wesentlich und erspare dir quälende Details!
(...) „Überlege dir vorher, ob es dir neue Erkenntnisse bringt, genau zu wissen, wie genau es dein Partner mit dem anderen getrieben hat. Und bremse deinen Partner, falls der unerwarteter Weise einen Geständnisdrang hat (...)“

Quelle: „Wenn Liebe fremdgeht – vom richtigen Umgang mit Affären“
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Es kann rücksichtsvoller und sogar liebevoller sein, dem Partner eine Affäre ganz zu verschweigen. (...)

Quelle: „Wenn Liebe fremdgeht – vom richtigen Umgang mit Affären“
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(...)„Beachte zweierlei: Er mag dir erzählen, was er will, aber das ist nur die eine Hälfte der Wahrheit. Die andere ist die, dass er immer noch die Ehe aufrechterhält (...)“

Quelle: „Wenn Liebe fremdgeht – vom richtigen Umgang mit Affären“
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„Wenn Liebe fremdgeht – vom richtigen Umgang mit Affären“ erscheint im Marion von Schröder Verlag und kostet 16,90 Euro
SeitensprungUlrich Clement ist Sex-Professor. Er leitet das Institut für Sexualtherapie in Aachen/Heidelberg. Vor zweieinhalb Jahren veröffentlichte er „Guter Sex trotz Liebe – Wege aus der verkehrsberuhigten Zone“ – und machte müde Paare wieder munter. Jetzt erscheint sein neuer Ratgeber: „Wenn Liebe fremdgeht – vom richtigen Umgang mit Affären“ – definitiv keine Abendlektüre fürs Ehebett.
traf den Psychologen, der über sein Buch sagt: „Ich singe weder ein Loblied des Fremdgehens, noch das Klagelied des Betrogenwerdens. Ich sage lediglich, dass es eine Lebensmöglichkeit ist, die einen gewissen Preis hat, aber auch eine gewisse Chance.“
Herr Clement, welche Chance soll ein Seitensprung für die Partnerschaft haben?
„Einige Paare wachen nach einem Seitensprung aus einer etwas eingeschlafenen Beziehung auf. Sie gucken sich ihre Partnerschaft an, schauen sich die Gründe an, wie es dazu kommen konnte.“
Warum gehen wir denn fremd?
„Wir suchen in unserer Partnerschaft zwei Bedürfnissen gerecht zu werden. Auf der einen Seite eine verlässliche Beziehung, jemanden, auf den ich mich verlassen kann, eine Heimat, wo ich mich zuhause fühle. Zum anderen: Freiheit, wir wollen selbst bestimmt und lebendig sein. Und wenn davon etwas fehlt, ist die Bereitschaft, sich auf einen Seitensprung einzulassen, größer.“
Bin ich ein schlechter Mensch, wenn ich fremdgehe, ohne Reue zu empfinden?
„Nein. Wer fremdgeht kann auch eine Moral haben, die aber nicht mit Schuld reagiert.“
Ist es heutzutage nicht zeitgemäß, einen Seitensprung nicht zu verzeihen?
„Da wir in einer Zeit leben, in der jeder seine Moral selbst verantworten muss, ist es legitim zu sagen: Ich verzeihe einen Seitensprung nicht.“
Welche Folgen kann diese Rigorosität haben?
„Nicht-Verzeihen hat Konsequenzen. Der Partner überlegt sich, ob er ein Leben lang der Schuldige und Angeklagte bleiben möchte – oder ob er für sich selbst Konsequenzen zieht.“
Wie reagiere ich als Betrogener?
„Ruhig bleiben, den Dingen Zeit geben. Die Amplitude der Kränkung lässt nach und erst dann das konstruktive Gespräch mit dem Partner suchen.“
Ist es klug alles über die Affäre zu erfahren?
„Nein. Man sollte sich vorher überlegen, was man wissen will. Die paradoxe Tendenz vieler Partner ist, jedes Detail erfahren zu wollen. Die Idee die dahinter steckt: Wenn ich es erfahre, kann ich es besser ertragen. Details tun weh. Besser ist die Frage: Was muss ich jetzt wissen, damit ich mich orientieren kann.“
Also, schweigen oder beichten?
„Wenn einen eine Liebesaffäre so sehr erwischt hat, dass man ganz durchgerüttelt ist, dann kriegt's der Partner ohnehin mit. Dann ist es irgendwann Unfug, sich mit unglaubwürdigen Ausreden herauszureden. Dann wird das Lügen peinlich. Und es ist der Punkt da, miteinander zu reden.“
Und vorher?
„So lange die Affäre das Leben nicht weiter beeinträchtigt, kann man sie für sich behalten. In einigen Partnerschaften gibt es auch die unausgesprochene Erlaubnis, ein Privatleben neben der primären Beziehung zu führen. Respektvolles Wegsehen – damit können viele gut leben.“
Betrügen wir unsere Partner heutzutage mehr als vor 100 Jahren?
„Nein. Seitensprünge hat es schon immer gegeben und es wird sie immer geben. Der Unterschied: Heute sind sie sichtbarer. Vor 100 Jahren waren sie ein Tabu. Heute steht der Schmerz und die Verletzung der jeweiligen Person im Vordergrund.“
Kann ich mich vor Seitensprüngen schützen? Etwa durch viele Sexualpartner, bevor ich eine feste Bindung eingehe. Und: Ist meine Partnerschaft anfällig für Fremdsex, wenn ich mich früh gebunden habe?
„Man kann Seitensprünge nicht berechnen, das macht die Sache ja so faszinierend. Natürlich sind frisch Verliebte von selber treu. Aber: Treue ist nicht der Garant fürs Glücklichsein.“
Nicht?
„Nein, Treue kann den Preis haben, dass man sich reduziert, sich etwas verbietet und dass man sich zensiert.“
Waren Sie selbst schon mal in der Situation, eine Affäre zugeben beziehungsweise hinnehmen zu müssen?
„Natürlich, ich weiß ja, worüber ich schreibe. Für mich ist es aber viel interessanter, was ich durch meine Interviews von anderen erfahren habe.“
Sie sind verheiratet. Wie hat Ihre Frau auf Ihr Buch „Wenn Liebe fremdgeht – vom richtigen Umgang mit Affären“ reagiert?
„Sie fand das lustig.“
„Treue entspricht nicht unserer Natur“
Sind wir unverbesserliche Romantiker, wenn wir an die eine wahre Liebe glauben? Und naiv, wenn Treue für uns eine der wichtigsten Tugenden ist?
Offenbar! Sex-Professor Ulrich Clement behauptet in einem Interview mit der Zeitschrift „Emotion“: „Treue ist ein kulturelles Produkt, sie entspricht nicht unserer Natur.“
Fremdsex. Für den, der betrügt, ist es oft ein Lust-Kick – und für den, der betrogen wird, eine schmerzhafte Erfahrung.
Professor Clement bagatellisiert das Fremdgehen, bezeichnet es in dem Interview als „lebendiges Ereignis zwischen Menschen, aus dem man etwas machen kann“.
Nicht in jeder Paar-Beziehung sei etwas faul, wenn einer fremdgehe. Das könne sogar in einer „wunderbaren Phase“ passieren, aus Übermut oder aus einer Verführungssituation heraus.
Seitensprünge zu beichten hält der Leiter des Instituts für Sexualtherapie Aachen/Heidelberg nicht unbedingt für notwenig.
Er sagt: „Aber wer fremdgeht, muss Verantwortung für das übernehmen, was er getan hat.“
Unfair sei es hingegen, wenn Geständnisse gemacht werden, „weil man sein schlechtes Gewissen entlasten will“.
Demjenigen, der hintergangen wurde, empfiehlt der Professor, Ruhe zu bewahren.
„Natürlich bin ich erstmal verletzt. Aber Kränkungen lassen nach, deshalb sollte ich nach ein paar Tagen überlegen, was es wirklich für mich heißt, dass mein Partner eine Faszination für einen Dritten entwickelt hat.“
Die Kunst bestehe darin zu sagen: „Ich kann nicht alles bieten, und ich akzeptiere, dass mein Partner irgendwo Feuer gefangen hat.“ Das geht laut Clement, wenn die Loyalität nicht gefährdet ist.
Vielleicht sind wir unverbesserlich, romantisch und obendrein noch naiv – immerhin belegen Umfragen immer wieder, dass jeder Zweite fremdsext. Das heißt aber auch: Jeder Zweite ist treu! Der Sprung in fremde Betten ist eben immer eine Frage der Entscheidung. Und wer zu Hause genießen kann, muss nicht zusätzlich naschen, oder?
Welcher Mann passt zu Ihnen?
Niete, Niete, Niete! Unzufrieden mit Ihrer Männer-Wahl? Vielleicht sollten Sie sich mal Gedanken über Ihr Beuteschema machen.
Der sexy Test verrät, auf welche Kerle Sie besonders große Anziehungskraft ausüben. Und vor allem, wie Sie sich Ihren Fang noch ein bisschen zurechtbiegen können.
So geht's: Beantworten Sie die Fragen, notieren Sie sich, die Buchstaben, die auf Sie zutreffen. Am Ende der finden Sie die Auflösung.
Passen wir zusammen? Machen Sie den Test!
Womit machen Sie Männern gern eine Freude?
a) Gebratener Rehrücken mit Rosmarin-Kartoffeln und Rotkraut – alles selbst gemacht.
b) Ein Bungee-Sprung für uns beide.
c) Zwei Eintrittskarten fürs Museum.
Passen wir zusammen? Machen Sie den Test!
Wo haben Sie Ihren Ex kennengelernt?
a) Über ein Online-Spiel. Wir bekämpften denselben Gegner.
b) Er hat mich an der Bushaltestelle angequatscht.
c) Wir begannen als Kollegen, Monate später waren wir ein Paar.
Passen wir zusammen? Machen Sie den Test!
Was waren seine ersten Worte?
a) „Nach so vielen Telefonaten sehen wir uns endlich mal!“
b) „Von dir habe ich heute Nacht geträumt, meine Schöne.“
c) „Schön, dich mal etwas näher kennenzulernen.“
Passen wir zusammen? Machen Sie den Test!
Videoabend mit Partner: Was sehen Sie?
a) „Pretty Woman“ – den Film mögen wir beide.
b) Die neueste Komödie aus der Videothek.
c) Eine Dokumentation über das geteilte Deutschland.
Passen wir zusammen? Machen Sie den Test!
Sie haben ein Date. Was ziehen Sie an?
a) Eine zugeknöpfte Bluse. Er soll mir bloß nicht auf dumme Gedanken kommen.
b) Egal, Hauptsache es ist eng und sexy. Ihm soll das Wasser im Mund zusammenlaufen.
c) Mein Lieblingskleid: Schick und sehr elegant.
Passen wir zusammen? Machen Sie den Test!
Wie sieht Ihr gemeinsamer Liebesurlaub aus?
a) Wir besuchen die Kühe und Berge in den Alpen.
b) Wir touren mit dem Auto durch ganz Australien.
c) London, Paris, Rom – Wir schaffen sie in sieben Tagen.
Auflösung für A
Das Muttersöhnchen: Schüchterne Männer lieben Ihre zupackende Art. Lassen Sie sich aber auch mal fallen und ihn das Steuer übernehmen. Tipp: Wünschen Sie sich einen Ausflug.
Auflösung für B
Der Draufgänger: Sie stehen auf Abenteurer. Für eine dauerhafte Beziehung sollten Sie es aber etwas ruhiger angehen lassen. Tipp: Ein Besuch bei den Schwiegereltern.
Auswertung für C
Der Langweiler: Sie sind praktisch veranlagt, er auch. Wo bleibt die Leidenschaft? Probieren Sie mal etwas Neues. Tipp: Gehen Sie zusammen in einen Sex-Shop.
Heute gebe ich mich dir völlig hin
Es war eine langweilige Woche, sogar ein langweiliger Monat. Voller langweiligem Sex. Bis meine neueste Errungenschaft eine tolle Idee hatte: „Ich mache was, was du nicht siehst.“
Er band mir einen schwarzen Seidenschal um die Augen und flüsterte mir den Satz noch mal ins Ohr. Da wurde ich schon ganz heiß. Was hatte er mit mir vor?
Und genau in dieser Frage liegt der ganze Reiz des „Blinde Kuh“-Spiels für Erwachsene. Aufregung geht dabei in Erregung über, man ist dem anderen mit all seinen Sinnen ausgeliefert – außer den Augen.
Mein Lover setzte mich aufs Sofa und ging aus dem Zimmer. In dieser Zeit platzte ich fast vor kribbelnder Neugier – aus Minuten wurden gefühlte Stunden.
Aber dann spürte ich schon wieder seine Nähe – das kann man wirklich – und er setzte sich neben mich, sagte, ich solle den Mund öffnen. Ich erwartete seine Lippen, schmeckte aber eine Erdbeere. Mmmh.
Appetit auf mehr
Denn jetzt waren wir Kim Basinger und Mickey Rourke, er fütterte mich mit Früchten, Sahne und Honig und ließ zum Glück die ekligen Sachen weg.
Ich bekam Appetit auf mehr, auch wenn ich nie wusste, was mich erwartete. Zwischendurch küsste er mich und streichelte meinen Körper, seine Hand tauchte da auf, wo ich sie nicht erwartet hatte.
Als er mir langsam meine Wäsche auszog, fühlte sich alles ganz anders an als sonst – ich sah mit all den anderen Sinnen! Und es wurde der aufregendste und erotischste Abend seit langem!
Probieren Sie es doch einfach mal aus, vor allem, wenn es ein bisschen langweilig geworden ist. Aber nur mit jemandem, dem Sie vertrauen!
Leistungsdruck im Bett
Harte Sexfilme gehören zu ihrem Alltag, sie wollen mit so vielen Partnern wie möglich schlafen. Jugendliche geraten in der Liebe ernsthaft in Stress.
Immer eine gute Figur abgeben: Für Jugendliche wird Sex häufig nicht mehr mit Liebe, sondern mit Leistungsdruck verbunden (Foto: iStockohotos)
Sie sind als "Generation Porno" verschrien: Für die heutigen Jugendlichen, heißt es häufig, gehörten auch harte Sexfilme aus dem Internet längst zum Alltag, schon Kinder spielten Pornos nach.
"Es ist ihnen wichtig, mit so vielen Partnern wie möglich geschlafen zu haben, um 'in' zu sein", sagt etwa Bernd Siggelkow, der Gründer des Kinderhilfswerks "Arche" in Berlin. Da passt die Aussage der Forscherin Silja Matthiesen nicht recht ins Bild: "Eigentlich ist die Jugendsexualität in Deutschland in einem ziemlich guten Zustand."
Sie glaube nicht, dass das Internet zu neuen, gravierenden Problemen bei der Sexualität der Mädchen und Jungen führe.
Unter dem Titel "Lernen Kinder noch, was Liebe ist? Sexualisierung der Gesellschaft durch die Medien" debattierten Siggelkow und Matthiesen am Donnerstagabend bei einer Podiumsdiskussion des Verlags Gruner + Jahr und der Bürgerstiftung Hamburg.
Misstrauen bei der Verhütung
Mit dem Buch "Deutschlands sexuelle Tragödie" hat Siggelkow im vergangenen Jahr für Aufsehen gesorgt - darin warnt er vor einer frühreifen Jugend, die sexuell verwahrlose und nicht mehr zu Partnerschaften fähig sei.
Der Pfarrer kann mit drastischen Beispielen aus seiner Arbeit aufwarten: Mit der Mutter etwa, die gemeinsam mit ihrem fünfjährigen Kind Pornos guckt. Oder mit 15-Jährigen, die bereits 50 oder 60 Sexpartner hatten. "Sie haben alles erlebt, was man erleben kann."
Wissenschaftliche Studien, betont dagegen Matthiesen, zeichneten ein anderes Bild als diese Einzelfälle. So sei es ein Mythos, dass Jugendliche immer früher Sex hätten: "Das Alter ist seit zehn Jahren recht stabil."
Auch Misstrauen bei der Verhütung sei in der Regel nicht angebracht, etwa 95 Prozent schützten sich mit Pille und Kondom vor einer Schwangerschaft. "Damit verhüten Jugendliche nicht schlechter als Erwachsene", sagt die Mitarbeiterin des Instituts für Sexualforschung am Universitätskrankenhaus Hamburg-Eppendorf (UKE).
Wie war's heute im Internet?
Die Zahl der Jugendschwangerschaften gehe seit 2000 zurück. Die leicht zugängliche Pornografie im Internet führt nach Siggelkows Ansicht aber dazu, dass für Jugendliche Sex oft "nicht mehr mit Liebe verbunden ist, sondern mit Leistungsdruck".
Matthiesen wiederum ist davon überzeugt, dass sie Pornos und "wirklichen Sex" nicht verwechseln: "Ich glaube, dass sie schnell realisieren, dass Porno ein Genre ist - wie Actionfilm." Auf die Frage allerdings, welche Auswirkungen Pornokonsum auf die Sexualität von Jugendlichen habe, gebe es bisher keine Antwort: "Wir wissen es nicht."
Eine Untersuchung in Skandinavien habe gezeigt, dass es gerade bei sogenannten Hochkonsumenten heftige Folgen gebe, berichtet der Hamburger Psychiater Andreas Hill. "Das ist nicht nur ein Problem der Unterschichten."
So hätten 27 Prozent der "Hochkonsumenten" selbst Kinder sexuell missbraucht. "Diese Daten haben mich erschrocken." Rund sieben Prozent der Jungen schauten sich täglich Pornos an, etwa 20 Prozent mehrmals pro Woche; bei Mädchen liege der Anteil bei weniger als einem Prozent. Gerade die Art der Pornografie - handelt es sich etwa um Gewaltpornos? - habe eine große Bedeutung. Und die Pornografie verändere sich, sagt Moderator und Stern- Autor Walter Wüllenweber.
"Was vor 20, 25 Jahren der große Renner war, lockt heute keinen mehr hinter dem Ofen hervor." Die "Bestseller" der Pornografie seien inzwischen dominiert von Gewalt beim Sex. Nur die deutschen Gesetze zur Pornografie seien streng, räumt Otto Vollmers als Vertreter der Internet-Anbieter ein.
"Das Internet als internationales, dezentrales Phänomen entzieht sich der effektiven Durchsetzung dieser Gesetze", sagt der Referent des Vereins "Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter".
Da es im weltweiten Netz keine praktikable Zensur gebe, sagt Hill, könnten sich Eltern etwa die Frage angewöhnen: "Was hast du heute im Internet erlebt?" - und nicht nur: "Wie war's heute in der Schule?" Eltern redeten mit ihren Kindern immer weniger über Sex, kritisiert Siggelkow. "Und in der Schule haben wir einen Sexualkundeunterricht wie vor 25 Jahren - obwohl wir es inzwischen mit den Inhalten von Porno-Rappern zu tun haben
Doch trotz aller Sexualisierung: "Alle wünschen sich einen Partner fürs Leben", betont der Pfarrer, "mit dem sie einen Hund, ein Haus und ein Auto haben."
37° Reportage über die Generation Porno (1/3)

37° Reportage über die Generation Porno (2/3)

37° Reportage über die Generation Porno (3/3)

Jugendlichen Pornos zu verbieten, geht am Problem vorbei!


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