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Warum Chelsea nicht Dortmund ist
Die erneute Blamage gegen grossartig konternde Borussen hat man als Bayern Fan so gut es geht bereits verdraengt. Das DFB Pokal Finale sollte ja sowieso nur dazu dienen, sich vor dem richtigen, dem einzigen, dem grossen Endspiel nocheinmal eine gehoerige Portion Selbstvertrauen zu holen, und nebenbei noch schnell die Verhaeltnisse im deutschen Fussball wieder zurecht zu ruecken. Nun da das mal ziemlich nach hinten losging, muss es eben so gehen, und so versuchen nun Verantwortliche wie Spieler, sich auf die Staerken der Mannschaft zu besinnen. Viel wurde seit dem erfolgreichen Halbfinale schon geschrieben - jetzt da man im Finale der Champions League steht und der Gegner nicht das uebermaechtige Barcelona ist, kann es eigentlich nur einen Sieger geben - den FC Bayern. Dass Chelsea natuerlich keine Laufkundschaft ist und nicht unterschaetzt werden darf, das ist auch bis nach Muenchen vorgedrungen. Die Chancen der Bayern sind aber dennoch hervorragend; denn der Klub aus dem Londonder Nobelviertel koennte sich kaum mehr vom gelb-schwarzen Schreckgespennst der Bayern unterscheiden. Punkt I - die Gelb-Sperren Die Defensive darf unter normalen Umstaenden als das Prunkstueck des FC Chelsea gelten. Durch die Sperren von Ivanovic und Terry fehlen aber nicht nur die zwei etablierten Innenverteidiger (wobei Ivanovic auch durchaus haeufiger als RV aufgeboten wurde), sondern auch zwei der gefaehrlichsten Waffen bei Standardsituationen. Obwohl mit Cahill und David Luiz auch die zweite Garde noch angeschlagen ist, kann man davon ausgehen, dass beide am Samstag die Innenverteidigung der Blues bilden werden (als Ersatz stehen Michael Essien und Bosingwa bereit). Luiz erinnert an seinen guten Tagen an einen jungen Lucio, entwickelt sich aber auch regelmaessig zu Sammy Kuffour 2.0, ein begabter IV der in jedem Spiel mindestens einen grossen Bock schiesst. In jedem Fall sollte es sowohl Cahill als auch Luiz deutlich schwerer fallen, sich koerperlich gegen Gomez zu behaupten, als das den beiden Dortmunder Tuerstehern Subotic und Hummels gelungen ist. Der zweite Pluspunkt der Muenchner duerfte die rechte Verteidiger Position werden, wo wohl mit Jose Bosingwa zu rechnen ist (ansonsten der alte Haudegen Paulo Ferreira). Waehrend Ivanovic als RV ein aeusserst unangenehmer Gegenspieler fuer Ribery geworden waere, sollte der Franzose bei ansprechender Form so seine Freude mit jedem der beiden Portugiesen haben. Zwar wird der Fokus durch die Sperren von Alaba und Badstuber auch auf die Bayern Defensive gerichtet sein, allerdings wiegt ihr Fehlen bei weitem nicht so schwer. Klar, ein Drogba ist mit seiner unglaublichen Physis noch immer ein Top-Stuermer, und so kommt die Nachricht der Genesung von Daniel van Buyten gerade recht. Meiner Meinung nach sollte er, eine gute Trainingswoche vorausgesetzt, auf jeden Fall spielen, um Drogba zusammen mit Boateng in Schach zu halten und zu verhindern, dass dieser als Anker in der Chelsea Offensive fungieren und Baelle halten kann bis seine Mitspieler nachruecken. Auf der linken Verteidigerposition ist es dem defensiv soliden Diego Contento durchaus zuzutrauen, die Seite dicht zu machen. Mit Ramires fehlt Chelsea auch hier der beste Spieler auf dieser Position. In der englischen Presse wird mittlerweile spekuliert, dass Di Mateo mit Torres auf dem rechten Fluegel beginnen koennte. Punkt 2 - Umschaltspiel Das schnelle Umschaltspiel war ohne Zweifel der Genickbruch den uns die Borussen am Samstag verpasst haben. Bei Ballverlust hat der FCB des oefteren Probleme in der schnellen Rueckwaertsbewegung, und die Dortmunder sind im Kontern ein Meister ihres Fachs. Zwar ist der FC Chelsea auch durchaus eine konterstarke Mannschaft, die mit Frank Lampard einen alten Haudegen in ihren Reihen hat, der noch immer in der Lage ist mit einem Zauberpass eine ganze Abwehr auszuhebeln (siehe Ramires Tor gegen Barcelona), doch besitzt die Truppe von Roman Abramowitsch weder die Dynamik, noch die Ballkontrolle eines Kagawa, Lewandowski, Kuba, oder Goetze. Mit Ausnahme von Ramires (fehlt im Finale gesperrt), mit Abstrichen Juan Mata, und einen momentan formschwachen Sturridge, geht dem FC Chelsea diese Komponente ab. Zudem darf nicht unterschaetzt werden, wie sehr Raul Meireles den Englaendern im Aufbauspiel und als Kettenhund gegen Mueller/Kroos fehlen wird. Ich habe Chelsea in dieser Saison bereits live an der Stamford Bridge beobachtet, und bin ueberzeugt, dass die Dynamik und Schnelligkeit der bayerischen Angriffe die Verteidigung des 6. der Premier League vor einige unloesbare Probleme stellen wird, wohingegen es der ersatzgeschwaechten Defensive des FCB eher zuzutrauen ist, Drogba aus dem Spiel zu nehmen. Im Mittelfeld sollte der FCB Dank der spielstarken Doppelsechs mit Kroos und Schweinsteiger ein deutliches Uebergewicht haben, und durch den Ausfall von Terry/Ivanovic, werden sich auch fuer Mario Gomez deutlich mehr Chancen ergeben als noch in Berlin. Entgegen dem Motto "Die Defensive gewinnt Meisterschaften/Pokale", muss das Motto fuers Finale Dahoam heissen: Volle Kraft voraus um die Schwachstellen in Chelsea's Defensiv-Verbund auszunutzen. |
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Finale oder Desaster Dahoam
Berlin, den 12.05.2012, die zweite Halbzeit des DFB-Pokalspiels zwischen Bayern und Dortmund ist noch keine viertel Stunde alt, da wird selbst den letzten Bayern Fans, darunter auch der Präsident, bewusst dass es hier und heute wohl keinen Blumentopf zu gewinnen gibt. Denn Dortmund hat gerade auf 4:1 erhöht, Wieder ein Ballverlust im Mittelfeld, wieder schnelles Umschalten der Dortmunder, wieder der abgezockte Lewandowski. Auch der kleine Funke Hoffnung der in der 75. Minute durch Ribery's schönen Fernschuss aufkeimt, wird wenige Minuten später gleich wieder im Keim ersticken. Die Frage, die allen Bayern Fans durch den Kopf geht: "Wieso?!". Wieso wieder Dortmund? Wieso dieses Abwehrverhalten? Wieso diese mangelnde Torgefahr? Und das inmitten der Dortmunder Fangesänge: "Zieht den Bayern die Lederhosen aus!". Nach dem Spiel werden die Bayern-Spieler als blauäugig und realitätsfern bezeichnet nachdem gestandene Nationalspieler wie Philipp Lahm und Toni Kroos ihre Spielanalyse offenbaren. Die Frage ist nur, waren die Aussagen nach dem Spiel dies auch wirklich? Beide brachten es am Ende der Analyse auf den Punkt: Nach einem 2:5 fehlen einem die Argumente, etwas gutes am eigenen Spiel zu finden. Es ist sicher übertrieben davon zu reden, dass man die bessere Manschaft war, doch war man die schlechtere? Ein Chancenverhältniss von 6:5 zeigt eigentlich ein ausgeglichenes Spiel und vorallem ist nicht zu erahnen dass aus 6 Chancen 5 Tore gemacht werden. Für viele ist die Frage, wird Bayern im Finale Dahoam ein ähnliches Desaster erleben wie gegen Dortmund? Ich sage NEIN und das aus mehreren Gründen: 1. Dortmund hat die Chancen/Fehler eiskalt aus/genutzt was ich von Chelsea nicht erwarte 2. Bayern hat Fehler gemacht, die nicht zu erklären sind und kein zweites mal vorkommen, da die Fehler nicht auf Grund des Pressings von Dortmund, sondern auf Grund von Unkonzentriertheit zustande gekommen sind. 3. Bayern spielt daheim und in der Champions League und die Spieler haben nach dem "Rüffel" auf dem Bankett nach dem DFB-Pokal Finale keine Lust enttäuscht und mit einem tobenden Präsidenten im Rücken zu ihren Nationalmanschaften zu fahren 4. Die Bayern bekommen von Dortmund und dem Rest von Deutschland die volle Unterstützung und werden dies auch merken. Deswegen meine Prognose für das Spiel gegen Chelsea schon mal vorweggenommen: 3:1! Wie genau das Ergebniss zustande kommt, könnt ihr in meinem Blog lesen, der noch vor dem Champions League Finale erscheint. Und welcher rückblickend auf das DFB-Pokal Finale die Probleme der Bayern und die Stärken der Bayern heraus heben wird. |
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Neue Nr. 1 in Deutschland ?
Ich wollte auch mal einen Blog schreiben. Seit gestern steht fest, der BVB hat das Double in der Bundesliga, bestehend aus der deutschen Meisterschaft und den DFB-Pokal gewonnen. Das besonders schöne daran ist nicht die Tatsache, dass das Double außer Bayern zuletzt 2004 von Werder Bremen gewinnen konnte oder die Titelverteidigung, die außer den Bayern und dem BVB zuletzt Hamburg in den Jahren 1982 und 1983 gelungen ist sondern die Tatsache wo der BVB herkommt. Anfang der 90er Jahre wollten 2 Größenwahnsinnige die Vorherrschafft des FC Bayern brechen und zwar mit allen Mitteln, was wie jeder weiß fast das Ende des Verein bedeutet hätte. Heißt Lizenzentzug und Abstieg in die damalige Regionalliga, mit ein wenig Pech hätte man heute 4. Klassig sein können. Witzig ist dass heute der BVB II wohl von der Liga in die 3. Liga aufsteigen wird. Sollte man die zwei deshalb an den Pranger stellen und wie die Hexe früher verbrennen. Absolut nicht. Denn in der Zeit hat der BVB auch gute Erfolge feiern können, sie haben dadurch ein klasse Stadion und seit Anfang der 90er wohl auch viele neue Fans gewonnen (Hauptsächlich die 80er Jahrgänge), unter anderem mich, welche dann wahrscheinlich auch diesem die Treue halten. Ja, ich bin ein Erfolgsfan, aber kann man das einem damals 9 Jährigen verübeln? wohl eher nicht. Ich will ja den vielen Fußballromatikern nicht den Zahn ziehen, aber Erfolg macht nun einmal sexy und so profitiert der BVB heute noch davon. Aber heißt das jetzt, dass es in der Bundesliga eine Wachablösung gibt. Die eindeutige Antwort lautet: NEIN ! und das hat weder was mit Understatment oder sonst etwas zutun sondern mit gesunden Realismus. Die Führung des BVB die sich seit 2005 formiert hat leistet tolle Arbeit, trotzdem ist und bleibt der FC Bayern Liga Krösus und das hat bestimmte Gründe. Zunächst leistet Uli und Konsorten, so gerne ich sie nach Niederlagen aufziehe schon viel, viel länger tolle Arbeit so dass der FC Bayern mindestens auch die nächste Dekade der mit Abstand umsatzstärkste Verein Deutschlands bleibt. Und wieder will ich den Romantikern, nicht den Zahn ziehen, die sollen ja auch weiterhin ohne Probleme ihre Bratwurst im Stadion essen können, aber Geld beherrscht nun einmal das Geschäft. Auch wenn Götze oder Reus woanders wohl besser verdient hätten als beim BVB, für zu wenig würden sie es sich auch nicht antun. Der BVB wird aber wohl auch die nächsten 20 Jahre vom Umsatz her nicht an die Bayern kommen, das liegt u.a. auch an der geographischen Lage beider Vereine. Wenn man in den Pott geht, gibt es da gleich mehrere Verein, für die man sein kann, BVB, Schalke, Bochum nicht ganz so weit weg gibt es noch Gladbach, Köln etc, deren Fanaufkommen mehr oder weniger gleich hoch sein können. In Bayern gibt es den FCB dann kommt lange lange nichts dann erst 1860, die wohl die letzten Jahren stark an Ansehen verloren haben, dann wieder nichts. Außerdem reichen aufgrund der kontinuirlichen Erfolge deren Fanaufkommen weit darüber hinaus. Außerdem auch an der strukturellen Lage. In München Leben nun einmal viele Promis die, die teueren Plätze füllen (wie sagte mal Uli Hoeness, die denen wir das Geld aus der Tasche ziehen). Da der BVB auf den Weg wohl nicht ran kommen kann, haben Watzke und Co den Slogan ''echte Liebe'' ins Leben gerufen, hört sich zwar etwas kitschig an, aber dahinter eine clevere Marketingstrategie, die gezielt gegen die Vereine mit Investoren gerichtet ist. Daher genieße ich nur die Momente und freue mich auf die weitere Entwicklung des BVB. Alle euphorischen BVB-Fans, die teilweise auch schon durch die Foren wüten würde ich aber auch empfehlen Bescheidenheit zu zeigen und niemals zu vergessen wo wir herkommen. Bis dahin Heja BVB |
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Hut auf, Was für ein Finale
Noch nie war es für einen bekennenden Bayer München Fan wie mich so einfach, zu seinem Verein zu stehen und sich die Ergebnisse der verschiedenen Wettbewerbe in masochistischer Marnier zu Gemüte zuführen. Warum auch nicht. Du holst in einer Saison 73 Punkte, ein Ergebnis also mit dem du seit 1963 ganze 28 Mal Meister geworden wärst, davon alleine 6 Mal in den letzten 10 Jahren. Trotzdem siehst du am Ende der Spielzeit aus wie eine zweitklassige Thekentruppe mit überhöhten Bezügen, weil eine heiß gelaufene Armada aus dem Ruhrpott dir den Schneid abkauft und 81 Punkte holt und dabei keinen Zweifel aufkommen lässt, dass Sie bei drei weiteren Spielen auch die 90 erreicht hätte. Es ist deshalb so leicht, weil du nicht diskutieren musst über Schiedsrichter, über Verletzungen oder schlechte Plätze. Nicht mal die Dreifachbelastung aus Champions League, Pokal und Meisterschaft mag hier als Ausrede gelten denn die Diskrepanz in der Befähigung das runde Leder zu spielen ist so signifikant, dass selbst Wellnesswochen auf Hawaii zwischen den Spielen der bajuvarischen das Ergebnis nicht zu ihren Gunsten hätten verändern können. Egal was auch passiert wäre, du wärst in diesem Jahr an die Schale gekommen. Hut auf Dortmund, mehr als verdient Meister geworden. Was auch immer da am 12.05.2012 in Berlin stattgefunden hat, es war der Wettstreit zweier Sportarten. Fußball in hoher Qualität auf der einen Seite und irgend was cooles von einem anderen Stern auf der anderen Seite. Das Ergebnis von 5:2 für die coolen vom anderen Stern, soviel sei gesagt, geht auch hier wieder ohne jeden Zweifel und Anflug von wenns und abers in Ordnung. Die Argumentation, Dortmund habe keine Bundesligisten bis zum Finale ausschalten müssen ist völlig für den Arsch. Was die mit Mannschaften aus der Bundeslige gemacht hätten kann man sich getrost im Jahresrückblick vom KICKER ansehen und den gesamten Einwand mit samt seinem Autoren in die Tonne hauen. Die spielerische Überlegenheit im Pokalfinale war jetzt nicht so groß wie man im Angesichte des Resultates, das definitiv die Bezeichnung Klatsche verdient, vermuten könnte, aber wenn man bis zur Halbzeit aus keiner Torchance drei Hütten macht erübrigt sich jede Frage nach Ausreden. Dann musst du auch bei einem Ruhepuls von 241deinem Gegner aus dem Revier Respekt zollen. Also halten wir an dieser Stelle fest: Hut auf Dortmund, mehr als verdient Pokalsieger geworden. Und Bayern ? Die haben noch die Möglichkleit auf den Big Deal, das CL Finale am 19.05.2012 zu Hause gegen Chelsea FC. Die Mannschaft sollte vielleicht in Erwägung ziehen mit einer etwas anderen Einstellung in das Spiel zu gehen als ins das Finale des DFB Pokals. Gewinnen Sie den großen Pott, ist alles wieder gut und die bisher gezeigten Leistungen in der gesamten Saison würden das auch rechtfertigen. Verlieren Sie, und diese Option muss man immer im Auge haben, wird es richtig düster. Weiteren Spekulatiuonen in diese Richting werde ich jetzt jeden Nährboden entziehen. Bleibt nur zu hoffen, dass die Dortmunder uns am kommenden Samstag unterstützen und die Daumen drücken das wäre eine große Sache und einem verdienten Champion aus dem Pott mehr als angemessen. Hut auf Dortmund. |
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Heute in einem Jahr
Ein leicht satirisch angehauchter Blick in die Glaskugel 1) Nach der 1:2 Niederlage letzte Woche gegen Fürth hat VW-Vorstandschef Felix Magath insbesondere die Qualität seines Teams kritisiert. "Uns fehlt insbesondere vor dem Tor die Klasse." Wintereinkauf Edin Dzeko macht sich Hoffnung, dass er schon bald wieder mit der 1. Mannschaft trainieren darf und seine scharfkritisierte torlose Bilanz von 102 Minuten in der Bundesliga beenden kann. 2) Nachdem seit letzter Woche feststeht, dass der FC Bayern wieder nicht die Meisterschaft nach München holen wird, brennt in München der Baum. Präsident Uli Hoeneß appellierte, man müsse auf dem Transfermarkt jetzt mal richtig zuschlagen. Gehandelt werden Robert Huth von Stoke City, Baris Özbek von Trabzonspor und Daniel Aminati von Pro Sieben. Des Weiteren nahm Hoeneß den von den Medien kritisierten Arjen Robben in Schutz. Nachdem Robben gegen Dortmund den ersten Elfmeter verschoss und den zweiten Elfmeter nicht halten konnte, dazu trotz roter Karte einfach weiterspielte, betonte Hoeneß: "Ein Weltklasse-Spieler wie Arjen muss einfach bis zu einem gewissen Grad auch mal egoistisch denken." 3) Trainerwechsel bei der vom Abstieg bedrohten Hertha. Peter Neururer wurde nach nur 4 Spielen wieder entlassen. Nachdem Hertha aus den Partien gegen Leverkusen, Bayern und Dortmund, Schalke nur 7 von 12 möglichen Punkten holen konnte und der Rückstand auf den ersten Nicht-Abstiegsplatz 5 Punkte beträgt, musste Preetz die Reißleine ziehen. "Es war meine Entscheidung, dafür stehe ich gerade. Trotzdem gebe ich nicht einfach auf, und werde bis zum Ende alles geben." Neururer hatte erst vor einem knappen Monat Friedhelm Funkel abgelöst, der seinerseits nur 3 Monate zuvor Ailton ablöste, der wiederum im Oktober vergangenen Jahres zum Nachfolger von Robin Dutt ernannt wurde. Jetzt soll es angeblich wie letztes Jahr Otto Rehhagel richten. Erst kürzlich ist er mit Ehefrau Beate in das Gästezimmer des Bundespräsidenten eingezogen, womit die ersten Anzeichen für ein Engagement in Berlin stehen. 4) Heribert Bruchhagen will bei der nächsten DFL-Sondersitzung die Aufstockung der Bundesliga auf 30 Vereine beantragen. "Ich war letztes Wochenende beim SV Sandhausen. Die Stimmung war toll, das Stadion war ausverkauft, da muss Bundesliga gespielt werden." Watzke konterte auf Bruchhagens Vorschlag. "In England und Spanien beklagt man zu viel Spiele. Auch wir hatten jetzt 31 Bundesliga-Spieltage, 3 Pokalspiele und 6 Championsleague-Spiele mit Borussia Dortmund in der Saison gehabt. Dazu hatten die deutschen Nationalspieler durch den Gewinn der Europameisterschaft kaum Urlaub. Wir müssen auch an die Belastung denken." 5) Was wird aus Gebhart, Rüdiger und Hemlein? Nürnbergs Leihgaben vom VFB Stuttgart werden von Fredi Bobic zurückbeordet, doch Dieter Hecking will die Spieler unbedingt halten. Hecking äußerte, dass der Wille der Spieler entscheidend sei. Daniel Didavi bestätigte dies mit schmerzverzerrten Gesicht in der arte-Nachtsendung "Gottschalk meets Friends". Fredi Bobic war ebenfalls zu Gast. 6) Nachdem der Kampf um die Meisterschaft zu Gunsten von Borussia Dortmund so gut wie entschieden ist, entbrannt zwischen Schalke, Leverkusen und Bayern ein spannender Kampf um die Vizemeisterschaft. Bei den Buchmachern sind Leverkusen und Schalke für die Vizemeisterschaft klar favorisiert. BVB-Trainer Klopp will allerdings angesichts des 9 Punkte-Vorspungs und des 40-Tore besseren Torverhältnis noch nichts von der Meisterschaft wissen. 7) Der Verein VfL 1900 e.V. Mönchengladbach verliert möglicherweise sein Stadion. Nachdem Borussia Arsenal London von der Ausstiegsklausel des Namens "Borussia" Gebrauch gemacht hat, gedenkt Arsene Wenger ebenfalls die Ausstiegsklauel des Borussia-Parks zu zahlen. Lukas Podolski begrüßte die Überlegung aufgrund der Nähe zu Köln und seiner Erfahrung, dass die Heimmanschaft die Gegner immer auseinander nimmt, sobald er den Rasen des Borussia-Parks betritt. 8) Jogi Löw nominiert seinen Nationalkader. Im Kader werden vorrausichtlich fast alle Eruopameister wieder im Aufgebot stehen. Auch Cacau dürfte trotz keiner Minute Einsatzzeit in dieser Saison wieder nominiert werden. Möglicherweise könnten die Stuttgarter-Leihgaben Hemlein, Gebhart und Rüdiger aufgrund der hervorragenden Leistungen beim Club neu dazustoßen. Fraglich ist der Einsatz von Marco Reus, der Hornhaut am rechten Ringfinger beklagt. 9) Chelsea-Star für HSV? George Saville vom FC Chelsea steht möglicherweise vor einem Wechsel zum HSV. Der Mittelfeldspieler äußerte gegenüber der sun: "Es würde mich freuen. Hamburg ist ein großer Name bei uns in Chelsea. Insbesondere dass mit Rohan (Ince), Daniel (Pappoe), Conor (Clifford), Adam (Phillip) und Marko (Mitrovic) im Sommer 2012 ehemalige Mitspieler zum HSV gewechselt sind, würde mir den Start in Deutschland erleichtern." Frank Arnesen dementierte und verwies auf eigene Talente, die in Zukunft beim HSV gefördert werden sollen. 10) International: Nach nur einem Jahr in der Wüste, will Raúl González Blanco (auch bekannt unter dem Namen Raúl) wieder nach Europa. Insbesondere Inter Mailand ist an dem 35-jährigen Stürmer interessiert. Präsident Massimo Moratti will den Kader radikal verjüngen und bestätigte, dass Raúl eine ernsthafte Überlegung sei. |
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Ballack bleibt im Herzen!
Ich weiß nicht wie viele Stunden von Redakteuren und Journalisten dieser Welt in das Thema Michael Ballack investiert wurden. Ich kann aber klar sagen: "Es waren zu viele!" Das Schauspiel der letzten Wochen und Monate (wenn nicht sogar Jahre) ähnelt einer Hetze von Medien wie wir sie erst jüngst bei großen Politikern wie Christian Wulff oder Karl Theodor zu Guttenberg beobachten durften. Man sieht ganz klar die Linie welche hier gefahren wird. Große Persönlichkeiten so lange ins Licht der öffentlichen Medienwelt zu stellen und jedes kleine Detail gegen sie auszulegen bis letztendlich auch der letzte Trottel dem zustimmt. Ich will dabei gar nicht irgendeine Position in den oben genannten Fällen beziehen weil mir das hier nicht zusteht - schließlich geht es hier um Fußball und vor allem einer unserer liebsten Fußballer der letzten Jahre! Aber ich will nur nochmal klar machen , dass vielleicht nicht alles was irgendwo geschrieben wird auch seine Richtigkeit hat. Ich glaube es gibt immer 2 Seiten der Medaille und so wird es auch im Fall Ballack sein. Nur wo fängt man da am besten an? Krach mit dem DFB? Streit mit dem aktuellen Arbeitgeber Bayer Leverkusen? Ich glaube wir sollten uns einfach erst nochmal erinnern wer Michael Ballack eigentlich war. Dieser Mensch kann auf eine große Karriere zurückblicken. 4 Deutsche Meistertitel 3 DFB Pokalsiege 1x Englischer Meister 3x FA Cup Sieger bei 5 großen Turnieren mitgespielt - dabei 1x Vize Welt- und 1x Vize Europameister 2x Champions League Finalist und so weiter ... unvergessen seine Tore im Halbfinale der WM 2002 gegen Südkorea oder sein Freistoß bei der EM 2008 gegen Österreich. Doch wird man das Gefühl nicht los , dass diese Karriere nicht vollkommen ist. Ein Bild wurde geprägt vom ewigen Zweiten - vielleicht auch nicht ganz unberechtigt schließlich blieben ihm die ganz großen europäischen Kronen verwehrt. Dennoch sollte man Respekt haben vor dieser Karriere. Umso schlimmer erscheinen die Medienkampagnen der letzten Zeit. Alles begann mit dem FA Cup Finale und der damit verbundenen Verletzung. Das aus für die WM und wahrscheinlich auch für seine Laufbahn. Denn Ballack kam nie richtig zurück. Die Nationalmannschaft schien ohne ihn klar zu kommen , er ging zu Leverkusen - wurde dort aber nie richtig glücklich. Wieder lange Verletzungen , Krach mit Heynckes und später auch Dutt. Natürlich konnte dies nicht der Anspruch eines Michael Ballack sein einfach so in der Versenkung zu verschwinden. Er ist ein sehr ehrgeiziger Typ und er kennt sich in der Fußballwelt aus. Somit ist es nicht verwunderlich , dass er alles daran setzte irgendwie wieder den Weg zurück zu finden. Dabei fielen natürlich auch gerne mal Aussagen gegenüber Sportjournalisten welche zu diesem Zeitpunkt gefundenes Fressen waren. Die Versuche wieder Anschluss an das ganz große Profigeschäft zu finden wurde ausgeschlachtet und gaben immer wieder neuen zündenden Gesprächsstoff. Somit finde ich , dass die liebe Medienwelt unserem Capitano einfach zu große Steine in den Weg gelegt hat anstatt ihn in Ruhe arbeiten zu lassen uns zu sehen ob er an alte sportliche Leistungen wieder anknüpfen kann. Gut sind wir ehrlich die besten Jahre des Michael Ballack sind nun einfach vorbei da gibt es keine Diskussion. Nun ist er an einem Punkt angelangt in seiner Karriere wo man im Normalfall unter Tränen vom Heimatverein verabschiedet wird.(wie es bei einem Señor Raul schon nach 2 Jahren auf Schalke der Fall war) Aber was haben wir? Einen Fußballer der in der Versenkung verschwunden ist. Unrühmlicher Abschied bei Leverkusen , kein Abschiedsspiel vom DFB , wahrscheinliches Karriereende in den USA. Ich finde dies ist nicht unbedingt der richtige Weg und jeder da draußen sollte sich mal die Frage stellen ob er sich bei dem ganzen Klatsch und Tratsch nicht vielleicht ein wenig hat anstecken lassen. Ich erinnere mich zurück an die schönen Momente und wünsche ihm bei seinem Karriereende alles Gute! Du warst ein ganz Großer .... |
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Endlich
Ganz ehrlich? E n d l i c h. Diese Saison des Grauens ist vorüber und wahrscheinlich muss wirklich jeder Fan jetzt mal durchpusten. Was haben wir uns nicht geärgert in den letzten Jahren, über verpatzte Bremen-Derbys, vergebene Europapokalchancen oder nicht erreichte Qualifikationen für Europa. Und in dieser Saison? Sollte alles noch schlimmer kommen. 36 Punkte, nur 8 Siege, ein Torverhältnis von 35:57. In vorherigen Jahren ist schon so manches Team damit abgestiegen. Wir hatten Glück, wenn man es so nennen will. Platz 15. Das ehemalige Jammern auf hohem Niveau wurde dieses Jahr zum Zittern am Abstiegsgrund. Wollte man einen realen Mantel des Schweigens über diese Saison breiten, man müsste sich schon Hilfe von Christo holen. Intern darf das nicht geschehen. Oben mitspielen wollten wir. Unten liegen wir. Es ist ja fast schon Tradition in Hamburg, sich entweder im internationalen Geschäft zu sehen oder es auf alle Fälle anzustreben. Mit Oenning wollten wir Veh, Jol, Labbadia und wie sie nicht alle hießen, vergessen lassen. Ein junger, frischer Trainer, dem aus Nürnberg kommend kurzerhand noch ein Händchen für Talente nachgesagt wurde. Was haben wir bekommen? Die ersten 6 Spiele holte der HSV nur ein Punkt. "Selbst ein Ö hat mehr Punkte als der HSV" wurde zum Standardwitz in ganz Fußballdeutschland. Der HSV als Lachnummer der Liga. Vorgeführt wurden wir, nicht nur beim Spiel gegen Dortmund. Auf die Schultern haben wir uns damals noch geklopft, lobten unseren kämpferischen Einsatz. Geschwiegen haben wir schon damals über die Stagnation, die den HSV in den letzten Jahren auszeichnete. Jeder Trainer der letzten Jahre sollte den HSV verändern, ihn voranbringen und letztlich hat es keiner von ihnen geschafft. Runtergebracht hat sich der Verein. Die Depression unter Oenning ging so weit, dass Jarolim, bei allem Respekt, das rechte Mittelfeld (sic!) gegen Bremen besetzen sollte. Eine Bankrotterklärung. Das Oenningsche Missverständnis wurde dann kurz vor dem Stuttgart-Spiel souverän von Arnesen gelöst, erst versprach der aus England gekommene Sportchef, dass Oenning mit ihm nach Stuttgart fliegen würde und dann stellte sich heraus, dass Arnesen nie davon gesprochen hatte, Oenning auch noch als amtierenden Coach mitzunehmen. Nur wusste das während des Statements keiner. Auch Arnesen nicht. Cardoso als Interimslösung, und schließlich Fink als Festverpflichtung, der HSV sah sich wieder auf dem Weg: Arnesen, „wenn wir am Saisonende Achter oder Neunter werden, wäre das super. Darauf könnten wir dann für die neue Spielzeit aufbauen, um noch weiter oben anzugreifen." Quelle Träumen, das können wir gut in Hamburg. Als was werten wir jetzt diese Saison? Als Betriebsunfall? Oder als das was es ist – die einzig logische Konsequenz der letzten Jahre. In all dem Anspruchsdenken versank die praktische Umsetzung und verschwamm die Realitätswahrnehmung. Man kann nur das planen, was man auch zu leisten vermag. Der überteuerte Kader m u s s t e dringend bearbeitet werden. Und beinahe hätten wir sogar zukünftig für die Zweite Liga planen müssen. Wir brauchen mehr Vernunft. Der HSV muss erkennen, was sich gehört, und was nicht. Nehmen wir Drobny als Beispiel. Die ersten Spiele wurde er gnadenlos niedergemacht. Verspottet wurde der Tscheche, niemand berücksichtigte sein einjähriges Fristen auf der Ersatzbank, als Nummer 2. Hämisch beklatscht wurde jeder Ballkontakt von Drobny, nachdem er anfangs sich einige Patzer leistete. Niemand interessierte sich dafür, dass in einer schlecht und verunsichert spielenden Mannschaft auch der Torhüter letztendlich nur die ärmste Sau auf dem Platz ist. Und dann, als uns der Tscheche mehrfach den Hintern rettete, da war er wieder jedermanns Liebling. Schizophren. Auch bei allem Verständnis für Konzepte und Projekte: Wenn Spieler für etwas nicht geeignet sind, muss man das erkennen. Einem Westermann kann man nicht den Spielaufbau auferlegen. Der Kapitän, eher für ein starkes Tackling als für ein guten Pass bekannt, wurde zunehmend verunsichert, ob der Fanreaktionen nach Fehlpässen. Was auch in schlechter werdenden Zweikämpfen resultierte. Oder Rincon. Der kampfstarke Venezoelaner fand sich als Spielmacher im HSV-System wieder, eine Rolle, die dem ehemals als ‘Kettenhund‘ klassifizierten Südamerikaner gewiss nicht auf den Leib geschneidert ist. Der Zweck heiligt ja die Mittel, aber der Erfolg ist nicht garantiert. Oder Petric. Der abschlussstarke Kroate wurde ja nie ganz den Vorwurf los, sich nur mangelhaft beim Pressing in Bewegung zu setzen. Und nach vielen Spielen muss man das einfach mal so hinnehmen. Petric taugt nicht für ein laufintensives Spielsystem, wo die Stürmer weite Wege gehen müssen. Oder Son. Mit großem Talent gesegnet, drohte der Koreaner unter großem Erwartungsdruck in die Knie zu gehen. Stets durch Unbekümmertheit auffallend, fehlte ihm die Leichtigkeit – und somit leider auch die Torgefährlichkeit. Wobei ihm die Rückrunde wieder Mut machen dürfte. Mit der Trennung von Jarolim und Petric zieht der HSV nun endgültig einen Schlussstrich unter zwei Personalien, die den Verein in vielen Misslagen begleiteten. Was mir in Hamburg fehlt, ist die konsequente Umsetzung eines Konzepts. Der Blick auf Finanzen, vorhandenes Spielermaterial, und Leistungsfähigkeit des Kaders. Ein harmonisches Wachsen, mit klarer Zielrichtung. Nachfragen kann man da hervorragend in Mainz, Dortmund und nicht zuletzt Gladbach. Jetzt ist der Verein gefordert, auch umfassend so zu handeln, wenn er nicht wieder in den Abstiegsstrudel geraten will. Die Fluktuation von Trainer- und Sportchefbesetzung soll mit Fink und Arnesen beendet sein. Was fehlt? Noch ziemlich viel. Ein ausbalancierter Kader, und ein Spielsystem, dass auch vom vorhandenen Kader bewältigt werden kann. Die gerade beendete Saison war die Schonfrist für Arnesen – und Fink. An der nächsten Saison wird man sie messen, ja sogar messen müssen. Viel Spielraum bleibt nicht mehr. Surrealismus, gewürzt mit personellen Fehlentscheidungen und dekadenter Finanzpolitik haben den Dino der Bundesliga auf Platz 15 geführt und die (auch statistisch) schlechteste Saison aller Zeiten ermöglicht. Die nächsten Handgriffe müssen sitzen. Ich glaube daran, dass den HSV demnächst nicht das reguläre Schicksal eines Dinosauriers ereilen wird. Für mich gehört ab jetzt der Mantel des Schweigens über diese grauenvolle Saison. Auf dass es nur ein Schuss vor den Bug war. Und kein Einschuss im Munitionslager. Deshalb ging dieser Tage mein Antrag auf Mitgliedschaft per Post an den HSV. Als Fan leidet man. Doch die Leidenschaft bleibt. Hey, hey, hier kommt Hamburg.. |
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Subotic vs. Robben im Spitzenspiel
"Ich habe keinen Bock auf Schwalben" Es war der große Aufreger in der Schlussphase im Duell zwischen Dortmund und den Bayern: Nach Arjen Robbens verschossenem Elfmeter schrie BVB-Verteidiger Neven Subotic den Münchner an. Der Serbe hatte eine Schwalbe gesehen. Zu Recht? Hamburg - Er war der große Verlierer des Spitzenspiels. Bayern Münchens Arjen Robben war mit dem verschossenen Elfmeter im Meisterschafts-Gipfel bei Borussia Dortmund (0:1) eigentlich schon genug gestraft. Doch der Münchner Offensiv-Akteur musste sich kurz danach auch noch beschimpfen lassen. Im Dortmunder Stadion lief die 86. Minute. Soeben war der Niederländer mit seinem Strafstoß an BVB-Keeper Roman Weidenfeller gescheitert. Plötzlich stürmte der Dortmunder Neven Subotic auf Robben zu und brüllte ihm aus kürzester Distanz ins Gesicht. Über seine Wortwahl sagte Subotic nach dem Spiel: "'Ich habe keinen Bock auf Schwalben'. Irgendwas in der Art". Er habe damit seinem Unmut über den Elfmeter Luft gemacht: "Ich hab das Foul als Schwalbe empfunden und gehofft, dass Gott das sieht." Robben war nach einem Zweikampf mit Weidenfeller im Strafraum zu Boden gegangen, Schiedsrichter Knut Kircher entschied auf Elfmeter. Im Internet wird eher der Vorfall nach dem Strafstoß diskutiert. Nach dem Studium der Szene auf der Videoplattform YouTube glauben viele Fans, Subotic habe Robben heftig beleidigt. Dem Bayern-Angreifer wird der genaue Wortlaut eher egal gewesen sein. Als sich Subotic vor ihm aufbaute, schaute der Münchner fassungslos auf den Boden. Nach dem Spiel wollte Robben keine Angaben zu der Aktion des BVB-Verteidigers machen. "Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Wir hatten die Chance, den Ausgleich zu machen, haben es aber nicht geschafft. Das ist peinlich", sagte Robben. |
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Topspiel-Verlierer Arjen Robben
"Es tut mir wirklich leid" Arjen Robben hätte der Held im Spitzenspiel bei Borussia Dortmund werden können. Stattdessen steht der Bayern-Star nach seinem vergebenen Elfmeter als der große Verlierer da. Es ist nicht das erste Mal, dass die Nerven des Niederländers im entscheidenden Moment versagen. Aufrichtige Traurigkeit lag in den Zügen von Arjen Robben, als er eine halbe Stunde nach dem 0:1 des FC Bayern in Dortmund im Münchner Mannschaftsbus verschwand. Sprechen wollte er nicht mehr, vor den TV-Kameras war alles gesagt worden, und dort hatte Robben seine Verzweiflung nur dürftig verbergen können. Besonders einem Satz, den er mehrfach formulierte, war die Tiefe seines Schmerzes zu entnehmen. "Ausgerechnet in diesem Moment", hatte Robben gemurmelt, nachdem er in der Schlussphase dieses großen Spiels einen Elfmeter vergeben hatte. Es gehört nicht viel Fantasie dazu, sich vorzustellen, welche Gedanken den Star des FC Bayern in der Nacht danach gequält haben. Robben ist ein ganz besonderer Fußballer, einer, der Spiele alleine entscheiden kann, der vor allem im Jahr 2010 unglaublich wichtige Tore erzielt hat. Allerdings werden ihm auch Eigensinn und mangelnde Mannschaftsdienlichkeit vorgeworfen, und jetzt häufen sich die Indizien für die These, dass der Holländer kein Mann für jene richtungsweisenden Situationen ist, in denen Kleinigkeiten über Titel entscheiden Schon das Finale der WM 2010 verfolgt Robben. Damals war er beim Stand von 0:0 alleine auf den spanischen Torhüter Iker Casillas zugestürmt und war gescheitert. "Oh, viel zu oft sehe ich das noch, ich glaube, das bleibt einem das ganze Leben", hat Robben im vergangenen Sommer in einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" erzählt. Künftig wird er wohl auch von zwei Szenen vom Mittwochabend heimgesucht werden. Dem vergebenen Elfmeter folgte nämlich eine fabelhafte Großchance, als ein Abpraller von der Latte drei Meter vor dem Tor vor seinen Füßen landete. Doch Robben drosch den Ball weit über das Tor. "Es tut mir wirklich leid, für die Mannschaft und für die Fans", sagte er. Unmittelbar nach dem Spiel hatte er sich in der Fankurve entschuldigt, es ging ihm schlecht in dieser Nacht der Niederlage, die auch eine persönliche Niederlage Robbens war. Die Mitspieler nahmen den Kollegen zwar öffentlich in Schutz, doch insgeheim wird der eine oder andere denken, was Sebastian Kehl offen aussprach. "Robben hatte heute vielleicht nicht seinen besten Tag", sagte Dortmunds Kapitän, "insofern hat es ganz gut ins Bild gepasst, dass er heute verschießt". Und oben auf der Tribüne polterte Franz Beckenbauer. Unter ihm als Trainer hätte Robben den Elfmeter nicht ausführen dürfen, sagte der Ehrenpräsident. "Es hat bei mir das Gesetz gegeben, dass der Gefoulte nicht schießt." Allerdings ist die Fußball-Binsenweisheit, dass Strafstöße häufiger verschossen werden, wenn der gefoulte Spieler selbst antritt, längst statistisch widerlegt. Und dann gibt es noch die alte Theorie, dass Robben die holländische Krankheit in sich trägt. Niederländische Fußballer neigen ja grundsätzlich dazu, trotz fantastischer Voraussetzungen im falschen Moment die Kaltblütigkeit zu verlieren. So langsam wird dies auch zum Leitmotiv in der Karriere des Arjen Robben. Sicher, er hat nationale Titel mit Eindhoven, Chelsea, Real Madrid und dem FC Bayern gewonnen, aber an der Niederlage im WM-Finale 2010 war er entscheidend beteiligt. Und im verlorenen Champions-League-Endspiel gegen Inter Mailand vor zwei Jahren wirkte er nach grandiosen Viertel- und Halbfinalauftritten plötzlich gelähmt und blieb völlig wirkungslos. Dabei haben die Bayern doch immer von sich behaupten können, in den entscheidenden Augenblicken besonders effizient zu sein. In die Robben-Ära beim Rekordmeister fällt irgendwie auch der Verlust des guten alten Bayern-Dusels. Ein konkreter Vorwurf an den Linksfuß lässt sich daraus aber kaum konstruieren, wahrscheinlich leidet er selbst am meisten unter dem Versagen. Er schämte sich regelrecht für die vergebenen Chancen, "peinlich" sei ihm der fatale Fehlschuss, meinte er, und er hatte den Elfmeter ja auch selber herausgeholt. Immerhin gibt es zum Trost noch eine Champions-League-Saison, ein Pokalfinale und eine Europameisterschaft. Gelegenheit genug also, das Bild zu korrigieren. Oder die Chance, weitere fußballerische Traumata zu sammeln. Arjen Robben und der "Nasenmann" |
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Dortmund siegt 1:0 im Giganten-Duell
Das war's, FC Bayern Vorentscheidung in der Meisterschaft: Borussia Dortmund gewinnt das Top-Spiel gegen Bayern München und eilt mit sechs Punkten Vorsprung der Meisterschaft entgegen. Helden des Abends sind Torschütze Lewandowski und BVB-Torwart Weidenfeller, der einen Elfmeter von Arjen Robben pariert Hamburg - Es ist der Moment, von dem ein Fußballer sein Leben lang träumt: Im entscheidenden Spiel den entscheidenden Treffer zu markieren. Für Dortmunds Stürmer Robert Lewandowski wurde dieser Moment beim 1:0 (0:0)-Sieg im Bundesliga-Topduell gegen Bayern München wahr. Nach einer Ecke schoss Kevin Großkreutz den Ball von der Strafraumgrenze in Richtung Lewandowski, der ihn mit dem Rücken zum Tor stehend per Hacke an Torwart Manuel Neuer vorbei legte und für kollektiven Dortmunder Jubel sorgte. Weil Bayerns Arjen Robben nach einem von Towart Roman Weidenfeller verursachten Foulelfmeter an eben jenem scheiterte (86.), blieb es beim knappen Dortmunder Sieg, der bei nun sechs Punkten Vorsprung in der Meisterschaft die Vorentscheidung gebracht haben dürfte. "Du musst dich für den Aufwand belohnen, und die Jungs haben das getan. Ich bin sehr glücklich. Das war das beste Spiel, das wir bisher gegen sie gemacht haben", so BVB-Trainer Jürgen Klopp. Bayerns Coach Jupp Heynckes sagte. "Die Chancen liegen bei Borussia Dortmund, das ist ganz klar. Es ist sehr schade. Wir müssen aber alles versuchen, um noch ran zu kommen." Schweinsteiger fehlte in der Startaufstellung Von einem "Gigatreffen" (Karl-Heinz Rummenigge) und einem "'Mia san mia' gegen 'Wir sind Fußball'" (Klopp) war vor dem Topduell zwischen Borussia Dortmund und Bayern München die Rede. Die Partie wurde zu einem Entscheidungsspiel um die Vorherrschaft im deutschen Fußball stilisiert. Zum Kampf zweier Vereinsphilosophien. Zum deutschen Clásico. Letztlich blieb es ein Bundesliga-Spiel mit einem Tor. Allerdings ein äußerst spannendes. In der Startaufstellung nahm Klopp einen Wechsel im Vergleich zum 3:1-Sieg gegen Wolfsburg vor, der defensivstarke Kevin Großkreutz begann im linken offensiven Mittelfeld für Ivan Perisic. Schon am Dienstag war bekanntgeworden, dass Mario Götze nach langer Verletzungspause noch nicht zum Kader gehören würde. Bei den Bayern setzte Trainer Jupp Heynckes im defensiven Mittelfeld etwas überraschend auf Toni Kroos und Luiz Gustavo und ließ den genesenen Bastian Schweinsteiger zunächst draußen. Weniger verwunderlich war, dass Anatoli Tymoshchuk nach seinem Startelfeinsatz in Augsburg am vergangenen Wochenende wieder auf die Bank musste. BVB it viel Druck zu Beginn Bereits nach knapp 30 Sekunden hatten die Münchner die erste Gelegenheit, Gomez scheiterte aber per Kopf an Weidenfeller. Jede Ballberührung der Gäste wurde mit einem gellenden Pfeifkonzert des Dortmunder Publikums quittiert, die Bedeutung, die Spannung rund um die Partie war deutlich spürbar. In der zweiten Minute tauchte Jakub Blaszczykowski vor dem Bayern-Tor auf und schoss den Ball aus spitzem Winkel an Torwart Manuel Neuer vorbei - allerdings auch am Tor. Neuer stand auch vier Minuten später im Mittelpunkt, er parierte einen Ball von Großkreutz aus nächster Nähe. Wie so häufig übte der BVB in der Anfangsphase viel Druck aus, aber wie so oft ließ das Team von Trainer Klopp seine Gelegenheiten ungenutzt - ein altbekanntes Dortmunder Problem. Beide Teams warteten auf einen Fehler Im Anschluss standen beide Teams in der Defensive sicher. Räume ergaben sich kaum, entsprechend wenige Torszenen bekamen die Zuschauer zu sehen. Es war ein von großer taktischer Disziplin geprägtes Duell, wobei es die Bayern geschickt verstanden, das Tempo aus dem Dortmunder Spiel zu nehmen, den Ball zu halten und so das schnelle Umschalten des BVB zu unterbinden. So dauerte es bis zur 25. Minute, ehe sich Shinji Kagawa erneut eine Gelegenheit bot. Sein Schuss wurde aber geblockt. Die beste Chance für die Münchner hatte Toni Kroos, doch sein Versuch aus der Distanz ging vorbei (30.). Bayern wurde in dieser Phase stärker, kontrollierte kurzzeitig das Geschehen - bis der Dortmunder Stürmer Robert Lewandowski mit einem Kopfball am Pfosten scheitete (37.). Durchatmen hieß es da für den FCB. Beide Teams spielten sehr geduldig, warteten auf einen Fehler, der zum entscheidenden Treffer genutzt werden konnte. Bis zur Pause wurde dieser Fehler aber nicht gemacht. Zweimal Latte in der Schlussphase Beide Trainer verzichteten zunächst auf Wechsel, Blaszczykowski prüfte Neuer drei Minuten nach Wiederanpfiff. In der 54. Minute wurde es im Dortmunder Strafraum gefährlich, doch der Pass von Gomez landete beim Gegner. Auch die nächste Chance hatten die Münchner, die nun immer stärker wurden: Ribéry scheiterte mit einem Schuss in der 60. Minute. Nur eine Minute später der erste Wechsel: Bastian Schweinsteiger kam für Thomas Müller. Kroos rückte fortan in das offensiv Mittelfeld. Und die Bayern bestimmten weiterhin die Partie, hatten wesentlich größere Spielanteile, die Dortmunder ließen sich immer mehr fallen, boten dem Gegner Räume. In der 71. Minute klärte BVB-Torwart Roman Weidenfeller vor Arjen Robben. Zwei Minuten später scheiterte Kagawa knapp. Beide Trainer reagierten auf das torlose Remis und wechselten in der 74. Minute. Perisic und Moritz Leitner kamen für Gündogan und Kagawa. Bei den Bayern spielte Ivica Olic fortan für Gomez (75.). Und musste nur zwei Minuten später mit ansehen, wie Lewandowski sein Tor zum 1:0 gelang. In der 86. Minute dann der folgeschwere Fehlschuss von Robben. Doch es sollten nicht die letzten großen Gelegenheiten bleiben. In der 91. Minute unterlief Dortmunds Verteidiger Neven Subotic fast noch ein Eigentor, bei einem Abwehrversuch köpfte er den Ball an die Latte, anschließend vergab erneut Robben. Doch auch der Dortmunder Lewandowski scheiterte in der Nachspielzeit noch einmal an der Latte. So blieb es beim knappen Dortmunder Erfolg. Trotz Titel vor Augen mahnte Klopp: "Es kann leider eine ganze Menge passieren. Das interessiert mich aber nicht wirklich. Wir bleiben schön in der Spur. Wenn eine Entscheidung gefallen ist, werden sie uns feiern sehen." Borussia Dortmund - Bayern München 1:0 (0:0) 1:0 Lewandowski (77.) Dortmund: Weidenfeller - Piszczek, Subotic, Hummels, Schmelzer - Gündogan (74. Perisic), Kehl - Blaszczykowski (89. Owomoyela), Kagawa (74. Leitner), Großkreutz - Lewandowski München: Neuer - Lahm, Boateng, Badstuber, Alaba - Luiz Gustavo, Toni Kroos - Robben, Thomas Müller (61. Schweinsteiger), Ribery - Gomez (75. Olic) Schiedsrichter: Knut Kircher Zuschauer: 80.720 (ausverkauft) Besonderes Vorkommnis: Weidenfeller hält Foulelfmeter von Robben (85.) Borussia Dortmund VS FC Bayern 1-0 (11.04.2012) Borussia Dortmund vs FC Bayern (1x0) Extented Highlights - Dortmund 1x0 Munich 11/04/2012 |
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Rihannas Schwarm
Alter Schwede, ist der heiß! Sie hatte offensichtlich schon unangenehmere Kollegen: Rihanna konnte sich bei der Arbeit für einen neuen Film gar nicht am schwedischen Schauspieler Alexander Skarsgård sattsehen. Für die Beruhigung ihrer angespannten Nerven sorgte am Set allerdings ein anderer Star. New York - Wenn es um Rihanna und schmachtende Blicke geht, kann man normalerweise davon ausgehen, dass die Sängerin angehimmelt wird. Bei den Dreharbeiten zum Film "Battleship" war es aber die 24-Jährige, die einen Kollegen ganz genau in den Blick nahm. Alexander Skarsgård ist so heiß", sagte die Sängerin der britischen Zeitschrift "More!". Sie habe sich sehr beherrschen müssen. "Ich könnte ihn den ganzen Tag lang anstarren. Ich habe ihn einfach am Set beobachtet." Bei den Dreharbeiten sei Skarsgård "wirklich süß" gewesen. Womöglich wollte Rihanna ein Kompliment erwidern, das Skarsgård ihr im vergangenen Jahr gemacht hatte. Damals hatte der Schwede sie für ihre Professionalität gelobt. Davon sei er sehr beeindruckt, sagte er der Zeitschrift "GQ". Nach einem Drehtag sei Rihanna mal eben nach Los Angeles zu den MTV Music Awards geflogen, dann direkt zurückgeflogen, wieder zu den Dreharbeiten gekommen und habe den ganzen Tag gearbeitet. "Keine Beerden, nichts." Ganz so einfach war es laut Rihanna aber dann doch nicht - allerdings aus einem anderen Grund. Sie sei bei ihrem Debüt als Schauspielerin in einem großen Film durch die anderen Darsteller sehr eingeschüchtert gewesen. Schauspieler Taylor Kitsch, der in dem Film ebenfalls mitspielt, sorgte offenbar für Abhilfe. Sie habe viele Szenen mit Kitsch gehabt, so Rihanna. "Er hat mir geholfen." |
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Most Wanted"-Liste
Kinderporno-Produzent löst Bin Laden ab Eric Justin Toth gehört zu Amerikas meistgesuchten Verbrechern. Der 30-Jährige wird wegen des Konsums und der Produktion von Kinderpornografie gesucht. Die Bundespolizei FBI hat ihn nun in die "Most Wanted"-Liste aufgenommen - Toths Position hatte zuvor Osama Bin Laden inne. Washington - Osama Bin Laden ist schon seit fast einem Jahr tot - doch erst jetzt hat das FBI den früheren Chef des Terrornetzwerks al-Qaida von der Liste der meistgesuchten Verbrecher genommen. Den Platz Bin Ladens nimmt nun Eric Justin Toth ein. Das FBI bietet bis zu 100.000 Dollar Belohnung für Hinweise, die direkt zur Ergreifung Toths führen. Der Amerikaner wird gesucht, weil er Kinderpornos konsumiert und selbst produziert haben soll. Auf einer Kamera des ehemaligen Lehrers sollen im Juni 2008 kinderpornografische Aufnahmen gefunden worden sein. Seit mehr als drei Jahren sind Fahnder Toth, der sich den Decknamen David Bussone zugelegt haben soll, auf der Spur. Sie beschreiben ihn als Computerexperten. Er hat einen Abschluss der renommierten Purdue-Universität und studierte auch ein Jahr an der Elite-Uni Cornell. Als Lehrer an einer Privatschule und Tutor soll er sich Zugang zu Kindern verschafft haben. Den Ermittlern zufolge versucht er womöglich immer noch, Kontakt zu Minderjährigen zu bekommen - etwa, indem er Stellenanzeigen als Tutor oder Erziehungshilfe schaltet. |
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